10233.static

09272.literatur-auf-der-parkbank

gut. sediment. vielleicht weniger angekommen als mancher glaube: hier sei zu holen. fernost vielleicht..., also mehr: eignungen, haltungen... verwurf eben des materials. will jemand noch patina? der -gelenke des lichts-? halleluja...: abraum! abraum! (der schirm wäre geklaut!)

9175.

kraulen, wo die karpfen unter dir

oder in der wanne dümpeln der immer

anderer pisse, anderer karpfen p., das die frage

und wer zuerst den stöpsel zieht.

40 karpfen und dann 40 mal dazu den inhalt ihrer hülsen

und die hülse schlieszt das solltest du wissen,

wo der stöpsel…; dein

atemstillstand in nitraten interessiert nicht weiter.

9135. GL

4 streifen: 24, 32, 66, 73. ich suche, kann aus der hohlen hand bei 3 meistern zu cytisus nichts finden. (kann auf die schnelle keinen abrieb feststellen aber die maschine wäscht trotzdem meine hemden grau.)

morgens schwanger, immer ein biszchen; bringe den lehrlingen das thermometer bei. abends: kalk latte, die fenster spiegeln was ich tags von mir schuffelte, eine zeder im rücken... sehe nirgends dellen, etwa den knochenstein

(hier kurz unregelmäszig) ausbrechend. verlasz der türme, verlasz der habe…, endlich schwingen über den neckar, rufen wild hervor. sprich einmal wie

durch ein erlenpolster knisternd

fäulnis schleicht und denk das nächste wär 

dein volk, verhalten, bis ungefickt von teermansarden helles von sich geben… (d.)

9164.

deine hast hier

locked.

thou hast now spotted thy coincidence des

tübingen, jänner…; geborgt…, aber bei wem

die stichworte

(höre seine stimme) wie

schwingen überm neckar, endlich

(locked.)

dazwischen wieder der gang nach drauszen

wo die pelle der andern

locked.

auszen: dehnbare extremitäten

eine schulsituation zb.

becket lesen osä.

w/ guidance. verlasz auf soll-erreichbarkeit des eingebrachten

intellekts und die mensafrauen

(locked.)

9135.

4 streifen: 24, 32, 66, 73. ich suche, kann aus der hohlen hand bei zwei meistern zum ginster nichts finden. (kann auf die schnelle keinen abrieb feststellen aber die maschine wäscht trotzdem grau.)

morgens schwanger, immer ein biszchen, bringe den lehrlingen das thermometer bei. abends: kalk latte, die fenster spiegeln was ich tags von mir weg schuffelte. einen baumstumpf im rücken, sehe nirgendwo dellen, wo etwa der knochenstein

(hier kurz unregelmäszig) ausbricht. verlasz der türme, verlasz der habe…, schwingen deshalb über den neckar, rufen wild hervor. sprich einmal wie

durch ein erlenpolster knisternd

fäulnis schleicht und denk das nächste wär

dein volk, verhalten, bis ungefickt von teermansarden helles von sich geben…

2.

9135. GL

4 streifen: 24, 32, 66, 73. ich suche, kann aus der hohlen hand bei 3 meistern zu ginster nichts finden. (kann auf die schnelle keinen abrieb feststellen aber die maschine wäscht trotzdem meine hemden grau.)

morgens schwanger, immer ein biszchen; bringe den lehrlingen das thermometer bei. abends: kalk latte, die fenster spiegeln was ich tags von mir schuffelte, eine zeder im rücken... sehe nirgends dellen, etwa den knochenstein

(hier kurz unregelmäszig) ausbrechend. verlasz der türme, verlasz der habe…, endlich schwingen über den neckar, rufen wild hervor. sprich einmal wie

durch ein erlenpolster knisternd

fäulnis schleicht und denk das nächste wär 

dein volk, verhalten, bis ungefickt von teermansarden helles von sich geben… (d.)

9125.2 say anything you just said in short sentences:

lesepult, stuhlreihen, eingangs geklingel der avantgarde, die stets zu spät erscheint. schemen, wie brackbewohner, und ihnen fehlt -das salz im medium-. der hut, nicht meiner, nur gestreift vom blick der immer seitwärts daran vorbei. ich habe hineingeschielt, leer... mein kleingeld ging auch drauf für trübe privatbrühe und auch sonst ungefiltert eintretendes (brack.) ich stelle fest: niemand ist interessiert am künstler. ferner stelle mir vor den stuhl, der ohne hut darauf merkwürdig erschiene, am ende der -session-; just weggeräumt. Sie können die fenster jetzt aufmachen, aber bitte nicht alle auf einmal. da ich versäumte, tags zu spenden, behalte ich den vorsatz im auge: das restliche silber in den hut tun. ohne aufhebens, vor allem ohne geklingel. staub aus dem, was man war und staub, der an der krempe langsam... das haarfett incrustiert. sediment. sediment, oder?

9125.

wenn der hut welcher als ich den raum betrat mit der krempe nach oben später noch immer, wenn längst das kleingeld für schlechtes bier drauf und keiner mehr den künstler bedenken würde (aus mangel an genereller aufmerksamkeit für die belange der b. kunst)..., also jdfs. noch immer (mit der krempe aufwärts) dort, mitten des raumes auf einem sonst blöden stuhl (der grad durch den aufgesetzten hut bedeutung erlangte aber auch eben für diesen zweck dort aufgestellt war) dort also und leer wie jeden abend liegen würde nehme ich mir jetzt vor kurzgesagt münzen hineinzuwerfen, soviel, wie ich grad besitze.

9105. skalar

umlaufe die router. bunt hier der zungenschlag, das welsch im gegenüber. oben noch treideln der

vielleicht geborgten nur was immer heimat ihnen jetzt bedeutet und von der abgehängten decke herab… flüchten aus dem nicht geschlossenen fusz, dem einen offengelassenen winkel, wo die schwelle verläuft. ich musz das

begradigen. den fusz schlieszen. vielleicht borgen…, was (heimat) mir bedeutet…, wort, zu dem ich unterwegs und aufhören füsze zu malen, die ihm nur türen sind zu verkapselung einmessung skalierung des davor also mir.

995.

diese staubpartikel jetzt..., gestöber..., und überall das ungefilterte gebräu...; habe grosze lust am rand hier der ebbe einfach zu hocken und

warten bis das wieder angeschleckt kommt mit nassen füszen wenn man es vergiszt das meer um ein rum. ich kippe langsam zur seite merke ich. mein profil wird sich

in die wellenstruktur prägen und ich denke, so liegenzubleiben, wär mal was anderes. doch vom (ufer sofern man das momentan sagen kann) beobachten kurgäste mein doch entspanntes treiben meine ich und flattern mit den händen. ich weisz..., da sollen tiefgründige hohlheiten unter mir und ja, die suppe ist schneller da als man denkt. vermutlich alle wegen ihrer unterleibigen vorsicht zugegen und kriegen ihren tee umsonst. mist..., bier umgekippt...

993.

wir brauchen ewige windows in die daemmerung. der klops ist aus. das flens kalt und eine makrele nimmt raumtemperatur an. am morgen hier die nebel und haengende holzgerueche, abends schwellung der gebeine, nachdem man nach fisch ging und milch zwischen den doerfern. immer hunden ausweichen pferden dem dingdong v. kapellen. feuer scheinen selten, der loeschteich jetzt auslauf. nur samstags mit sicherheit um eins der probelauf der sirenen. mein auslauf manchmal noch endend an graeben zaeunen allgemeiner begrenzung, ich meine muesste langsam mich auswendig bewegen.

wenn man glueck hat, ist sogar meer vorhanden; aber das meiste ist schlick den sie zur landgewinnung...

mit geschlossenen augen zwischen deich und wasser weil man weisz woher der wind kommen musz damit man oben bleibt und dann rauscht ein waeldchen, dann weisz ich jetzt landeinwaerts und oeffne die augen. nachts ist man allein mit dem kuehlschrank drinnen und dem pfeifen der austernfischer vor den

windows die ewig in die luft ragen und sind keine begrenzung denn ueberall ist diese luft und die neugebauten haeuser sind von auszen alle hundert jahre alt und ich moechte hier auch

patina ansetzen. stosze meine fuesze ab im sand meine augen ab im horizont was ich sehe brauche ich nicht in berlin es kann bleiben…

953.2

ich habe mir das alles

ganz anders vorgestellt.

953.

gestern habe ich die softboots nicht anziehn müssen. es ist wärmer geworden. wenn ich nach meinem spaziergang am ufer nach hause komme, sind die briketts durch und im zimmer 22 grad. die mutter denkt, ich bin in der uni also schreibe ich

wenn ich von der uni nach hause komme, ist nur noch asche im ofen, aber die bude einigermaszen warm kannst du mir nochmal was leihen ich musz

ich musz meine bierpaletten erneuern, sie sind merkwürdig ausgedünnt übers wochenende, ich hatte eine menge leute da

sind merkwürdig ausgedünnt von vorgestern (montag) zu heute (mittwoch) und besuchen tut mich schon längst keiner mehr, seit jeder einmal eine kakerlake in der dose hatte.

ich musz den kammerjäger bezahlen

ich brauche einen kammerdiener ich find meine sauberen shorts nicht mehr kann ich am wochenende meine wäsche bei dir ich werde auch nicht telefonieren ich brauche auch ein neues telefon von meinem die strippe ist…

als ich dort ausziehen konnte, weil mir jemand einen job besorgt hat, in welchem ich anderen bei der bewältigung ihres alltags helfen würde, sagte ich nichts von den schaben; mir war es ja genauso geschehen und als ich sies erste mal sah, flüchtige erscheinungen, die sich erst langsam aus der küche in den rest der wohnung trauten, dachte ich okay käfer, und. ich stolperte aber nur einen winter lang in softboots durch dieses loch ohne dusche. ich weisz, ich wurde früher auch nur in der spüle gebadet, das aber 2018 oder. oder 1998? und obwohl: dieses linksversiffte pack hat trotzdem weiter bei mir gechillt, die kakerlaken waren der (running gag), nur von den gestriegelten damen empfing ich sehr wenige aber die haben eh nich die paletten leer…

923. cluster, erhalt der und lyrikmasznahme, der

die (genderung) zustimmung verwehrt ist (noch, hier jetzt: inversion, oder...)

weil man die auf -te ausleiernden vergangenheiten getrost -in die kalte glut- usw. man (konjunktiv) hätte verausgabt

akquisen relevanz(hier wieder: cluster nur aufgrund d. selbsterhalt) und sofortincome also

manchmal nur strähnen eigentlich (sich selbst gg. den hammer in der schnur) und

der (konjunktiv) sich schnüren gehätteten akkuratheit über;

über im sinne von: ich hab -son- hals. vielleicht (in der primäre) noch (nachtrag: wäre nämlich)

simmernde streifen udgl. die darüberwegtäuschen sollen dasz auch hier es

(sofortcontent) (akquise flüchtenden matrials) akquise flüchtender wieder

(lyrikmasznahmen) verbum -bedarf- um die endlich jetzt

relevanzcluster eindeutig zu

beherbergen.

9497.

warum in dem schacht jetzt die elektronisk und meine versagensängste der audience ggüber nein der protagonistin en natt i december man gar aldrig ut, die nachfolgenden protagonistengenerationen also

unausweichlich hier die vermutung (nahelegen): man habe sich darauf geeinigt, ab einer bestimmten fallhöhe nur noch abspulen zu müssen. dort aber, grad wo am vorgegebenen (verzerrer) die (schaltkreise) ausfallen, gelang die performance oder sonst vielleicht disko oder. kein vergleich zu gestrichen voll der bass in der halle. tusen tack.

9481.2

und: das vogelmot…, schon spiegel. spiegelich oder so…, sag einmal ROSA wie dann diese rückwärtsbewegung allem entfleucht. bleibt die wiener sperlingswand, das gros der (sentimente) zu umreiszen. sagen Sie einmal laut tough, beileiben vor sich her, wenns am GENAU verzweifeln, am TATSÄCHLICH &sw.

9481.

voici..., ca marche..., soir after soir...; ce berlin polylingual, oder...; oder. en verite? ce foi disant mot after mot die nicht

nein, damit haben wir längst aufgehört ich stumble stufiges je sais ich humble scheinbar freudlos (die amicite verschmerzend die gebärden...; ich, freudlos?)

verlangsamt. abgesetzt. anverwundene reliquien osä. dasz hier von den (relic) höfen wo wir aber von den höfen jetzt drang? nach der mitte? voici les nutten pensetu dasz wir das nicht schon immer wissen? scheiszewig aufgebahrt lesen sie deine wunden aus dem nachwort und du hilfst nur den armen mit dem verlasz aufs nächste. ein ennui werden ein verbum oder

du vergiszt einfach zu atmen...

9467.

immer ist irgendwo noch zeit, wenn man

von irgendwo wiederkommt.

die nacht endet am ring.

vergeblich suche ich nach beweisen meiner herkunft; bin mir sicher, gesprochen zu haben, menschen vielleicht…,

konkurrenz osä.;

der lastenaustausch…

zum wiedersehen fehlen der konkurrenz die gebärden.

sie ist abgeschminckt mit dünngedruckten falten zwischen lid und schlaf, ihr schal verheddert. aus den ohren baumeln kabel aber sprechen tut sie wirklich mit sich selbst.

mich fragt sie, ob ich schon den kaffe bezahle, sie fange jetzt an

in spesen zu denken.

9433.

fast schon wieder ein nom fallengelassen, handlungszwang zb., laufzwänge hospitalismen usw… und dann ich. immeres subjekt. die nachbarin fragt, ob die gedichte -about you?- sind. merkt, wie ich reflexartig auf (poetry) verweise, zu schnell vermutlich. sofortdissonanz und der check des politischen gewichts meiner sprache: nullpunkt. taumeln durch hundert meter gänge wo am ende für 1min die raumpause verrinnt. die boxen hallen pferchhäuser und alles wenn ich der nachbarin richtig zuhöre vielleicht doch (unsere schuld.) da gehen züge ab in die wildnis, von oben wird u.u. noch wasser gespendet aber der rest ist

selbsterhalt der lyrikmasznahme.

9433.3

da ist immer die zweite wahrheit noch. man findet nix..., der bahnhof wurde lange vor dem krieg für den personenverkehr geschlossen. was nicht heiszen musz dasz nicht weiterhin, später, menschen von dort in (ausgelagerte unsichtbare)

(nichtorte)

schweigen der stiftung der zugänglichkeit. schweigen des topos.

9426. kaufassistent

10

20 print „guten tag!“

30 input A$

40 if A$=„“ goto 20

50 not if A$=„“ print „Was haben Sie gesagt?“

60 print „Können Sie das wiederholen?“

65 while

70 input B$

80 not if B$=„ich möchte das heft kaufen“ print „unbekannte Eingabe.“

100 if B$=„ich will das heft nur ankucken“ goto 130

110 if B$=„scheisze nochmal, ja, ich kauf das heft!“ goto 150

111 if B$=„was soll der scheiszzettel hier?“ goto 170

wend

130 print „okay. aber nur ankucken!“

131 print „sagen Sie einfach bescheid, wenn Sie fertig sind.“

132 for K input C$

133 if C$=„bescheid“ goto 140

134 else print „unbekannte Eingabe.“; K=K+1

135 end K

140 input „Und…, wollen Sie das Heft kaufen?“; D$

141 if D$=„ja“ or if D$=„mhmh“ or if D$=„hell yeah“ or if D$=„oue“ goto 150 else print „na und, mir doch egal. schön tach noch!“

goto 10

150 print „toll. ein unverb. angebot finden Sie am ende des heftes.“

160 print „bitte folgen Sie den anweisungen unter <BEZAHLVORGANG>.“

161 print „vielen dank, dasz Sie unabhängige literatur unterstützen.“

162 goto 10

170 print „bitte lesen Sie den hinweis unter <DA LIEGT NUR N DÄMLICHER ZETTEL RUM>“

180 goto 10

BEZAHLVORGANG

auf dem (tisch stuhl gelegenheit) sollte ein (gefäsz osä.) sich befinden, das man entweder öffnen kann, das eine öffnung besitzt oder das einen deckel hat, der zu öffnen ist. ich selbst kann leider grad nichts persönlich entgegennehmen, da ich (bäume schnippeln musz) und werde aber vor einbruch der dunkelheit zurücksein.

in dieses (gefäsz) packen Sie bitte den betrag, den Sie meinen, für das heft bezahlen zu wollen, sollten Sie sich entschieden haben, dafür zu bezahlen. Sie können das heft selbstverständlich auch klauen, aber was soll der scheisz, sind Sie fuffzehn?

im falle, dasz Sie das letzte heft vom (tisch) genommen haben, kucken Sie bitte (unterm neben überm) (tisch) ob Sie irgendwo 1 (tüte beutel osä.) mit weiteren exemplaren entdecken und arrangieren Sie einige davon möglichst vorteilhaft auf der (gelegenheit). vielen dank für Ihre mitarbeit.

DA LIEGT NUR N DÄMLICHER ZETTEL AUF DEM TISCH

naja, dann kommen Sie zu spät. hier sollte eigentlich mindestens 1 exemplar

SCHATTENDRUCK der edition rotefadenbuecher liegen. sind wohl alle geklaut worden. ich werde vor einbruch der dunkelheit anwesend sein und habe vielleicht noch ein paar hefte dabei. sonst kucken Sie einfach, was Sie bei rotefadenbuecher finden… können Sie grad mal nachkucken, ob noch ein behältnis rumsteht? ja? können Sie reinkucken, ob da geld drin ist? echt jetzt? wären Sie so freundlich dieses behältnis so wie Sie es vorgefunden haben,

abzugeben? nein? dann lassen Sie es bitte so wie Sie es vorgefunden haben stehen. den zettel bitte auch. (liegen). danke für Ihre mitarbeit.

9397. sept28 0628

grenzen abbilden körpergrenzen immer wieder dort, wo die nacht mir

humus hinterlassen hat. verstelle die sichtschiene mit (körpereigenen) gebärden osä. also eigentlich nur dem aufgang in den morgen. der schöne dunkel der rausch von verkehr in den zahltag. möchte eure brunnen eure (verausgabungen) damit kompensieren in die (fontaines) blitze einzustreuen sagt man, wertungen ausschilderung vornehmen pour vous noubliez pas comme

ces jardins vous un jour avaleraient.

9395.

tags wühlen im tot der stadt. tot t, is schon richtig..., nur die (adverbien stellungen singulären verwürfe) dessen was am ende eines (tages) noch lebt...; aufwuchs etwa, wenn man vergasz den schildern zu folgen, die immer sagen: hier ein mann eine frau hier filt hier darfst du nicht mal im traum...

wer einem das glauben soll... die nichterwartung ausgezählte längst den corps malade. ein plaid. ein haus. eine (wand am vordach, wo stets der regen abfällt) zuflucht vor leuchtenden der hände der anderen emissionen. wirbelungen eigentlich werbung der lymphe, hier: die kaskadenartig ansteigenden mich immer noch ein biszchen und wieder ein stück und da nochmal... hebenden symbiosen von stein kraut und dem kompost des

überall tot. nur die vögel wissen es nicht und wundern sich über ihre menschlichkeit.

9375.

ich hafte selbst nur wie eine flechte auf dem längst sediment der avantgarde, immer nur meine eigene symbiose. von irgendwo staubte es mir zu, dasz hier

pioniere siedeln wollen, wo meine hyphen langsam jetzt das granit der gehwege zu zersetzen suchen. aber es braucht lange umwege aussperrung des bürgertums aus der referenzfläche damit dort wieder

humus entsteht.

ich hafte selbst nur wie eine flechte auf dem längst sediment der avantgarde, immer nur meine eigene symbiose. von irgendwo staubte es mir zu, dasz hier

pioniere siedeln wollen, wo meine hyphen langsam jetzt das granit der gehwege zu zersetzen suchen. aber es braucht lange umwege aussperrung des bürgertum aus der referenzfläche damit dort wieder

humus entsteht.

9373. roshashana

8333.2

auszenvernunft. am körper angebrachte devices zum five minute check der (balance osä.) also ob man klimatisch noch (etwa schweisztechnisch jetzt) nicht schon zu sehr…; dazu gegencheck des airdrop empfangstatus. schicke dir eine

infrarotaufnahme meiner (achselgegend.) bitte bestätigen.

(ich sehe das jubi nicht mehr: bitte sofortbild an mich, geotagged.)

(achselstatus: klamm, oder…) (gehirnnotiz: drypads special offer.) (gehirnnotiz: drypads special offer + spezialangebot + drypads + superbillig + saugstark.) check balance! (jubi: 3uhr!)

ich erinnere mich an eine fortschrittliche telefonnummer, die man von einem telefon aus anrief, bevor man die wohnung des fremden, in der die party stattfand, verliesz, um über die nächsten verbindungen (bvg) informiert zu werden, die einen aus diesem scheiszosten wieder nach hause bringen würden. der fremde war meist aus westdeutschland und gerade zum studium nach b. gezogen. die wohnungen wurden oft von mehreren solcher bewohnt.

(contact check: du hast immer noch die alte nummer…, das komisch…)

act

auszenvernunft. am körper angebrachte devices zum five minute check der (balance osä.), so ob man klimatisch noch (etwa schweisztechnisch jetzt) nicht schon zu sehr…; dazu gegencheck des airdrop empfangstatus. schicke dir eine

infrarotaufnahme meiner (achselgegend.) bitte bestätigen.

(ich sehe das jubi nicht mehr: bitte sofortbild an mich, geotagged.)

(achselstatus: klamm, oder…) (gehirnnotiz: drypads special offer.) (gehirnnotiz: drypads special offer + spezialangebot + drypads + superbillig + saugstark.) (chk balance!) (incoming msg: jubi 3uhr!)

ich erinnere mich an 1 fortschrittliche telefonnummer, die man von einem (telefon) aus anrief, bevor die wohnung des fremden, in der die party stattfand, verliesz, um über die nächsten verbindungen (bvg) informiert zu werden, die einen aus diesem scheiszosten wieder nach hause bringen würden. der fremde war mst aus westdeutschland und gerade zum studium nach b. gezogen. die (wohnungen) wurden oft von mehreren solcher bewohnt.

(contact chk: du hast immer noch die alte nummer…, das komisch…)

8333.

copy dein hirn copy dein brain copy dein scheisz gen pool

copy dein scheisz co copy dein müll co copy

timeline of a reading.

2015 das akademische viertel ist vorbei. eintrudeln des publikum, behäbig..., meist zu zwei personen, halb auf rädern. ich habe jetzt schon mitbekommen, dasz vor 2100 ganz sicher niemand lesen wird. (gehirnnotiz: auszerirdische genügsamkeit übersetzen...). nicht schwer zu begreifen, warum der bhk schwierigkeiten hat, seine stühle zu besetzen. s.t. mit zuhören beginnen, darauf lassen sich nur leute über fünfzig ein. und auszerirdische sowieso nicht.

2025 wird begonnen, sitzgelegenheiten zu arrangieren. allgemeines lauterwerden, man ahnt, jetzt ist noch gut zu schwatzen. je ne comprends rien. es ist ein groszes wirr der stimmen. ich hoffe es bleibt dabei, das englisch gelesen wird, diese sprache verstehe ich zumindest noch ein wenig.

2031 die ersten gehn schon wieder, schieben fahrräder durchs tor hinaus. wahrscheinlich zu viele stimmen, oder...

2034 starkes aufkommen einer windigen situation. vereinzelt gut gekleidete menschen. dazwischen baumeln jutebeutel, an den füszen sandalen nikes auch hochhackiges. vor allem ist alles unauffällig. aber..., die auffäligkeiten, habe ich gelernt, kommen meist kurz vor dem um, auf jeden fall erst kurz bevors wirklich losgeht. das hier..., was ist das eigentlich. ich meine

tempelartiges wahrzunehmen osä., vielleicht..., ach nein...

2040 wischen der landschaftsbilder auf den devices also eigentlich der versuch einer ortung, möglicherweise gebiet abzustecken. wischen jdfs. und das bier ist zum kotzen, sonst würdich es schon kaufen...

2146 temple & ecclesia je vous disais. on ne jamais connait avant... les ports sont ouvert nestcepas..., was soll mir araby, dieser schwüle marktplatz erstickter eitelkeiten.

8293.

wenn der doktor sehen könnte wie ich mir hier

pusteln hole von diesem alten strauch der gynäkologier..., er würdes zu schätzen wissen, dasz ich zeit mit

starren gradeausstarren nach oben in die kiefern starren überhaupt nix auszer an ihn, irgendwann mal 2m unter mir, jetzt wahrscheinlich in jeder abgefallenen nadel zapfen rindenstück... als molekulare erinnerung (wesend)... (denkend, totschlage.) der doktor als

seelenflügel also irgendwie immer hier (vorhanden.) gras das man denkt keines zwischen der waldsteinia, bald wieder eibenschisz auf dem stein und austausch der b. semperflorens für e. gracilis. auch (hier) runden sich die jahre, die ecken ab des muschelkalk. merkt man, wenn der schatten der kiefer von vorname des dichters zu nachname des dichters wandert. stetig oder..., und auch wenn ich nicht...

8292.

überall bäumt es sich auf, sehn Sie…

immer noch hocke ich unter der eibe, es hat nicht aufgehört zu regnen. nebenan hat jemand den holunder entfernt. zuviel wildnis generell den leuten die hier… auch lerne ich, dasz man die gänge der wühlmäuse mit dem schlauch fluten soll. ab und zu nester davon im gewerbeabfall. ich lege sie frei und beobachte die krähen. mache das wirklich…, den leuten… zu viel wildnis. entferne mahonien. entferne schöllkraut springkraut… viel kraut, generell zu viel wildnis den leuten.

the ancients say, there’s not enough darkness in the woods to hide you from the world d.s.w.h. die sich weitergedreht hat. mauern wände fundamente…, man findet ein heim in jeder scholle, wenn man nur tief genug gräbt.

8291.2

m19 grunewald. yorckstrasze, zur verortung. ich weisz nicht ob die amygdala das (über das verb bin ich mir im unklaren..., etwa: verarbeiten...) (hilfsverb wie: können osä.) jdfs. kompensiert. schlieszlich. das tableau. möchte auch hilfsverben eingestreut haben. kompensationen des debutzwangs etwa, ausschüttungen..., was die amygdala tun mag. es bleiben

paralymphe und resthirn (das nur ihe schwammige konkretion) für das auszerhalb der zielgruppe vegetierende doch leider protagoniste auditorium

hermetisch versiegelt. scheiszt du auch drauf, oder..., siehstdu...

kucken nach dem komplex. die statistik und alles schwelende..., aber schon wittenbergplatz und der restfilm dieser avantgarde wie stets

leider nicht festgehalten. wir möchten Sie bitten, dies während der fahrt zu tun.

8282.

bitte leuchten Sie mir den weg aus. ich kann meine

gespenster nicht mehr sehen sonst. legen Sie feuer. bereiten Sie flammen.

8276.

halbe ernte.

8274.

kein drauszen an der rosenfront. schiller: bergstall klopstockoden auf kleinstein in dessen fugen langsam die letzten kippen mineralisiert sind. dichte werkstatt dichte absurdidäten der wache nebenan, rückwärts die (einfahrt) blau im kernschatten eines

warnsignales. signales..., ausstülpung von innenohr auf dem (kleinstein) so rollkoffer udgl...

8263.

vollbild. aber vielleicht wie immer nur (ausbuchtung) der landschaft gegen meine versuche zu botanisieren was auch ernsthaft die worte fernhält. solange man

taxonomisch bemüht ist, werden ihre phänomene vom satzbau verunsichert und nähern sich nicht. ich unterbreche die wanderung. hocke mich in die botanik.

analyse: die einwegpflanzen gehen blind voran, gefolgt von komplexeren individuen. diese sind die eigentlichen wegbereiter, weil sie den stumpfsinn den die vorhut hinterläszt fett machen für die horden allergischer hypersensibler monokulturen. wenn diese darüberwegsind, dasz auch ihr (spleen=) nur eine modeerscheinung war und genug einwegpflanzen gezeugt haben, gehen jene erneut voran, pflügen durch die angstvoll stehenden reihen der letzten allergikerfilialen und stopfen sie mit innereien voll, diese synaesthetikersprosse.

darum vollbild sein. nicht es sich mit den komplexen individuen vermasseln. stets die (ausgebuchtete immer landschaft) vor augen haben, die von pionieren ins randgebiet vorgestoszene

mandelbrotimitation anerkennen.

8271.2

kann sein dasz dauerhaft die gespenster mich jetzt mit kartuschen wieder eindecken wollen, die ich nicht bestellt hab. möglich, dasz ohne

8271.

ich fahre mir mit dem nachtzug über die augen; keiner weiß, daß, wenns morgen wieder ihre kinderwagen durch den volkspark schieben und davon träumen, endlich den verstand aus diesem zu kippen gewordenem incubus zu verabschieden

ihr gras lange nicht grün, ihre holzkohle brandkarzinome hinterlassen hat und… der kleinste funken… ihr vestibül geht sofort in flammen auf bei 9 zoll abstand zur fontaine. löschen…, ach…; lieber würden sie es auspissen.

-follow mich nicht.-

8257.2

warum irgendwas behaupten..., die wie male hier wie an jeder anderen (coin) auch..., abblätternd, abnutzung der gegebenheiten kurz vor der schwemme die grad durchgeht wie an jeder (coin) an allen lieux. am stadtrand einhegung der (wilderness) hier aufforstung der machia die zwischen den schienen auf hundekackestreifen auf hochklappenden gehwegen. flucht jetzt derer die weiterziehen, biers nochnich rum, nacht findet nicht mehr statt. ich denke (weiterziehn) wär gut, unten fahren züge nach der ostsee auf den blanken jetzt schienen. ich weisz noch man fuhr zwischen der mauer und drüben. was für ein wort. drüben war machia. (jenseits der kastanien...)

8257.

der sand ist (strandkies) nur aufgeschütt in einer coin. über die brücke brachte mich die (mutter) morgens zum kindergarten, der oberlöscher sprach immer von den gleisen, wenn wir darübergingen. ich merkte mir: man sieht das an der (jetzt blankness) dasz sie benutzt werden, alte unbenutzte gleise wären rostig. abtrag auch hier des irgendwie sediment, oder...

das hallenartige gut besucht, nur (volk) nicht, mehr tändelnde miteinander, soloalte schwaben wohl, vielleicht doch irgendein sprosz derer die hier

in den kellern aufwuchsen. ich weisz das am wenigsten, mir fehlt auch jetzt

der rockmoment.

platzhalter habe ich gesetzt und mich dünn verhalten. da war kein ausblick. no expectations ich hatte mich wieder verlaufen und wuszte nicht ob der koch nochmal wiederkommt, also blieb ich sitzen, sah ihn sich in luft auflösen.

und danach? ich denk es ist okay nicht erkannt werden zu wollen, wenn einem eh die lippen zugefroren sind..., also, in der primaere: kafka mit seinem bauernfänger dachte ich kurz und wollte mich ebenso an einen pfahl lehnen, während k..., nur auf jedem pfahl klemmte schon ein (toter kopf.)

es ist okay. nicht jeder will erkannt werden. aber dies in der PRIMAERE: wer faunen fälscht oder nachmacht oder nachgemachte oder gefälschte faunen in umlauf bringt..., den rest findet man nur noch auf papier von früher. konkurrierende fast austauschende den faunabegriff (senkungen hebungen...)

8253.

blattlaufeinzug, querfeuer. jetzt beinah straszenrand, wo sonst moor und heide nur ringsum. es wurden zäune aufgezogen. für den gebietseintritt lose die anhängsel am körper wie

heimatsubstitute die man mitnimmt verdeutlicht die schamfugen atavistischen gebärden und rückstandslosen behälter von (erinnerung) an das unterland. dort überflieszende, hier die auf wenige urkunden beschränkt vertrauten zeugnisse dessen, was -ausmacht-, mich, dich..., unsere zugehörigkeit zum jetzt jenseitigen konstrukt.

mit den fingern auf dem braunen abrisz habe ich mir verdient 5min flieszend wasser 80g seifenkern 60qcm linnen. der rest fügt sich schon.., ich habe gesehn irgendwo blätter die ich kannte und zwischen farnen am weg manchmal etwas rot vermutlich eszbares aufleuchten; nur die sich schiebende kolonne... wie eine ameisenstrasze. ich trag kostbar die eier im rock von einer ecke des sandkastens in die andere. der sand und die spielenden damitt aufgeweichten wird abwärts hohler. niemand wird da noch füttern kommen, die stollen werden einfach über den eiern zusammenstürzen und dann rennt die kolonne wieder in die andere ecke, rettend

heimatattribute schamlose gebärden urkunden jeglicher zugehörigkeit.

8252.

vielleicht: als gehen über grate, die wir langsam mit unseren airs zu buttermessern abgestumpft haben... kann man eure experimente noch gelten lassen; aber immer noch habt ihr angst, eure schneckenhaut daran zu verletzen und versorgt, dasz stets eine schnecke unter euch liegt, wenn ihr den rand der falle überwindet - um zu finden, dasz ihr lieber nicht nach dem bier gelechzet darin ihr am ende...

8246.

orte die das stethoskop nicht mehr erfaszt das am (puls der stadt)..., nur wiederkehr, etwa (hier keine vertriebenheit) so legitimativer charakter dessen, hier mit 15 zeitungen ausgetragen zu haben, wo langsam, auch hier..., man andere sprachen sich angewöhnt. die höfe brigaden briketts meine ich nein bricks also reichsformat, weichen langsam auch dem klunker der ehemals hostessen, jetzt galeriebesitzer, männlich, zumal. man musz überall

spuken zwischen den leichen die sich selbst aufwaschen und tünchen und

bohemien verkörpern, jedes spärlich betucht mit gütesiegeln... ja, wir sind wohl auch hier schon genug szene um das volk darüber hinwegtäuschen zu können, dasz

sellout immer unten anfängt um sich langsam uptown zu schlafen durch die regale alternativer bookinisten.

1

8243.

gesicht. spiegel von g. grauleisten vermutlich darin, oder warum hält man die

blackness

sonst aus die deprivation. also im gesicht: musz jetzt grau sein welches den ausschlag im sehpurpur normalisiert. früher hier kollaps wenn ich deinen fokus bemerkte. die sichtschiene ist abgeschliffen darauf der schlitten zwischen uns in programmierter fahrt. zurückhaltung der elektronen auf der auszenschale, so dasz reaktionen ausbleiben wertveränderungen.

ich gehe durch ein tor. anspringende leuchtanlagen im purpur der augen. presse alle knöpfe gleichzeitig. höre alle stimmen, deine nicht. nach dem geräusch: blackness deprivation, verhinderte einschränkung des (sell out.)

8

8242.

such nicht. lava, fr. stein… amorphe statu deiner kinderseele, verschüttete mich. rumex nur, r. acetosa… bis zum wüstenrand. birken sorbus, pionierhaft flechten und im abstand immer noch zu vieler minuten rumex. harmlos von oben von hier aus, oder. jenseits der braut die lupinen. nie die braut aus den augen verlieren, bete ich. die strommasten ziehen sich und kilometer. von hier oben ulysses, den ich unter einem der türme liegenliesz wegen papiergewicht schade, harriet auch, fr. stein… aber Ihre LAVA macht weiter die bestände sich ammortisieren. lassen, oder…; besser… sich irgendwo einstülpen in vorgegebenes, statt immer nur am sediment kratzen dem eigenen.

2

8241.

ich habe mir dieses gesträuch nur ausgedacht. ich habe im flimmern von einem zum nächsten bahnhof mir (gewächse) ins gehirn…, als träufelten sie mir aus der über mir hangenden lichtanlage stetig balsam aufs haupt und merkte nicht die alkaloiden alles gesprochenen um mich die taufe die SELA aushauchenden gebärden austrinkenden mein wasser weil es war alles ohne geblieben.

trotzdem da drauszen scheinbar überall gebüsch jetzt, in welchem sie zeitlos lagerten. teergrübchen, wo ihre wangen…, und lose falter im haar. metronom, denke ich, und an das putzmittel mit dem dort das innere der waggons tag für tag vom geruch der unterschicht gereinigt wird.

8234.

alles längst -in der PRIMÄRE- verhandelt das wir den (dichtenden) würden sagen können. es wären (sekundäreindruck) schwachstellen -implementiert-... die hausse dieser ich meine jetzt hier weiterhin den (colorit) verbrauchenden avantgarde osä. schränkt (meine) möglichkeiten (colorit) überhaupt noch von (ihr) unabhängig zu betrachten ein bis ans ende der U1. da war nur

schlesisches.

brotklaun, kozany; ja..., kommschon..., die gully duften.

all long dealt with -in der PRIMÄRE- what we could be telling the (writers). there would have been (second impression) leaks -implemented-… the hausse of these I’m speaking of avantgarde etc. wasting the (colorit) limits my opportunities to of her independent recognizing (colorit) at all to the end of the U1. there’s only been

schlesisches.

steal bread, kozany; well come on, the perfume smell of gully.

8227. rummelplatz

der (herr) war mitte dreiszig, also noch etwas jünger als ich, wie mir schien. ich musz ihm irgendwie aufgefallen sein; möglich, dasz der stummfilm, indem ich grad angefangen hatte zu sprechen, damit lächerlich wirkte. also standen wir, jeder eine kippe in der hand, am wasser und vor uns schlugen wellen an die das grundstück vom rest der welt trennende mauer, auf der wir unser bier abgestellt hatten. hinter uns, den grünen hügel hoch, ungefähr popmusik der avantgarde wozu die leute jetzt bestimmt auch tanzten, dachten wir uns. wir waren übereingekommen, den (bau) zu verlassen, als die musik anfing, und unser davon unterbrochenes gespräch über (das weisz ich nicht mehr) am ufer des sees für die dauer von jeweils mindestens drei (3) krombachern fortzusetzen, zu vertiefen, zu erweitern… um mindestens 0,2 promille. einstimmig hatten wir behauptet, der abend habe doch grad erst angefangen. ich war im laufe des nachmittags beim vierten krombacher angelangt, sechs noch kühle flaschen ruhten auf der balustrade.

er hatte es konsequent vermieden, mein Du zu erwidern. kann sein, dasz er aus seiner verlegerrolle hier heut nicht rauskommt. also duze ich den spunt unablässig und verliere langsam die contenance glaube ich. oder er vermutlich. während ich schweige, formuliere ich eine antwort im kopf. etwa, dasz es -da-wo-ich-herkomme- kein wirkliches kulturleben gäbe, und man, angewiesen auf leute mit auto, seltsame freundschaften pflegen musz, um nachts noch irgendwo hin- oder zurückzukommen. ich glaube, er kennt das.

ich glaube er kennt das. aber er tut so, als wenn nicht.

ja weisz ich.

da habich recht, denkt er, aber deshalb sitzen wir ja auch grad hier und ich lasz mir von ihm bier ausgeben. ich habe genau gerechnet: 22,- konnte ich heute abend investieren. die sind (im nachmittag verflossen) und für die drei bier auf der kante muszten eben ein paar geschichten her.

scheisze, da hat er recht. ich musz nochmal von vorne anfangen. meine bücher im rucksack ruckeln. es sind nur noch zwei ploppbare krombacher, und wenn ich mitm taxi nach hause fahren will, musz ich mindestens noch ein heft verkaufen. ich glaube das denkt er auch grad.

findest du arsch, ja? deine nülle is so klein, dasz sie in stingtanga paszt man, aber verkehrtrum…

das bier ist glaub ich nicht ganz kalt gewesen. der mann wird zusehends älter. aber gleich kauft er das exemplar.

gleich werd ich fuchsig. diese spinnerte alte…, das is doch der (dingens), hab ich doch gleich gewuszt. am besten noch mit blut, oder…

ich reisze mir einen fingernagel aus und schmier ihm den namen auf das erste blatt. ich nehme das geld und das bier mit ins taxi. dieses fährt auf dem radweg zurück in die stadt und am morgen, also heute, wache ich auf mit einer derben erinnerung an ein verkaufsgespräch, in dem es um den erhalt des -porno in der literatur- ging. jungejunge…

8221.3

irgendwann U2, und immer erst wacht man am olympiastadium auf mit den vögeln die hier…, aber irgendwann U2. ruhleben als wort derer die hier

balance auf baugerüsten suchten. ich gehe jetzt rückwärts nach dem steubenplatz, die lichtung der

karnevalsopfer: ihr habt vergessen, eure pfandflaschen…, und an den budiken vorbei, wo sie in ein paar stunden gemeinsam käsekuchen verspeisen. der herderwahnsinn, die quartiermeile zwischen artschool und abgebrochenem eventmanagement mit den spacken die

tickets für den -scenic view- an

-das muszt du gesehn haben- verhökern. wann fliegt diese (urstromnovelle) endlich mal jemam um die ohren. vernunft sei, wenn man

aufhören kann, obwohl es grad gut läuft.

8221.2

kaspper on. der (background) ist bühne. du im marionettengespinst und trägst selber dein kreuz durch die reihen. vorne aufgegabelte claqueure, im (background) die vergreisende kritik der lyrikinteressierten. schmale brüste, halboffene hosen und

alles trägt heut ein -bindi- vor der fontanelle. wir wollen uns jetzt ernsthaft besaufen, sagst du…; wir wollen KARAOKE…, und steigst mir heimlich nach, wenn ich über den pissbecken unsere mannschaft...

da sind klumpen überall von fleischfarbenem gebüsch und gefälschter fauna unter dem schwarzlicht und wenn ich will, sehe ich

magnetstreifen deine innereien freigeben, weil du sogar verpeilst,

wann deine mom geburtstag hat. kein karaoke schatz, blanquet oder blaue flecken. die claqueure könnens kaum erwarten, dir ihre lenorärmel in den verschwitzten nacken…

8214.

oder gleichstimmung…, epischen ausmaszes; stets verlangsamte

tunnelquerungen der neuronen die am nervenende aufplatzen. der ganze (gehirnquark) unter licht. negativ! negativ! grausparren! nicht mehr deuten…, nicht mehr noch

fugen symbiotisch verklebte paralymphe. bitte lieber nymphen im spalier und geplinke. keine weiteren faulstellen.

zu spät…, das fallobst dieser kirschen: sommerblende/aufputz; verschnitt der (gleichgestimmten) oberhaut. ich schäle mich, aus dem die mandel besteht, nur, weil der frost auch die nymphen tötet.

3

8195.

lot. die (beugungstiefe) des -verbum- mit dem effekt bestimmen, den es in ihrem gesicht…, und dann: verlangsamung balance ausgleichsflächen suchen in der natur um uns, menschen, anderen…, die weit mehr (entgleisung) hervorrufen würden, hätten sie diese nähe zu (deinem gesicht, in dem…) ihr als person also ferne entwerfen flächen die ausgleichsflächen in der umgebung

als eigentum kennzeichnen wohin ihre (deine) züge, verlangsamt…, umkehren können ins (schattenquartier ins geheimnis) zurück in die tiefe wo das (verb) widerhallt.

8171.2

auch las man (gedichte). durchsuchte content -die zellstoffe auf den halden- nach archetypenlyrik das sediment der kulturindustrie nach beweisen der angeblichen

sprache, die wohl einmal…, nur dasz alle kohlenstoffverbindungen in den tornistern der falschen brigade, die abräumte und für (verbrannte erde) zuständig… blubberbläschen entwickelten und die mannschaft erheiterten, weil niemand begriff warum der scheisz brannte. osmose, glaubte man, sei der schlüssel und stiesz wacker in die kolben bis alles dissoziiert war. rönne auch, ich schwinge wieder machen Sie den weg frei, dachten sie noch aber der

arzt am geschlecht nahm nur noch die narben auseinander, faltete schösze zusammen am genick und vernähte der ehe das genital. dichtung, sagte er, sei nicht mehr DAS PRIMÄRE. es gehe nur um den satzbau.

diffundierend durch den hautauflasz… stöbernde extremitäten und überall chanel auf der epidermis; aber subcutan stinkt der engel…

8171.

die einwegballerina: nach oben offene herzung der (gebeine der heiligen) die im schrein längst… wo die fische deponiert…, faulfische… sarkes szsg. fermentieren. ich zähle

1 libellenauge 1 echsenschwanz 2 krallen weiszgtt und wieviele hühnerfüsze denn noch, die mir -die alte- ins haus schleppt vermöge der

abgetretnen -waldung-. sie will hier zahnstocher anbauen. ich meine die schonung

dünnt langsam aus. die bälger raspeln kiefern legen leuchtkäfer aus verstecken den vögeln die eier. die alte schlange zwischen den fugen grauschwarz und angeödet von der heiterkeit des spiels. immer kehren die vögel zurück und finden nix auszer

salat allgemein grünzeug im nest.

8145.

in der (verkorksten) heide jetzt überall stickstoffanzeiger. jemand offenbar in die schule uriniert, wo ich sonst im sturm mich..., deshalb urtica zb, aber das typisch. und in den (abgelegten) poltern wird es lebendig. keine staatenbildung, es herrschen solitäre. rausgehn, oder...; mit den schafen klönen... statt den gewitterkühen, die mit den abgebrausten schädelaugen, die mich

auswärts verpflichten. nein. kein bedarf. meine signatur ist mehr (death&hoboken) wo der köter danach aber seine flagelli in der porösen aufnahmesituation (sonstige) einfach abtrocknen u. sich verausgabt. steil, flach, und deichbegehung da wo die schafe wenigstens antworten, wenn sie gefragt werden ob

sie an der semantik prinzipiell (nur wegen wasserstand/narbendichte/salzgehalt der wiesen generell z.zt.) also jdfs. interessiert osä.

also: kühe abbrausen, schafen immer höflich gegenüber (bleiben). kommschon kochany..., vernunft oder...; &brötchen..., lasz endlich wieder brötchen klauen gehn.

es is albern, in der fremde nach berlinern zu verlangen, zumal...

8144.

da war eine fluchttendenz, sage ich aber der mentor schweigt weiter. zwölf minuten schon. verstehn Sie nicht? da ist ein einziges flüchten aus den bezügen und Sie schweigen mich auch an.

ich verstehe Sie, versucht er zu sagen, nur er kriegt sein mund nich auf. es murmelt und gärt hinter den lippen und schäumt und brodelt, aber er, höchster geheimrat ever, verschweigt mir den flüchtegrund.

was das soll? ich musz schlieszlich überleben…, die bezüge sind nich so, dasz ich richtiges fleisch etwa…

trotzdem, fängt er an, Sie müssen andere energieträger in erwägung ziehen. es bleibt bei herz und nieren und was damit zusammenhängt…, das abfallartige, das nebenprodukt. Ihre prosa meine ich.

ich weisz, dasz er von dem buch redet. ich hätte es nie erwähnen dürfen; er vergleicht sich, das ist nicht gut. so lange es um albernheiten ging, war ich ihm kaspper genug, um neben ihm bestehen zu dürfen. aber selbst in seinem königsfach zu dilettieren, das hält er also kaum aus und nagelt mich auf dem wort -roman- fest, das ich wagte, in den raum zu werfen. roman! roman! schreit er und fuchtelt mit seinen kleinen händen vor meinem gesicht. roman! meine fresse…, warum das jetzt… haben Sie nicht genug probleme? doch. habe ich. genug jdfs., um ihm das wasser zu reichen in seinem erklärwahn.

immer nur ERKLÄREN Sie mir, was ich jetzt davon denken soll und spinnen sich da ein in Ihrer geschichte, aber wo isser denn, der protagonist, wo isser denn, häh? verdammte scheisze mann ich seh keinen!

er wird richtig böse, sagt man wohl dazu und dasz ers kaum aushalten würde, jetzt nochmal das ganze zu lesen, oder. oder. er schluckt.

schreit er, IMMANENT! Sie sindn dorftrottel, Sie komm ausm bergischen, kochen sternemäszig mit moselwein und sitzen des tags in der wirtschaft wo ihr LÄPPI ausnahmsweise auffällt. das sind Sie! depp der…, aber er hat jetzt mit dem gestikulieren aufgehört und deshalb traue ich mich, zu antworten.

das kein guter anfang. ich seh schon wies wieder hochkocht in ihm…, trotzdem sag ichs…

aber ich fluche nie. nicht in seiner gegenwart. der mentor hat neben allem gekeife und zetern innen, innerlich, da wo die innereien…, jdfs. eine sehr zarte seele, das weisz ich. darum.

ich meine er denkt jetzt immerhin nach, ob er mich gleich rauswerfen soll oder besser abwarten, bis ich die zweite flasche wein aufgemacht habe, die noch im rucksack steckt. ich habe mir irgendwann angewöhnt, wein mitzubringen, wenn ich ihn besuchte. das bei alten männern so üblich. dann ist die nacht nich so lang.

ich seh schon wie er nur denkt Häh? die nacht? komm, geh kleiner, ab…, aber tamame…

8121.2 lpzg 2018 in bitterfeld. super.

trotz prophylaktischer masznahme, 638 südkreuz richtung leipzig (also als alle halbnackten -comicer- noch in der maske standen) müssen

ppetc.

spettat der dazwischenfunkt...

8121.

blosz jetzt keinen auswuchs. das device und vielleicht graues pseudoschnee... vorsicht, schnelle vorbeifahrten, oder... descrites passages ausbeulung der (landschaft) wegen (invarianz.) überall wisch vielleicht..., also entgegen lesbarkeit. wischen des landes.

ach..., geh...; ab, aber tamame...

886.

weg. wie immer nur um

sand zu bewegen weg. amorphes aufregen..., diese erstarrten zustände aus

wolkenwehen wolken ohne grund (hier jetzt) aber weg. entgehen und mir dabei

zusehen wie krampfhafte versuche..., diese schmelze zu

verewigen. nie spuren irgendwo nie diskret nur (meine) die

die verwitterung kurz unterbrechende (schutzhaltung also die man selbst schirm dem sand bietet) stirn vielleicht oder der kern eines schattens, kurz, den ich hier (passiv) von mir ablege. weg & flucht u. die sich hinter mir gnadenlos schlieszenden

wieder muldungen des sediment.

852.

auf weisz schreiben. columns. breitseite. irgendwann war auswaschung der flügel im gestein, also haben wir

sonntags

tee in groszen kannen bereitgestellt, ich meine -herdwärme-.

der verputz wird grau, die alleinstruktur von beben und erhalten. überall schonstellen. die landschaft

wächst mir ins glas ich (behebe) das rauschen der

mandelbrot entropie. immer -cluster-, die meinen wert relativieren, wenn ich wieder

auf weisz schreibe. cluster columns breitseite…, darlegung; vielleicht der
notwendigkeit eines backgroundgebaren. aber hier auch (sand) und auch (asche). sand in der asche. meiner asche. musz mich verlegen die bewölkung hinnehmen. sand ist dort,

feuchtgebiet. die stetige über dem (areal) hingenommene

aschenverwehung

in die gleise.

847.3

nur wie immer sich selbst befruchtende (zwitterentitäten) denn

selbstaufgabe (knopfdruck: mach schon!) zwingt nur die bälle

ins netz. herzegowina nein proust taktlos. ping... pong... ping... scheisze..., die welt hört mit. drusen, also dieser -almanach- der sie zu (architektur) inspirierte hohlräume sedimenten stark zerklüfteten (zwitterentitäten)...- drusen hier nur erst als (ballfang) eingesetzt, damit die taschen nicht auswärts...

ich also: koppelzwilling (#brotklauen) übersetze: diagonal flach eindimensioniert und (sportjargon) unter (medienjargon). eigentlich nur: irgendwas mit unkraut also eher resistenzen abmagerungen des sediment und fette erde, wo die belange... sein sollten. keimaterde sozusagen. auch schachtung und ich könnte das schotterbett auskoffern, aber spielen..., höchstens katzenmusik auf den aufgespannten därmen. lassens den proust weg, wenns ein punkt wolln, sonst zählt das nich.

8547.2 output 1

wir liegen langsam, oder..., und die taschen beuteln sich nach innen darin die bälle... einer brüllt: herzegowina, hörns auf zu prusten. der ganze platz...

die bälle noch hohe bögen, langsame bälle..., die köpfe der zuschauer...

h. aufschlag: proustsemester, jetzt medienlandschaftsarchitekt. mit bams-abo. proust taucht nur als comic. (auf).

früher hier rasen. wir nenn das -schotterrasen- wo die dümpelnden stege den schiedsrichter auch... und verunstalten wenn er (objektiv sein will) immer

mit der nase im schotter.

die -pingpong show-

hier: (tennis) in der PRIMÄRE soit zugzwang auch schwachmuster, allgemeinverständliche, die es (nach schlagwortstärke bemessen) in andere (schlagwortträume) zu übersetzen gilt (nach gelungenem abtausch). raum 1 proposal: #primaere. your turn. be first, be not silent.

room: empty room. noise: white. windows: random. content generator: egal. output rate: the challenge! content range: #berlin#wilderness#viceversa

837.

wie so Schweres, senkblei etwa..., und man sieht nicht die vom (gesicht) ausgehende -sehne jetzt-, die mich deiner tiefe verbindet. alles absinken... jedes (verlieren) in

schwangerer natur aufgezäumten stirnen ausgelesenen bedeutungen, die still darüber prangen. heften. das gesagte an irgendeinem (geheimnis) festzumachen suchen... irgendeinem (wort) das sich mir öffnete. nein..., grund für das

blei nirgends. die (sehne) -schwirrt ab- mit dem blick. vielleicht tiefer ewig weiter vielleicht, wenn endlich ein hindernis das gewicht auffängt, wissen, warum dieser spiegel nichts zurückwirft... als wenn hinter ihm, deiner opaken dämmerung, nur wieder

mein eigener samen flösse.

817.4 invarianz

t-umkehr verbleibe weiter behaftet vom -gekrümel- der (cluster, 3x) die meine stimme (versiebt) haben und stets darüber das röhrenknistern aus den gorillaboxen wo sie jetzt -schichtung- betreiben am genpool. drauszen. drauszen später die umgeleuchteten pfahlbauten mit GERÜSTSPERRE, weil überall amok gefahr. man zementiert uns schon in steifen gewändern für die nachwelt. brickstudien über das (reichsformat genickstarr) plakatiert und die

klunker der avantgarde die mir am finger…, ich möchte gern den goldstrom bremsen aber sie horten jetzt dort platinen wo wir kinder und räder zusammenschraubten um irgendwann auch ein bike abbrennen zu können horten da jetzt

module ausgeleerte körper der (avantgarde) und stöpseln sie in ihren eyeport.

817.3

AUS konsistenz. die cluster wollen (weiterrauschen) ich nebelich vervollständige die gaps im staffelsediment und dann hier überall wächst aus den fugen mir

moos entgegen. ziemlich plötzlich als wenn nie vorher jemand an (zukauf) dachte dieser nebelwände. deshalb mein (horizont jetzt) beschränkt die

schwaden durchleuchtet mit protuberanzen. ich werde wesentlich von den entladungen gestört die deinen (nervenenden) abgehen. vielleicht beruhigst du zuerst in dir das potential und wenn du dann noch immer

überflieszt

bitte mich um eins meiner 5 streichhölzer und frag mich wann wir endlich wieder BROT KLAUEN WOLLEN.


817.2

dot fehlermeldung und wenn die suchenfunktion abgeschlossen ist, heben sie dein gesicht aus dem

klaren. vielleichtsortierung in den relevanzcluster und nur vielleicht drückt etwas den cache wieder weg wo du fermentierst, deine frosthemmung vor

goosebumps. kausalmanach… du rüttelst ein paar worte aus dem (unterleib) und keimst vor dich hin hypergäisch. man hat dich abgedeckt und befeuchtet aber deine cotylen werden nicht grün. es gibt kein UV der planet verliert an horizont.

8532.

vielleicht unbequeme selbstbeobachtung: status ableuchten.

am anfang simpel verfügbarkeit, vielleicht abzurufende schweige(vielleicht: vermögen, beharrliches, ausdauernde (ja: abstinenz so geschichten...) also absenz eigentlich)..., und nicht, dasz -abwesenheit- hier heiszt: willkommen der (loneliness.) ich starre gradeaus in die -gegebenheitscluster- und warte sehnsüchtig auf etwas, das mich wirklich betrifft. aber die cluster... rauschen nach oben weg, die (files) -defilieren-. simple verfügbarkeit meines

andeutungsgebahren, das gegen die fingerwische meines gegenüber versucht, einzubrechen. einmal waren da überall augen, ich erinnere mich. die anderen hatten auch irgendwann worte. ich kann mich sie erinnern. und jetzt ist alles zeitung.vielleicht doch abstinenz so geschichten..., die wirbelnden neurotransmitter im zaume zu...

8527. in der PRIMÄRE:

man hat noch nicht mit sicherheit feststellen können, warum die melancholier ihre angehörigen in diesen hohlkapseln beizusetzen pflegten, eines können wir jedoch annehmen: der stoff, aus welchem diese kapseln hergestellt wurden, musz im überflusz vorhanden gewesen sein. was haben wir ihnen damit nicht alles zu verdanken. unsere gesamte technologie, die raumfahrt, zeitreisen udgl. wäre ohne die kupferkohlenstoffe undenkbar. wir müszten noch immer auf dieser schwefeligen erde hausen, wenn nicht der (hier name irgendeines ameisengottes einfügen, zb. „AZURIT“) verfügt hätte, dasz unsere vorfahren weise darangingen, die melancholischen zersetzungsprodukte zu analysieren und auf ihren nutzen für unsere gesellschaft zu prüfen.

8526.

also doch wie gestern... und immer noch: status, oben, immerseele der stadt. wiederholungen stets lebe in

wiederholung. statusbefreit..., vielleicht weil (umnachtung) des wesentlichen eigentliche (immerseele, hier: brauchtum) auch, wo in der dämmerung irgendwann noch -tiere-. ich scheuche mich selbst auf wenn der

druckpunkt, verlangsamt, mir entgegenschnellt. ich möchte hier endlich alles

aushauchen, was mir einmal begegnete. waldominöses umher der verirrten zb. (also ich) der seine ocb nicht im dunkeln und darum, nur darum... dieses -display- vermutlich braucht. oder? oder. ich verlangsame alle bewegungen, um nicht in die gruppe noch mehr

unruhe. sie brauchen am ende ihres jahres (aufgeräumte) -devices-, mein (input) könnte disturbing sein. nur die haushaltung der gb und bit/sec tangiert mich, wirklich jetz, nur peripher. meine -stallung- hier, das grün im nacken langsam knöchern, ist ausgebaut und ich warte eigentlich nur noch auf die

zahlenden touristen.

8517.

PRIMÄRE aushauchen: jetzt. symbolstart oder so...

8513.

2015 sharp. bundesplatz. flens: 1. maybe lieux behaupten 1 ring. i‘m not to sortie justcequa jungfernheide. dici un demiheure balade. ringabend, oder...

musique: moderat. die flensbürger steigen ein steigen aus. man wird sich nicht kennen, es geht jetz über hermannstr. il y a dix ans le mac still ofenheizung auszenclo. doch statt zu sparen schön die

bequemkohlepacken

vom penny. auszer uns asseln keiner mehr der kippen auf den boden schmeiszt. discounter gebahren. ich verliere den faden...

ob man jetzt drauszen an der leine der alleine und in der (umgebung) ohne zutun von (society) die schöpfung ohnehin... (verschwendet hätte?) ich zähle

aussteiger...: 12, bis treptow...

endlich: die erste sammlung, zu schnell, und bin ja, du siehst, am -device-... g.d knows... theres moneten outthere..., scraping the asphalt beneath frankfurter brücke. nazis..., any beef welcome now. flenskopp full metal, oder. le rounde se passe vitement... on peut presque finir un demi poeme.

donc ce ca, voulez un dernier image? voila, schönhauser about to pass.

vielleicht: die -gerade- zwischen zwei der stadtpunkte, die (mir) noch einfielen, zu (krümmen verzerren dehnen über den lauen horizont was nacht wäre... langsam...) zu: selbstbier..., also eigentlich -sofortmasznahme-, dasz der vergeudete abend am (grab, oder?) der dichtung diene au moins...

meinwärts..., jetzt herdfeuer anwerfen und (obwohl..., nasz, wie die stubben immer noch...) gärten vollbringen. morgen werd ich den chef anrufen. ich habe mich ausgeruht im rausch.

8494.2 אמך

"Es hätte aber auch ganz anders kommen können. Zum Beispiel in Worten jetzt nicht wiederaufzubaun ist eine Angst gewesen. Also Worte wie wir sie n. kannten als Gang als Trieb von Erzählung und Schreibung; denn die überholten mich endgültig. Doch es war genau so passiert, nämlich daß wir von dem einen Friedberger, mit dem wir zusammen warn zu früh uns trennten; spät für damals, da war das n. schon halb drei und weil die U-Bahn durchfuhr nachts von Ruhleben zum Schlesischen Tor (oder Warschauer?) konnten wir sie am Steubenplatz nehmen. "Ruhleben" wurde das erste Wort derer, die sich später im Film daran erinnern ließen. Aber wo wärn sie hingegangen oder dachte ich eigentlich nur nachhause und hätte doch lieber laufen wollen? Das wird nie mehr erfahren; was man n. war von der Hangelei an den Stangen und die Scheibe gegendieichmichstemmte zerbrechend vom Lebensüberschwung und meines Kopfes nackte Augen... da war er schon in einer andern Richtung unterwegs und das protagoniste Auditorium möge mir den Einfall über die Erste Person in seine Welt nicht n. schwerer zollen als ich es die ganze Zeit schon hatte, die da geendet ist. Mit dem hinfliehenden Körper der ich nur n. gewesen wenn ich durch die Nacht streifte und heim echte Namen anfing zu schreiben flog jetzt alles so schnell aus demwasichfürlebenhielt daß wenn es dafür eine Zukunft geben sollte sie das langsam begonnen haben müßte vor 15 Jahren..., um abermals zu enden."

8494.

wo das (gold) noch dieser -behausungen-

und alles sonst unsichtbar (wächst)..., pläne bauvorhaben zu besetzende

lieux, die irgend unwesentliche (erinnerungen) evozieren: jetzt

goldpflaster. ortsverfehlungen derer die hier gruben. zwischen dem kleinstein nach

lippenstiftstummeln angestoszenen abendsplittern garderobenfetzen oder von evaluierenden geständnissen der asche. umbaupause infektion...

im rosa plattenbau... meint man hasehase noch an den modischen artefakten wiederzuerkennen, die sich

im spiegelnden glas der schwingtüren

verewigten.

8493.3

eigentlich die mittel. immer überall wortwahl. nur muldung irgendwo. und jetzt ausgebuchtet eine wand nach der körperinnenseite.

dort

an den basen

greifen module ineinander. fortsatz des gebundenen. hier

schichtung von altmaterial zu monumenten. übrigens…, die

wortwahl...:

keine mehr abgesetzten verlasse

auf das vor der sprache schwebende

aus ihnen hergeleitete

wendemuster gegen ihren abbau.

vielleicht noch... die muster…, die dem wort mit

verwendung

drohen.

10

8477.

überall jetzt minimale erhebungen

und in der landschaft auch

thinghooks rauchnarben an jedem baum

falten von seezunge aus der tiefe.

electron steigt auf. es sammelt sich salzwasser

in den fuszspuren bis zur einebnung

ins niveau. der meeresspiegel hier

steigt. die krater verschwinden und

erhebungen. die nischen werden

blickdicht. wenn dort ein mensch da vorn

sich auflöste im horizont

würde man meinen er ist

schon immer in dieses meer ab

seine spuren nur temporäres äquivalent

eine bemerkung am rand der zeit.

8465.3 vogel, schrei…

prosakritik, erklärung der -menschenliebe- nora wageners

wahrscheinlich kein vielgelesenes buch. aber was soll das: als auftakt einer (würdigung)? nein. also nochmal.

wahrscheinlich ein deutlich zu wenig gelesenes buch. habe ich mir gedacht beim (lesen.) warum zum teuffel…; warum jetzt überhaupt einmal eine (kritik)? an -dem- ort? nu. ich bleibe in der primäre (habe ich so gedacht) und versuche ernsthaft, die (lesung) dieser autorin zu befördern. (über -advert rules- machich mir erstmal keine gedanken. jeder selbst schuld, wenn er, nachdem man ja überall kostenlos reinlesen kann, unzufrieden ist. die eröffnung hält alles ein.)

eigentlich wollte ich auch nur zwei zitate bringen:

„Alela würde das sowieso nicht auffallen, die glaubt bis in den Zahnschmelz ihrer Seele an das Gute im Menschen."

und:

„Sie ist wieder in die Küche verschwunden. Alte Leute verschwinden dauernd in Küchen."

Damit sind die zwei nebenfiguren, die kleine schwester und die oma, welche die gedanken der protagonistin die zeit über (ich will jetzt nicht das falsche verb verwenden: die hauptfigur -denkt- zwar viel so durch die gegend, aber eben echt -durch die gegend-, ohne irgendeine selbstbezogene affirmative teelichterne rauchverhangene/ weinschwangere (note), sondern sehr sehr, unterhaltsam. lustig.) (unterhalten also) beschrieben. sie unterhält sich eigentlich die ganze zeit mit den beiden aber eben mehr mit sich selbst. was, weil diese (figuren, ohne neben-) ein (im deutschen fehlt da ein weiteres wort für witziges) bild abgeben, über das -ich- mich jdfs. in der ubahn regelmäszig kaputtlache. das mein ernst. frau wagener produziert einen film im kopf mit allem was dazugehört; klamotten, einrichtung, straszen, -gewächse der natur und deren stimmungen-, nebst gebäck und musik. man sitzt dauernd in ihrem (kopfkinowasfüreinscheiszwort…) und das einzig verwunderliche ist nur, warum die protagonistin sich nicht die ganze zeit über ihre schwester und oma beömmelt. oder doch: sie tut es ja. nur eben in einer echt schrägen schroffen zynischen art, die ausgewachsenen, reifen humor (den man der jungen autorin damit zugestehen musz) zeichnet. die distanz der hauptfigur ist dann auch das moment, das diese (ferien auf dem lande) insgesamt total surreal erscheinen läszt; wenn die beiden (clowns eben) ihren komischen film schieben und E. teilnahmslos-autistisch sich dabei (aufnimmt) wie sie ihnen nahe sein will und es irgendwie nicht schafft. jdfs. bis dato. da bin ich, es ist ein -zu- kurzes buch, aber zuhause ist immer selber

(gelesen:) PRIMÄRE.

die zitate sind entnommen aus: - Menschenliebe und Vogel, schrei - von Nora Wagener; Op der Lay 166, hrsg. von Robert Gollo Steffen; (2011)

lxmbg: wir standen in weiszen anzügen und ich, gelb, gegen einen rotgurt, wog nichtmal 60 kilo. aber so sind die regeln...

das letzte packens wieder ein, in die kalte glut...

is nur so, dasz das hier dann piept... und dann (häh?) wär papier doch schön...

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wahrscheinlich kein vielgelesenes buch. aber was soll das: als auftakt einer (würdigung)? nein. also nochmal.

wahrscheinlich ein deutlich zu wenig gelesenes buch. habe ich mir gedacht beim (lesen.) warum zum teufel…; warum jetzt überhaupt einmal eine (kritik)? nu.

...

eigentlich wollte ich auch nur zwei zitate bringen:

„Alela würde das sowieso nicht auffallen, die glaubt bis in den Zahnschmelz ihrer Seele an das Gute im Menschen.“

und:

„Sie ist wieder in die Küche verschwunden. Alte Leute verschwinden dauernd in Küchen.“

Damit sind die zwei nebenfiguren, die kleine schwester und die oma, welche die gedanken der protagonistin die zeit über (ich will jetzt nicht das falsche verb verwenden: die hauptfigur -denkt- zwar viel so durch die gegend, aber eben echt -durch die gegend-, ohne irgendeine selbstbezogene affirmative teelichterne rauchverhangene und weinschwangere (note), sondern sehr sehr, unterhaltsam. lustig.) unterhalten + benannt. sie unterhält sich eigentlich die ganze zeit mit den beiden aber eben mehr mit sich selbst. was, weil diese (figuren, ohne neben-) ein (im deutschen fehlt da ein weiteres wort für witzig.) bild abgeben, über das -ich- mich jdfs. in der ubahn regelmäszig kaputtlache. das mein ernst. frau wagener produziert einen film im kopf mit allem was dazugehört, klamotten, einrichtung, straszen, -gewächse der natur und deren stimmungen-, nebst gebäck und musik. man sitzt regelmäszig in ihrem (kopfkinowasfüreinscheiszwort…) und das einzig verwunderliche ist nur, warum die protagonistin sich nicht die ganze zeit über ihre schwester und oma beömmelt. diese distanz der hauptfigur ist dann auch das moment, das diese (ferien auf dem lande) insgesamt total surreal erscheinen läszt, da die beiden (witzbolde) ihren komischen film schieben und E. teilnahmslos-autistisch sich dabei zuschaut, wie sie ihnen nahe sein will und es irgendwie nicht schafft. auf grandiose weise festgehalten für den leser.

8465.2

der mentor sagt, ca., Ach, komm Sie, was haben wir für einen fantasten geschaffen… lassens ihn durchgehn, diesen naiven…

ich halte meinen protagonisten fest, denn er schüttelt sich grad gewaltig. er kündigt das vorher immer an, so: AUTISTMOMENT, autistmoment, vorsicht, rocknroll… ich halt ihn also -gut- fest diesmal. der mentor glättet die falten seiner stirn. spitzt den mund. räuspert sich n biszchen. also höre ich zu, was er noch sagen wollte bevor der rockmoment einsetzte, der mich aus der ruhe…

ich meine, Sie sollen den naiven nich schubsen. oder?

ich meine: oder. und: ich habihn nich geschubst. ers von selber. damnit! den sein rock ej…

der autiste schiebt mir jetzt nochmal seine aufgeweichte schokolade zu. ja. gerne. aber nur mit ohne pfefferminz. da is pfefferminz drin? (ich hab das vorher gecheckt…) nee dann nich, tut mir leid…

ich weisz er is jetz auf seinem schokoladenfilm und das dauert n biszchen immer. bis er ein täfelchen nach dem andern aus der -ummantelung- gekrepelt hat und mir wird echt übel. ich sag nur kinder. also: nur: kinder. sonst nix mehr… aber das werdich ihm nie erklären können, der mentor hält mich jedesmal davon ab, wenn ich versuchen will, mich mit dem (protagonisten) zu streiten. soll er lesen, oder, was auf der verpackung steht: diese schokolade enthält erwachsenenlakritz und ist für kinder nicht geeignet. sie sollte ebenso nicht von personen verzehrt werden, die unter -bluthochdruck- leiden. aber so ist das: buchstabensalat…; die -inselbegabung- beschränkt sich bei ihm auf das zurückdatieren seines ereignishorizont. dafür fehlt mir meist echt

der -rockmoment-.

8465.

da ist überall fetisch und so kleinere -versäumnisse-, vielleicht auch nur dasz dieses (immer jedem eine brücke bieten) also bauen eigentlich... dem dauerhaft fremden den heimatlos gebliebenen, die ohne mich (hier-mich) nirgends ankommen, weil (wir)

einfach andere -fetische- gewohnt sind… den zauber des anderen, den wir gerade noch (teilen), uns gegenseitig aberkennt… und der ist nicht stark genug, um

uns ihnen, sie uns... auszusagen zu erklären; warum jeder hier (so! ist) und dann schon weisz…, wohin überhaupt. die wege

unterirdische, nimmt hier niemand. zielklackern…, auf baustellen…, immer ohne schutzbrille – לא אני לא.

8464.

man musz alles in -denkenpausen- einteilen, das begegnet. da ist überall nur (kleinstein) hier und diese (denkpausen, kleinste einheiten) fast, als wenn plötzlich die dinge akzeptabel wären. ich ertappe mich dabei, an irgendwas (glauben) zu wollen. kleinstein zb. und den silbernen hammer mit dem wir das gold in die fugen hier... kein verdienst in den pausen. alles ist

abgeholzt, die stubben nasz und die mauer... nur krampfende waden; ich verlege mich und werde (betteln) wies gegenüber, wie -mein- gegenüber, wenn ich an es (glaube.) somewhere was credit i know, und aus fleisch&kaffeersatzzeichen riechen die höfe herüber. ich bleibe

in der kohle in der kreide und versammle dienstmarken um mich, wo

meine flaschen und ich ausgekühlt in den verkehr schauen. gebt mir

eine ampel einen wagenheber und ein biszchen tabak, ich werde

dieses gefühl nicht weiter stauen.

8463. traffic, oder?

liebe B-HZ…; wenn Sie das sind die heut ungemein (verkehr) -hier- produziert, bleibt mir nur, in der PRIMÄRE zu beantworten, ja, wir sind gut angekommen, nein, ich schlief des ganzen tages durch und ja, wir freuen uns allgemein (gesichter, gealterte oder nicht) im lagavulin verschwommen noch (erkannt) zu haben und werden weiterhin über (news cuts damages osä. und inselgschichten) gern hier unterrichtet. nein… nicht hier…, da ist noch reiner bezug neben der PRIMÄRE und antworten… beantworten kann das eh keiner, was den (lagavulin oder so) irgendwo -verwässerte-. fahr vorsichtig & fly high, theres kids on the streets, drunk kids… you know, everywhere…

8455. referenzfläche

links geht der regen nieder und hilft bei der -flechtenbildung-, rechts alles geschützt und trocken. links auch sonst (wetter) auf den platten, unterm (vordach) blickdicht die -gesellen-, bierbänke und knoppersrunden. wir kartographieren das gelände, (die terasse) und spateln die symbiosen vom stein. man sagte uns abgesperrt wär besser gewesen aber die runden dauern an und in den ferien die neuen (lakaien)... vergäszen ständig

ihre schlüssel zu hinterlegen. also wird die fläche -begangen-. das flechtenmaterial erfährt nutzung. der architekt meint, (nutzung) wäre hier nur ein weiterer euphemismus. er ist sehr angetan von der idee

das anthropozän jetzt öffentlich zu verkünden. wir, immer noch studenten, suchen nur das -lyrikmoment- in den dauernden klimaveränderungen und flechten..., flechten sind uns nicht heilig...

8454.2

wir klauben die reste aus den grablichtern berauschen uns an alten kippen, wir räubern und jagen und wissen nicht: wo ist irgendwo

zuhause, oder..., das wir von den (hinterbliebenen) lernen würden; wo liegen unsere toten...

in der westwand, im alten efeu... sommers die singvögel; als solche zu leben fällt uns nicht ein. wir räubern und jagen... und wenn der bussard aufsteigt - wir meinen es ernst, ihm nachzustellen, die alten sagen: er bringt uns das fliegen bei.

8454.

vielleicht, weil einfach gerade zeit ist, oder... also verweilen. immer dieselben orte dieselben gegebenheiten. lieux. drauszen. immer, nur; und die lieux allein sind es, die sich wandeln. ich... immer derselbe. denke ich. aber das alles... scheinbar..., die (parkaudienzen) stilisiert jetzt, die stubben, nasz, vorm dem kommenden winter meine ich. verliere wohl auch an -konsistenz-...; und drüben, wo die vögel, bleibt der see ewig ungefroren. man leitet da ein, ich, selbsteinleitung in (stadtansichten träger industriearchitekturen) begehe hier meine

platzangst..., weil der bezirk aber lassen wir das... jeder will okkupieren. überall nur vermeintliches und auslassung, die

weirde beratung zu alkoholkonsum & fleischansichten läszt mich nur kalt meinen

pegel überdenken. ich starre geradeaus und vor mir in die bremslichter der avantgarde. sie haben echt brot geklaut, kozany...

8447.

ab hier wieder -hausbau-, früher nur die schiffe jeden morgen, die in die landschaft hinaus..., immer die gefahr, immer nur untergang. wir wollten uns

ansiedeln. gärung bewirken. doch alles fault vor sich her. umsturz der maische. im prozesz, wenn wir noch etwas erkennen, erkennen wir seelenabdrücke der anderen, die vor uns..., ihre ausgreifende essenz. stubben etwa, die jetzt verbluten, und überall sonst totholz, aus dem sie die schiffe...

wo noch klippen sind, fängt es sie ein. einmal war hier meer. irgendwas ist (abgeflossen) mit der zeit. nur die barken aus den resten unserer häuser, die jetzt das nötige verbringen. schutt spült es an und diese typische -städteempfindung-. wenn es

horizont gäbe, wären wir jetzt da. aber die einprägungen, die wir von

der anderen seite zu kommen meinen, werden flacher und flacher..., die reliefs der leidenden seelen dort... wohin die schiffe zurückkehren.

8444.2

status: oben, frei; immerseele der stadt... hier jetzt umsonstmitnahme der gefühle, also mehr (auszenansicht) der (städtebaulichen immerseele). ich verweigere jeglichen

denkprozesz. shabbes, oder...; sofortbier... die halunken haben -spendiert-. es kugelt einer abwärtspissend durch die macchia die hier... aber ich verweigere mich dem denken heute, shabbes oder..., soll allein

auf die beine. irgendwann steht (reinigung) bevor, schulische intervention so waldläufer & eremiten hier, stadtweise und angekarrtes fotomaterial wo man noch die mauer? eher trümmerhaufen müllkippe irgendwann gabs -mountainbiketrails- wo immer nur todesbahn! todesbahn! nebel... morgenluft, ein benz, silbern, nas track 8. vor uns das, was niemand erreichte...

8444. blosz keine kunst

ils y a des gens…, und trotzdem möchte man nicht dazugehören, obwohl ein biszchen drumherum ganz schön wäre, oder… und deshalb einmal was anderes. keine PRIMÄRE hier. kurz was anderes. feiertagsgelübde.

schön, oder, wenn drauszen kurz alles still steht mitten in der woche. das ding mit der kirchentür ist mir nicht wichtig und der mann mit seinen sprüchen auch nicht; ich geh lieber ohne einladung für eine orgelspende in diese -architekturen-. schön jdfs. dasz man sie hat stehen lassen. okay auch, wenn manche das ding drumherum brauchen, das kaspperletheater. würde ja ohne sonst keins der gebäude mehr stehen. und schön eben, heute drinbleiben zu können. arbeiten musz man nicht, einkaufen musz man nicht weil man gestern einkaufen war weil man heute nicht einkaufen kann. milch reicht also noch. eigentlich wär gut noch mehr solche tage zu haben. ich weisz nicht, ob es wirklich stiller ist drauszen, weil kaum einer rumrennt. es kommt mir jdfs. so vor. hätte ich eine arbeit, die ich zu hause vom schreibtisch erledigen könnte, wäre ich wesentlich produktiver, wenn drauszen -zu- wäre.

und was macht man an so einem tag? früh aufstehn, oder…, und sich über diese langsamkeit freuen, mit der alles vonstatten geht. ich schreibe einen langsamen brief. wechsele die plattenseiten. eine kanne schietwettertee aufsetzen. erdnüsse für die krähe auf dem balkon auslegen. vor allem: heizen. das ist toll! die krähe kommt ab und zu und kuckt wegen neuer nüsse. mozart. sehr wichtig jetzt. so alpharhythmuskurven also eigentlich weisz man nicht, dasz man grad musik hört, nur es geht einem dabei besser. mit mozart zumindest. ich fange mit konzerten an, dann vier seiten sinfonien, jetzt bin ich hier:

statusbericht, nicht…; alles nur wegen feiertag. heiszt: blosz keine arbeit machen. krähe ab, post ab, guhl ab… demnächst wieder potmaschin.

8421.2

brandmauer. und kugeldurchlasz, sniper von drinnen. über die strasze irgendein mann. jetzt waffentest, mann fällt in sich zusammen, geräuschlos, an einem auto springt die scheibe. bei uns steht jetzt

kaffe auf dem tisch. asphaltporen saugen blut auf.

die sniper greifen zu. ihre schluckgeräusche widern mich an. freundlich schenke ich cafe nach. waffentest, erneut. aus einer gruppe touristen kippt jemand zur seite. guter schusz, sagt die tante und fragt ob jemand noch milch braucht, sie gehe grad in die küche. der vater meint nein, aber ob sie denke, heut noch die truppe entfernen zu können, er möchte bald ins bett und sie seien immer sehr laut, wenn sie sich über was freuen, auch machten sie viele dumme witze und er fühle sich (als pazifist) generell von ihnen -gestreszt-. ist doch nur einmal im jahr, so die tante und er solle sich zusammenreiszen.

die soll mal nach berlin kommen und im wohnzimmer übernachten, dann mach ich ne putzfrauenparty bei uns…, sagt der papa.

8421.

in der brandmauer meine kugel jetzt. habe mir mauer von auszen angesehn, in der höhe, mit dem fernglas. vielleicht ein dutzend einschuszlöcher, und da wo der andere hing, rotbraune flecken. der behinderte sagt, wir müssen die waffe entsorgen, na klar, in der spree, wo sonst, er kenne sich aus sagt er. ich weisz nicht ob das stimmt, waffen sind nicht mein genre. tote schon, waffen nicht und ob irgendwas in der spree versenkt sicher verschwindet, kann ich nicht einschätzen. aber weg musz sie das steht fest.

8403.

8391.

habe ein wort -ausgeschrieben- das weg im hirn war und

ungefunden

1 jahr. habe (silbung) versucht aus den fragmenten, erst

herzuleiten

dann mit immer firmerem griff an sein -status-

zu habitus heranzu…, züchten vielleicht vielleicht auch nur

das (gerüst) herauszustellen. da ist noch hinter glas

als wenn es sich darauf abzeichnen würde damit ich nicht seine

komposition

vergesse etwas lebendiges irgendwas an ihm an ihr wie hirneigene (struktur meine ich) das mich immer erinnert

jedes nur ein mal.

7373.

7367.2

das ist disput, also fruchtzwang, nicht mehr aufzuhalten. die zähne klemmen irgendwo an der amygdala fest.

fest. fest. kaum noch lockerung in gebärden. wo ist das böse hier hin... immer alles

verständlich. weltfrieden raucht aus den köpfen. und der gegensatz? die

primäre? irgendeine idee kookbooks? warum so stammeln und wo: ist eine faust allemand..., überhaupt noch drehung von irgendwas (welt.?) auszerhalb also vor dem spiegel?

nutzwert oder so der lyrik und menschlich gebliebenes... hauchendes aushauchend das eigene -entflammungsbestreben-. in den entwerfenden

hirnarealen

vielleicht wenn die ausdünstungen in den sälen vorbei und die türen dem restsommer offen... dann plötzlich steht etwas auf und verbirgt sich nicht weiter; rattenwanderung abschwemmen der -landzone-. im forst hier, zwischen minierenden motten

erste kastanien, vorsichtig. ich hab noch 5 hölzer,

kozany...

7367.

gut. lichtspiele, oder. also weggewesene -es hat hier keiner mehr eine berechtigung.- dabei stehn alle, gut gekleidet,

in -quoten- herum, bedankt...

es leuchtet sich aus, wenn man das (nebelige das ungewisse) einmal übersteht. doch werden dabei wirklich

strömungen

wahr? also background von (avantgarde vielleicht also anthropozentrischer) kleister, der die worte noch irgendwohin zu

bannen

vermag? schreibschulen... auch immer cluster von -gewiszheit wies sei-... nur randfiguren? nebenstimmen? ... keine mehr. die verlierer sind einfach nur scheisze...

hauptaugenmerk auf herkunft aber das alles...

wenn nicht bier verkauft würde meinte man, hier würde sich eh niemand die kante geben...

7

7355.

da ist -fleisch- in den steintruhen und ich sehe überall

krähengemeinsamkeiten.

fliehen wir noch oder träumen…

so gesichter, aufwärtsgewandte; zahnentstellte gebärden. da ist

hunger. randfleisch; also -kallus- wo unser gesicht in der nacht

nach zeichen sucht der erde, unserer heimat.

nirgendwo mehr -wald- nirgendwo wasser,

aber der boden voller truhen

und die schiffe, die trojer, immer mit neuem fleisch,

legen an im orbit.

wir trocknen unsere lymphe

im zenit der menschheit.

7361.

nicht nur... im dunkel hocken bierzigaretten u. den see als (panorama) also unbewegt u. wo die kapelle spielt geht das (bier) nie aus... vorhin warn noch -enten- überall aber jetzt... in der

-lyrik- alles sehr (unbewegt.) kopfstillstand zungenlähmung auch

-lyriknebeneinander- alles ungesehenen. ich -geschehe- auch nicht und irgendwo lauter und lauter die kapelle -verbringt- mich mit so

nachdenkgebärden vielleicht tonloser (teilnahme) weil mir fehlt

autist

der rockmoment.

6

7336.3

staub nur noch die stimme vom -untertag-

ich hielt mich zu lange im berg auf. gold hatte mich

heimgesucht. ich grub. ich schachtete und kofferte. ich stützte meinen gang mit (erinnerungen?)... wachträumen vom gold mit zukünften. aber jetzt

staub nur; grubenwasser füllt das -reservoir- das vor mir jemand (erfand.) ich musz es auftrinken ich musz es

dir ins auge zurückträufeln. deine weisze deine züge

untertage nur sichtbar lassen mich

einstauben im wort.

7336.2

ja..., wirklich -zittern-... wenn die lichter...

7336.

da ist noch irgendwo so wie ein

zittern wohl

über den gleisen

graublättrig, ocb stimmung von vor hundert jahren...

es könnte noch wege geben... abseits der zäune; und diese

(anfänge wohl) von tal nacht auswärtsgedanken

brechen... mitten im initiativ, schon ab. da ist kein wort mehr,

wanderer

das dir (hülle) sein wird, deinen

fehltritten ins gelände, deiner

absteige in die

ohne angst jetzt betretene

gefahrenzone.

5

7323.

wie-male... so einfache vielleicht: druckstellen abzeichnungen in dem was ich für

gehirn

halte. ausweisung aus dem bezug dadurch... dasz man meint die mutation wäre normal jetzt.

7311.

was mit bäumen... machen Sie irgendwas mit

birke ahorn und gesträuch, (in dem Sie hocken)...

schlieszzeiten? ja, auch dasz Sie nachher über den zaun klettern müssen, weil um acht die tore zu... hauptweg; die ersten zeichen von eibenschisz

ich musz noch, sagen Sie -beeren sammeln-, Sie treifele nusz Sie... aber hauptsache hauptweg. Sie erwähnen auch -ameisenwege-; sitzens bequem? na hauptsache hauptweg, oder. und schauns, die

daphnien (das wimmelbuch im brunnen) und Sie werden fischfutter aufnehmen in flensburger flaschen.

ich sitz schon viel zu lange. der steinabdruck (wirbelsäule) und die asche um mich (alternativ) sind längst gegebenheiten, die nicht mehr zählen. jetzt zählt nur das bier rückwärts im rucksack und

die ladungsdichte netzabdeckung klirrfaktor wenn ich den sony aufsetze. sag mal kippis also jamas, lapsi kulta...; ich habe

fräulein schneeweisz getroffen.

7303.

unter dem schlamm noch flusz vergraben unten unten

vor der verkrustungsschicht. noch gebrechliches noch immer wohlstandsbälger.

und auszen etwas das an bäume erinnert an ufer, weite dehnung, die unreflektierte natur. gebt ihr einen namen.

also unterirdische, hier kommst du hervor. schmecken dir unsere kinder?

hoffnung streust du in sie und die dumme zuversicht,

du könntest irgendwann aufgeben die

halsrouter buntmauern versuchkäfige. steuerflucht, wo andere

brot zu klauen lernen.

7295.2

gut. funkengewitter aus äther normalisiert.

teils teils, polnischer besitz; und die gabe mit dem piru selbst zu fluchen. das ist anstrengend, man weisz das… aber worte oder just den BEZUG streifende

verlangsamung(en?) (verlautungstendenzen…) der masse die den äther (herab…) man möge damnit sich davonscheren. der (atomare) zusammenhalt blosz grenzerfahrung glaube ich. im wirklichen gewitter: nur gsplitter wahrscheinlich oder so von fliegenden massen.

aber aus tessinen aus bachmann-schwimmbädern, in denen der aufwuchs langsam… habe wohl dem architekten einen eid ab über ich möchte auch schwimmen lernen in einem bassin uisce batha, eine pfeife im mundwinkel, und (diaries) wärn (kinderkacke, so der architekt.) ich denke er meinte nur

herrschen Sie im wort. entfernen Sie das unkraut aus dem text.

7295.

PRIMÄRE, aushauchen derselben: in jetzt dessines oder so, wo (worte gebärden, anhaltende; auch temporärstiftung also UNNACHT verursachend) jetzt

den verlasz aufzeichnen, des REINEN BEZUGS. da durch wie durch (wolken einfach), die erst aus der höhe sichtbar, wo der äther…

radieren. dem spektrum seine bläue (nehmen). irgendwo musz ich ihn segmentieren. lichtkanten stechen. die ufer sollen

wellen ausschlagen, trotzdem. das ist kein nordlicht, das man

nicht hört.

7285.

und dann drauszen. reiner bezug. milch ist

ein verlangen; vielleicht noch, sich die gabelung merken, den

abbruch. aber selbst das, und (im dunklen modus) abgedichtete

versionen sprechvarianten federn, die mitzunehmen sind aus der

unnacht… wird man aufbrauchen. vergessen den -schotter-.

hier wächst es nur 6 monate. schnee der erst und selbst auf dem friedhof

keine eiben restbestände.

wo schlafen die vögel? wer malt die birken an? wer wohnt in dem berg lesesteinen? kann man die lupinen essen? fällt auch unterm regenbogen regen? warum sind alle kinder blond? warum zählst du die kraniche…

9

7284.

abscheiden. die warnungen vor (kompaszirrung.) aufwuchs immer da wo die und pioniergehölze die landmenge aufrechterhalten. überall

durchgang. leichtes sich weitendes und wieder zurück. es musz irgendwo

nach der dünung gehen. wenn sich der weg verfolgen liesze, kammgrate der landschaft, ragen. und dann: sporenammortisierung. die sich

schwammförmig ausbreitenden saprophyten. ich

eigentlich schon im unterholz und sperre den kiefer.

7282.

ich ging in edk. wollte einkaufen. dann (ging) mein (geld) nicht mehr, klar, wie üblich. also, clever m., dachtich, wie immer von eim im laden sein geld abziehn, wenn der damit fummelt, einer von aufgeregten, die schon am ende von d. schlange anfang abzuzählen. schnell bezahln und dann: häh? was dein geld, spast… verpisz dich. mein träger, du keks…

naja. war ein ork, der keks, den ich da hatte. multiple ork personality, scheisze, also natürlich auch für den. so elven fire, aber für mich noch mehr. macallen sagt: never, zumal als schwuler elf, sich mit eim multiplen ork anlegen, man weisz nie wo der am ende überall seine zungen in dich reinstecken will. nu. haste nich gesehn. war n ganz normaler edk, orks gehn eigentlich eher in den penny nebenan. preis, damitter seine finger wieder aus meiner künstlichen scheide zieht: muszte dem sein träger auno quittiern. groszer träger, soybier zwar, klar, aber echt dis beste. damnit, woher meine scheiszknete plötzlich wieder funktionierte, weisz nich, kann sein irgendein johnsen hat seine rechnung plötzlich bezahlt. das an eim samstag…

nächste mal gehich erst in bio, zieh da ein ab, und dann in edk. bier ausm bio is nich so meine tasse tee.

7275. traces, oder…

schau, schon ist der fimmel an, himmel mein ich… und geh wohl aus, ein wenig stammeln, kochany. tja sieh…

aus freude sagen wir von sorgen, wie dunkler wein erfreut auch ernster sang, schon tübinger gestammel, mitten im whiskey. halt mir bitte dieses -malz- vom leib, ich möchte

trockenfisch klare seen rohholz und schon fässer aus den birken die hier… aber eigentlich mehr FINLANDIA statt moskovskaja oder (single malt.) mach kurz den himmel aus, damit ich

meine peiniger nicht sehen musz und die leeren flaschen vom abend und brandlöcher. vielleicht sind wir

aus gutem grunde südlicher geboren. ich will, wenn ich den tag überlebe, nur noch aqua vida trinken und rauchen, wegen der gesundheit…

das -weniger- habe ich im letzten spiel eingesetzt und muszte damit in den eiskalten see.

7271.

so viel schatten. und dann lernen wir uns auswendig. da wird nicht ewig (geflüster) sein von wellen und (birkengeraschel.) also lerne ich diese ansicht. präge mir ein. versuche, stempel

in die amygdala zu drücken. rieche in den abend hinaus, konsumiere unmengen endorphinausschüttung (verursachende substanzen), bilde mir allgemein ein, alles sehr wahr zu nehmen, einschlieszlich innerer stimuli. wird es halten? worte fehlen, also umsetzung eigentliche in das, was bleibt. ich musz mehr rauchen… oder goldschatten ins auge schmelzen. diese rücken…

bleiben schwarz. wo ist wenn es die sonne hinterläszt das rot darin, wo haften meine eigenen

klickgeräusche. man musz hier auf den boden achten. unter dem schotter gibt es nach. da war irgendwie auch (sumpf.) aber niemand versinkt mehr. sehr (viel) infrastruktur. wenn ich etwas falsch betrete, piept es schon in der (amygdala.) löschen, löschen, rückgängig machen, vorherige version wiederherstellen. die sonne war eben noch da…

nur nirgendwo rot wie -die zäpfchenimitation sieht dich noch immer-. vergisz deine augen…, du hast nur

drei bettelnde punkte im schwimmen.

7266.5

umstoszverfahren: die weggeleuchteten (schlüssellöcher, weils dort heller ist, wo man sucht) wie echolotung der schwarmidee, bevor man (suchte…) bedeutungsloses, schwangeres und die ganze negation… nein, umfallen geht gröszer, etwa: krater hinterlassen in der nun lichtung, brennstoffe, neue elemente… vielleicht eine (hermeneutik) des smaragds. papier brennt ja nicht, nur sein baumideal. aber seine asche…, armengesichter

die herzen zu gruben aufgeschüttet

wer deckt sie zu mit dem KALK der geschichte, wer…

die vorgehenden (schwärmer.) die abschweifung, ihr wahn. IN der

PRIMÄRE, im reinen bezug… denken handeln verwalten.

“die kacke in der kunst ist nur, da is kein mensch mehr wirklich.“ H.B.-Bachmann.

7266.4 auslaufmodell

überbau errichten innerhalb der PRIMÄRE. sag -banque- et je dis faire-pour-la-vie. dites mon oeil und das gold hat ausgedient. ich lerne silber scheiden, das nagelbett: mond um mond um mond… wir können ihn nie aus dem körper, da ist immer blut im schuh. blaszrote kiefernstämme, denen ich abwärts davonrinne, wenn sie blühn wollten, an einem donnerstag, -mitten im jar-. diese hellblauen

unterschiede zwischen verbum und poststrukturiert. eibenschütz, lia… ein verwitterter kalkblock, 1 mal 1,5 m, bronzeschrift… an der angel vom boki hängt schon ein gewaltig tau herab. jahrhundertbegrenzung und der wald geht gut, man kann hier niemanden mehr retten.

also überbau, aber…: den toten ihre namen lassen. verbum: klingeln Sie für mehr information oder drücken Sie jetzt die sterntaste. Ihre ruhezeit ist abgelaufen. aber: Sie dürfen ab heute ins -ossuarium-. das ist der beinkeller. besuchen Sie uns!

7266.2

wolkenhain, stirn: wo das heil liegt. stirn von birken, teermanschette. diese möwe trägt ihre flügel schwarz. aber auch wolkenhain: gold, oder… wo ihr reichtum anschlägt, unbegriffen von mir. das ufer zerteilt

in der landschaft jetzt. auch goldmanschetten ein golden zerstaubtes gegenüber. wirst du landen? gold sehn? schweigeminute. ausgedachtes

unter den fittichen. der see hält seine zeit ein, aber er kann sie nicht

(sich aufrauchen an der stirn mit dem fusz in den wolken.) ein gewagter sprung in letzter sekunde ist immer besser als vom steg zu fallen. man weisz: tief ist das wasser hier nie.

7265.

staubig nur unser gold, und fangen vielleicht einen abend darin eine grube

licht. dann ausfalten dieser birkenstimmungen aufbäumen aufnachten. sensorik umwerten; ich tausche lidschlag gegen haarrisz, mondaufgebot cranial & wenn ich

den kopf etwas dafür heben musz, waldeinsicht. wo wachsen uns nun die federn, die ihr

im horizont verstreut habt; wolln euern flug nachahmen, sternae, paradisae…

wachrufe, von da immer, wo vielleicht das echo sich entwirft aus unseren ersten stimmen, dort aufbewahrt. siehst du noch licht? einen himmelausgang? da liegen wohl jetzt die schatten… und schwäne, die den spiegel zerreiszen, verjüngt.

7264.

ich stell die (musiklampe) ab. zieht eh nur mücken an… die verknuspern an der scheibe. die (musiklampe jetzt) ausgeschaltete empfänglichkeit für vom -device- offerierte (optionen auf connectivity) hält nur vom wesentlichen ab.

ich frag den (waiter): -sagen Sie, waitress, musz der schrieb noch raus? oder kanniden bis der see wiederaufgeht absperrn?

waiter: - ich bin männlich, aber ich antworte trotzdem höflich.

(waitress antwortet:) nehm Sie ihrn dumm schreib und gehns dodamnit ins bett wenns unbedingt drauf stehn… Sie sehn ja, das mückgeschmeisz steht auch drauf… (so der waiter. ich glaub sies n biszchen angepiszt weilch permanent sein geschlecht (negiere.) kannich verstehn, ginge ihr genauso… trotzdem kamman ja höflich bleim, oder… dummer kellner…) nehme das schreib mit ins bett. lampe ab, schreib ab, device ab.

am morgen habich vergessen, dasz ich neben dem device einschlief und werde wachgerüttelt von (connectivity-alarm), etwa: PLING… ihre letzte (cloudsession) konnte nicht gespeichert werden, weil ihr (device) in den (genau du arsch, völlig unerwarteten!) ruhezustand versetzt wurde, während SIE BERND! dachten machichmorgenzuende…, so ist das mit unerledigtem -schreib-. gehns mir mit der waitress, die angeblich gesagtete kann wech - keine kunst… hörn Sie jetz schon auf den kellner, oder was.

wo bin ich stehngeblieben… achja. lampenmusik. häh? steht doch schon hier… lampe an, schreib an, device on: POST. -goodmorningberlin-

7263.2

blau immer noch, wo die schwalben streifen und singen. wir wollen jagen gehn. wir wollen brot klauen, kochany, oder? aber legen wir uns fest: nebel über dem wasser, waldhorizont, felseninseln, schilf und davor endlich steht der hecht. ich habe die kante im blick. ich denke an unser brot. es ist uferloses denken, so hunger, der nie vergeht.

also blau, nicht wahr; das ist jetzt, und vorher birkenflecken. zählte mir an den feldsteinwällen meine leseerinnerung her, meine verwitterungstendenz gegenüber flachlandschaft. ich brauche -dienstjahre- hier. das ist ein

weltenpuff, wo ich herkomme, die mutterseelenallein hat mich in einen tümpel geboren. ich musz erstmal

auftauchen, in ein echtes gewitter. vielleicht läszt man mich leben unter den fischen…

wenn ich kochany in den see hinaus rufe, komme nur ich selbst zurück weiszt du…

7263.

eigentlich ist immer mittwoch gewesen, wenn die epops zu sprechen anfingen. doch heut ist nicht mittwoch glaube ich. da hat irgendwann ein tag begonnen, abend etwa, in fernem abseits, doch weil (tabak earlgrey schokolade und dingse) genauso schmecken, ist abseits nur eingebildet. wie das land riecht… ich habe

geranium gesammelt, kochany, habe mir damit ich die stelle wiederfinde

zeichen zu den anemonen gelegt im wald. unter mir brach holz im boden; vieles ist unberührt und ich hasse EINDRINGEN.

vielleicht als das gewitter vorhin… und jetzt über dem wald und man sieht auch sein ende ein regenbogen (aufgegangen.) bin hier nur (zaungast.) das bleibt alles so und immer gleich, es bringt nichts,

die dinge mit tiefem blick anzuschaun. ich bin eine von den mücken. der wald schluckt mich einfach weg, die mykorrhiza. ich bin gewesen, irgendwo, aber nicht hier. steinmulden bleiben, da, wo von einer böschung wasser herab. aber der mensch… spuren…; vom verlasz vielleicht, dem, was er aufgab. wir bilden uns sediment nur ein. was wir hinterlassen, haben wir nur

umgeschichtet.

7257.2

weil, siehst du, das, vogel, ist unheimlich... wenn die welt

offen ist.

da ist noch stein irgendwo, weit vor mir, gebäudestruktur

aber ich ahne schon -horizont-...

flieg; und verwehe nicht, mich mit deinem schnapsatem...

vielleicht kauerst du, in träumen oder wo du bist. alles ohne belang, atem, bier, die kippen... hier geht bald

sonne auf und meer und rauschen der -seegewitter-.

schlafe... die sommerwinde haben uns

ein heim gelassen.

7257.

vielleicht dasz man niemals das land verläszt. vielleicht, dasz man ewig gefesselt ist. bleibt. obwohl

der schornstein jetzt raucht. das boat wohl gefüllt ist. und an der bar die auskunft, in finnland sei die sonne schon up auf meine frage, ob wir vor s.aufgang ablegen.

also in einer circanen stunde. so lange hafen. es hat aufgehört zu regnen.

da ist nicht viel zu erkunden. da sind nur ein paar drauszendecks, die leute sind schlafen gegangen, morgen wird es sich füllen.

ich trage meine utensils und immer wieder ein neues bier mit mir herum. wir liegen friedlich noch hier am quai. wachbleiben, oder? zigaretten… ich möchte

in der ausfahrt einen kaffe trinken, eine rauchen und dann schlafen gehen.

das gelände gespenstisch. treiben, immens. die stetige verwackelung aller bilder. irgendwo immer geschirr, das klappert und besteck. stets die verwackelung… aber das sind nicht nur bilder. es bebt… auch fern in mir.

der gärtner. arbeiten im freien.

es gibt über die arbeit im freien eigentlich selten unterschiedliche ansichten. allgemein ist man der auffassung, dasz die tätigkeiten an der frischen luft, die der gärtner normalerweise ausführt, sehr zu seinem wohlbefinden beitragen. natürlich, kann man einwenden, sind etliche der aufgaben verbunden mit groszer körperlicher anstrengung. deshalb ist natürlich nicht von der hand zu weisen, dasz auch die arbeit im freien ihre nachtheile hat. wir möchten im folgenden jedoch versuchen, den leser von den guten seiten zu unterrichten. nehmen Sie die bäume…

aber vergessen Sie erstmal das schwimmerbecken. der gärtner schwimmt nicht. er treibt, und mit ihm das kraut. das mag ein ewiger kampf sein und wer zuerst stirbt, hat verloren. schwimmen, mit den füszen am boden, ist wie fliegen im traum. nur das laufen kennt man und hat schwimmen nie gelernt, aber das im wasser treibende kraut hält den armen an der oberfläche. nymphensalat. es ist immer nymphensalat, dem man sein leben verdankt. nehmen Sie den strauch dort, setzen ihn auf stock. alles ist irgendwann wieder am blühen… das ist die gute seite am kampf.

vielleicht lernen wir erstmal, wie man vom rand springt.

7253. heute.

bademeister: die jungs da vorn aufhörn vom rand zu springen, da sind -alte leute- im becken.

ich möchte auch alt werden im becken. ständig springen plötzlich fische hinein. noch hat mich keins getroffen. ich trage eine bunte kappe, damit sie mich nicht übersehen sollen, wenn ich tauche. tief geht das hier nicht, man dümpelt übersichtlich herum. wenn man unterwasser ist, hören sich die stimmen der anderen merkwürdig an.

nach den tauchgängen erledige ich gartenarbeit für geld. ich wollte Sie ja über die gesunden aspekte aufklären. das war gestern, vielleicht erinnern Sie sich. nehmen Sie also das unkraut, nein, nehmen Sie zuerst die handschuhe von den händen, nehmen Sie also Das Unkraut, mala herba…, für den meister im gartenbau definiert durch seine unerwünschtheit im pflanzlichen zusammenhang, also etwas, das dort gedeiht, wo er es nicht haben will. das ist wie alles sehr relativ. eine birke ist in einer gärtnerischen anlage, wenn sie sich dort ausgesät hat und langsam, nein, schnell, pioniergewächs, hochkommt, und die anlage sich dadurch auszeichnet, dasz sie zb. wesentlich als (fuszballrasen, erdbeerrabatte, staudenbeet osä.) konzipiert ist; dann ist die birke dort als unkraut anzusehen, als unerwünschter aufwuchs. ebenso ahörner, die sind besonders schlimm. musz man das jemandem erklären? da bringts nix, neue namen zu erfinden, die dem eingewanderten sämling rechte zugestehn wolln. wildkraut ist einfach nicht abwertend genug für das, was es bezeichnen soll. wild wuchernd sind die dort jdfs. durchaus erwünschten selbstaussaaten von luzula, anemone, corydalis und unzähligen waldstauden am gegebenen ort (durchaus.) also, ab in die violen… JÄTEN Sie. ich möchte, dasz Sie den gesamten wildwuchs entfernen, aber dalli…

was warn jetzt die vorteilhaften aspekte? achja: man atmet. kniet. macht den rücken krumm, gerade, krumm, gerade, kniet, und hat im mundwinkel eine zigarette. also man atmet jdfs.

aber lernen wir ersteinmal tauchen unter den fischen durch den stummen.

7237.

sinnlose fensterbeschränkung grad. wenn doch der fimmel an ist, himmel mein ich, fensterlos. nur abtauchen sich einkellern.

sofort: flechtenwerk. altes inventar, so groszvaters werkzeug in einer selbstgezimmerten box. wenns trocken wär, könnte man hier bücher… und der durchgang immer finster und geklauter strom des kabuff ich meine verschlagen, indem die geranien dort… winters, du weiszt das bestimmt.

vom -household- abgebrochene stiegen, darauf braunkohle, sediment jetzt. verlassen wir hier nochmal?

ich trage still -eimerchen- für den ofen, zehn kilo auf jeder seite. schüttgut, bei dem sie mich regelmäszig bescheiszen, weil ich die säcke verzähle.

du muszt nicht länger, sage ich, kochany, unser brot klauen. dort unten, siehst du die spree? haben sie sommerlang jetzt suppe auf dem tresen. ich werde uns…

mitgift besorgen. also weine nicht, wir werden zufetten für den winter.

ich habe eine grosze mutter gerissen.

7236.

ersteignung. des himmelwärts und aufgerichteter traubenphalli. nur in der

verwendung eben ganz random. kein druckpunkt, nirgends. tonaufhub:

schwelgend pathoslastig, hohe seltene erde; ab…, simmerschicht.

dann nach hause, gangfähig & immer noch ohne begleitung. bitte 1 mal

die grundlagen wechseln. hier überall schon gestein.

morgen kantenlegen. ich kuck mir unterm arsch vorbei und vorn horizont,

wo die halme sich…

da ist noch eine schwebung. da ist doch druckpunkt. vielleicht wiegen der

ausgrabung jetzt endlich; & nehmens mir

den feuchten sand ab. ich kann stammeln, mehr nicht; der sand

gehört Ihnen. gehn Sie säen, aussamen

wenns schon verblüht sind…; dies tulpengelumpe… so pleuel

an der naht wo auch immers subkutan hinschwindet hinschwingt

unterm wellengeräusch… wir lagern hier

in echt.

7234.

das ist irgendwie auch -divergenz-, also deine eigenen, von meinem bestreben nach (vereinigung) wegdriftenden so schattenfluchten, immer ins licht hinaus,

wo solche wellen schlägt…

warum bleiben wir nicht einfach hier. ich weisz, du willst tanzen jetzt. ich weisz, und deine lenden bewegen. wellen… partikelgestöber, aber

immer still das modul am ende deiner (laufbahn.)

du schreckst vom blitz und wedelst über meine verse, da sei noch korn zu holen aus dem highkey und noch blinzele ich, ja, noch blinzele ich…, nur man siehts nicht, bin ein blinder…

geh also tanzen. stampf auf. ich bleibe kartenmaterial, das sich

seiner städte entledigt. lieder, und am ereignishorizont wie schwalbendes,

das nach sommer klingt, singend.

7231.

aber Du bist die PRIMÄRE, die teuflisch wankende, du bist -ausgegittert-.

an deinen synapsen meine fingerabgüsse meine gipsfiguren. die wortheimat leidet deine ins uferlose… fliehenden? ja, fliehenden… (gedanken)

nicht zu haben. meine heimat gegen die wenigen küsten tauschen, die du gibst. insel. erste funktion.

kann sein dort sind, in deinem spärlichem bewuchs, noch urlaute des windes hörbar, die wir versuchen können, auch (auszustoszen.) aber kein mund

gebiert reliquien. an irgendeinem astholz, cranial, mein unendlicher durst,

abwärts jetzt; und deine verankerung löst sich von ihm. du fällst, säst dich aus und

wächst mir entgegen, holz meinem holze. mich aufheben wirst du

mich neu pflanzen in dir. das bittere zu entfalten.

7221.2

und aufblende, jetzt: sterngabeln, also dem mist

deontisch beikommen. merkur-wurzeln. schrauben an der antenne und

dann bricht sich eine fuge bahn. ziegel hoch anlegen, reichsformat. der klinker schützt nicht vor den der anderen gottesaugen. nehmen Sie ihr geheimnis

nicht wieder mit hinaus. bleibens hinter der blende, bevor Sie die kuppel endgültig

verlassen. die kohlespuren auf Ihren händen, die safranzungen & myrrhe daran,

alles zu glaubende geschichten. nur: holzbank und wo pfeifen jetzt die trittbretter bedienen, keine neuen weisheiten. der stand ausgelehrt. die krüge (es ist noch ton darin) formen aschensammler. ich denke

jenseits. der girlanden.

4

7221.

bahnen, restriktive und

vielleicht bin ich noch nicht genug abgelenkt, um (horizonte) überhaupt…

und die ganzen schalensprünge mitzumachen. alles nur über

glasrändermodulationen. wie immer dort die adapter, jetzt

abgelegt. people verbinden. so espengewitter, wo

an den grenzen, um den limes rum, früher schon

rom, den barbaren zu wehren, aufpflanzte.

also auch hier: bahnlenkung in TeV. der beton bröselt.

7217.

es gälte ja, noch eine PRIMÄRE zu errichten. hausweise. dasz die flügge büchlein auszerhalb (nestkonfigurationen inzestuösen, so bruderschaften) wo sie heut

ascension begehen

einem zwecke zu, einer begründung (entgegengehen ausreifen wachsen.) das sei alles nur humbug sonst, meint der redakteur. er kritzelt ein paar keywords über meine schreibtischunterlage, wo ich sitzenbleiben soll und diese in meinem herzen bewegen. er meint über den gräbern, wenn ich morgen wieder drauszen sein werde. es ist immer nur: hier, sitzen, vermeidung jeglichen kontexts; und dort, krabbelnd, kratzend, kämpfend dem kraut. ich hasse diese gleichlaute. ich hasse meditation.

aber die orte greifen ineinander. begonia semperflorens vs. duktus, magenflau, kursive berechnungen von attention. ich möchte STEILSCHREIBEN. ich möchte 5x10-4 €/Wort ausbezahlt bekommen, krieg aber nur 5x10-5. Das heiszt statt 5 kleine brötchen kriege ich nur ein halbes. also werde ich weiter erde bewegen.

der mentor, dem ich klage, sagt: jammern Sie nicht. Sie sind frei. also bewegen Sie boden und nicht Ihr herz zu sehr. ich sehe: am abend und den freien tagen mehr als die (kippenhand) zu bewegen, fällt mit schweren augen schwer. um 0530cet initiiert irgendwo, achja, neben meinem bett, ein quarzgesteuerter algorhythmus eine von rams/lubs entworfene weckroutine. wenn ich das gerät anschreie, läszt es mich ein wenig weiterschlafen. aber ich tu das nicht, sondern wälze mich aus dem bett, stolpere durch den flur und erledige. ein paar monate des jahres im dunkeln. arbeiten…, ist was für ackergäule, sagt jemand, der mir in der kindheit sehr viel bedeutet hat. aber wer arbeiten geht, dafür geld bekommt, von dem er sich etwas zu essen, zigaretten, bier&books kaufen kann, ist ein seliger. „Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu sein, sondern um unsere Pflicht zu tun; und wir wollen glücklich sein, wenn wir wissen, wo unsere Pflicht liegt.“ Von Nietzsche, einem weiteren genialen auszerirdischen, der umsonst geschrieben hat, bis er nichts mehr zu fressen hatte.

unnu? 1x angestrengt STEILSCHRIFT: zb. möchte (man) -ausufernde begegnung-, unterhalb küstenlinie…, wo die sandung plötzlich wo ich zwischen geröll mich und um nicht aufzufallen meine (timberlands) zum ersten mal ausreichend beschmutze. ich knete tonartefakte, die sich im geschirrspüler auflösen werden. ich habe gelernt, aschensammler ausgiebig zu formen. von den hängen herabfallende schwalben. ist noch nietzsche irgendwo oder doch ich, allein mit der kreide über mir und nachts das meer. ich will jetzt ausmachen alles. ich möchte irgendwem sofort -einhalt gebieten-. es gehen ruckartige bewegungen durch mich und aus der nase tropft blut, musz blut sein. ich könnt noch etwas anfangen mit mir, wenn nicht das unwissen wäre über die inselfunktion von steinstrand sandstreifen und wasser davor. von oben wiegesagt schwalbendes, dem ich mich mensch entgegenstelle und versage, unglaubliche vitesse der wesen. ich musz etwas verlangen, sagt der mentor. ich musz diese eindeutige (bewegung) ausstecken. jemand wird kommen, und nach meinen schildchen AUFSCHLAGEN UND BEGONIEN PFLANZEN. das ist der lauf der welt, dagegen sich wehren hiesze nur

to die, to sleep, no more.

7212.

vielleicht höhenspannung der sphären, vielleicht einmal auszen andocken,

wo das (utensil) verkümmert. ich möchte

grat sein. verwendung ermöglichen. den stubben ihre nassen betten

ausräumen.

also hinsehn. wo keimt es grad? liegen sie hohl in uns, baumkörnung und die schalen gefüllt bis zur letzten?

s springt auf…, über… – doch…: funken, oder? an der ummantelung

jetzt schon patina. volumen aber,

also immer wieder vielleicht doch höhenspannung, so

auszen vor, wie ich bin, zu voluminös für die

gratwanderung.

haut. über dem durchdruck. transparent.

vermeide… den übersprung. werd sediment. 1 isotop deines

(first thought) am ende dieser kette. wer neben purpur sitzt,

wird purpurn.

7203.

zwischenbuchstaben. 17x

12345678901234567892123

prämisse, unterordnung, ich. alles am aufbau beteiligten. das wird nicht immer so eher sehr wahrscheinlich, dasz 1 paragraph irndwann ohne mein zutun die seite verläszt

aber optimization doch, entgegen meinem belang. mitte kurz - lang auszen. 23 fields. und dann doch zeile proportionalscheisz. ende 1. versuch, jetzt aufbuchtung. ab, buchen bitte, sollkonto.

7201.

wir hatten nie langeweile.

die landschaft gefiel uns. auch wald.

in den betten sonne, die hänge im wein.

wenn früh der nebel ging, legten wir uns schlafen in traumloses tun.

augen aber. an den wänden augen. das haus ist auszen jetzt. unterkunft, oder.

wir dachten: absatz etwa, so gleichstellungsmerkmale an der stirn, die uns irgendwo einfügen würden, schon. wind immer zb., der über den planeten…

später taufe und dann 1 groszer hunger.

unser wein jetzt: nur wieder aufgebot; heut lassen wir lesen.

aber unbestimmbarkeit der reine. in dieser gegend glüht das wasser, wo wir gegen die

feldkapazität ablehnende gebärde, die scholle stöszt uns von sich.

blühende magnolien nur in den gärten der anderen.

7192.

immer nur den wälsungen begegnen, überall

und diese hintertüren mit kratzenden nägeln daran, so (wolfüberlegungen) vielleicht und

aus der ahnung heraus ich könnte auch abstammen zum (sediment) gehören

furcht nur. immer wieder furcht. habe ich eine katzenphobie? heidenangst…

meine originals hervor, -hela rasket- aus gebietsansprüchen wo wir versiegen, wo (dieser) nicht endet an der brust des andern, sondern erst wenn wir eingefügt sind, uns wieder wittern. ich stelle die dünung ein, da

ist keine mulde kein haar kein halm am körper

die nicht unter meinem gewicht

von dir verfügt und verwaltet

zu grundrissen würden. körperbauzeichnungen.

ausleihen und annehmen: dasz 1 der konstruktionen brechen wird.

wir könnten uns dabei -ernsthaft verletzen-. ich, die pfoten an der tür

verlange jetzt urmilch.

7187.

un date: was wäre den (inhalt). ich habe längst eingesetzt alles, ohne zögern an der datumsgrenze. doch

das debitverhalten an meinen rändern, als wenn nicht ich es, der weiter ausgreift. als würde nicht ich mir mehr credit geben,

vielleicht aussparung. vielleicht noch irgendwo bierreste. man verliesz die venenkultur und an einem der dreckigsten freitage ging unser haus unter. da waren groszmutter und säugling;

ich schau sie an, wie sie nach luft rudern, beide zahnlos. zwischen den fenstern die insel. kreisende möwen wieder und deutliches wasser bis zum kies herab. das enkel ein leichtes, die abbitte tief, der himmelen glast über dem walddunkel. etwas angehoben und zurückgestochen, immer wieder, an und ab.

ich sitze beiden zu nah, etwas wird fallen.

wohin… vom rand aus, soll ich jetzt gehen, wenn innerhalb des konstrukts keines dem element widersteht.

7183.

grauzone jetzt, in der vielleicht schon immer… etwa (gedanken) ein/ausgingen, vor der wandlung, vor den verwendungen worten ausdrücken also hingebung im eigentlichen. halswende, oder…, so (knotenpunkte)

zwischen wach und rausch.

überlegung: bausch dort auszwittern. aufsetzen wo ufer wo still sandung übrig. immer wieder streifen der küste, um nicht dem wellengang…

aber metro…, die subwärts gerichteten aufschläge wg. so sonnenflut u. der erde allgemeinen erwärmung (zu dieser jahreszeit.)

also bald wurzeln ausgraben & teilen. nach der blüte, viel später…, wenn es einzieht,

böen in den valeriana.

7181.4 (2304cet)

doch geister: blinde statuen, vor denen ich gebannt stehe. du sollst aufbauen, sagen sie. spiegel… so glatter granit, wo man hinschaut. bin längst im (taumel.)

rauchquarzquader. und stufen nach irgender höhe, womöglich endlos…

ich darf hier utensilien sammeln. darüber ist zu schweigen, das (mystische) schläfert mich ein. doch eine kastanie, überm zaun…, und sind wohl mal menschen gewesen. ich taumele zwischen den statuen, im eibenrausch.

ziegelblende und höher die zinnen als des despoten gegenstück. also worte abschlagen schnell. vielleicht wächst der efeu uns zu, bevor man was sieht.

stellen sie jetzt ufer her für uns. damit wir nicht die erde verlassen müssen. geben sie raumklang, nehmen sie den fluch aus der schalung, und:

halten sie ihr werkzeug sauber.

121, 2332cet

7181.3 (2215cet)

ein nachthaus da. stubben im hof: nasz. abzugshauben, den chefkoch riecht man trotzdem.

nach vorn eher wohlstand u. taxen. vom andern ende der stadt. ich meine französisch zu hören.

auswechseln der bälger, irgendwann katharsis. mond? vielleicht…

nooteboom, adenauerpl., aber die stubben stehn noch. nebenan treibts ahorne heraus.

schmale rechnung: die geburt der tragödie ist gleich vorbei. ich staple uneigentliches im hausflur wo die bettler…, und meine sonntagsmahlzeit aus den resten der woche. s musz noch speck haben irgendwo…

is post an? radio? die sechsuhrnachrichten (morgens), die kaffemaschine wird mich wecken. immer ist da himmel, wo ich hinrauche… elektromagnetisches auch, und allgemein gewese. die fuhrwerke jetzt ab, mit den kindern.

noch lauschen auf die pflastergespräche. viel device in den begegnungen. generell.

122, 2258cet

7181.2 (2116cet)

unnacht. aber das is wohl immer wenn alles aus ist nur nicht (das monitor.) keine freien sätze mehr hier, keine, ohne das man absondert. tastenspuren, oder…

in diesem (umgang) tabakfeuchte ist gratwanderung. man soll ohne drugs die nacht, aber ich glaub sies scho vorbei. also weiterwandern. nich kucken, wos ein hintritt.

vermute: graduiertenkolleg. so abendschule, drauszen putzt jemand fenster an uns vorbei. ich brauche auch geld jetzt.

fangen sie im rückgang endlich zu leben an. speisen sie sich ein, wo niemand merkt.

dann austilgen der pilgrimage, versetzen allen grundes. man soll sich bescheiden, seine ufer kennen. seine borderline, (was einmal zu benutzen war als -konstrukt-.) ich möchte nicht hinter grenzen jemanden schicken müssen, weil er in meinem auswurf wühlt.

haben sie kürzlich ihre zeit aufgemacht? sind sie nicht erstaunt? wieviel musz da den bach runtergehn…, allein die adoption ihrer (wörter.)

wundschreiben. sich am aussatz der anderen anstecken, wenn sie berichten vom kranksein.

ich wäge ab: lichttasten gegen echte kerzen. zigarettenbrandwunden heineken schokohasen gegen tanzende. banal. die rettung regnet vom himmel herab.

173, 2141cet

7181.

wird schon dunkel, kochany, siehst du… und grad hams die vögel hier,

parkauengzwitscher oder so.

man folge den routern, dies gebiet abstecken (den routineé)

aber schau: hab noch brot gefunden, der morgen kann kommen,

milch auch. wolln wir uns einnisten? kopfkissenfedern aufplustern?

ich (diese geklauten kopfmuster) stelle mir vor: in irgender herberge ein bett, ein helles, eine (loggia)… und überall unten treiben der bergbewohner. schüsse. auf laternenlichter. auf nichtssagende fensterinhalte.

71wds/12min

7175.

wind aber…, immer wieder wind. bilder vom hafen, die unregelmäszig (aufpoppen.) dort musz jetzt wind sein, den ich nicht sehe,

ich will, dasz es über die ports pfeift, anders nicht vorzustellen. stellt doch mal das rauschen ein.

hier: sirenen. züge. cloches, wie überall. ich teste mein halbwissen:

orgelspenden. glockenerhaltung. und in zinn gegossene knochensplitter: alles refugium, oder? es rauscht zu sehr, ich hör ja den wind nur.

da…: s ploppt schon wieder was auf; wie das land seine zugänge sperrt, also eigentlich ausbau der unerreichbarkeit und: kein neues bier.

ich möchte wenn in 1 kahn verschifft werden, versteckt in 1 berg (strandkies.) körnung egal, hauptsache nicht zu feucht.

da unten denk ich mir jetzt die immeren austernfischer stecken brutgebiet ab, oder…

in der nacht: einsam schippert eine ente (blöd) durch die (eisige) spree. schaut sich den (hellichten) dom an. also mir wär das zu kalt…

zuviel eigenschaften, die die ente nicht unglücklich machen, scheinbar.

7173.

im durchgang, wenn wir ihn finden,

würde atem sein. und licht. zuviel licht vielleicht. keine begrenzung,

sagen sie.

ich musz mich ausgraben wahrscheinlich. wurzeltausch gegen (körper.) ich werde auch haut abtragen. regenhaut wohl.

der durchgang ein handtunnel vermutlich. chorinneres, das mir stimmen einspült. schmerzende gebärden und der durchgang nur haut. aber wie unter federn.

jetzt flieszt schon der atem. wann wird er licht.

nur kurz die dämmerung aushalten, sagen sie. dann.

scope. zum tunnelende. ich bin jetzt wach, oder?

7167.

sich schnell 1 alten sack umwerfen geht immer, sollte man dochnochmal

die wohnung verlassen müssen

ist alles da: ich habe brot gekauft, oder, liebling…

und drehdingse und kleine grüne männchen.

ich weisz: blumen obst gemüse und körner. aber der weg wär zu lang

für 1 alten kartoffelsack aufzutragen. ich könnte begegnen, da drauszen…

unnu? lieber den tango. die saaten und krüge die schweife (trimmen,)

s könnt sein morgen klopft der verleger; also doch die aussaat versorgen, auf papier.

da ist noch whiskey im glas der kapelle. noch ein feuer übrig. ausharre der language. wart der parole, s hat dort irgendein rätsel wo ich grabe.

vielleicht vor der aufforstung, bevor der mensch (anging.)

… wie blätter im wind.

7165.

verlusterscheinungen: merke, gehirn kann auch alle gehn. s wird dann dunkel um ein. bier könnte zum problem werden, aber

ich bilde mir das nur ein. eher schatten dieser pflanzungen

in die ich täglich eintauche, fermentationskomplexe

nur diesmal im eigenen hirn. wo will das hin…

man sollte jetzt… doch…, man sollte wirklich

in oblaten machen. da stell ich mich doof an,

hasse orgelspenden. mir sitzt die mütze schief. doch

immer her mit dem kaspper… der stein wird schon halten, raunt mir der alte zu. s gibt wieder bienen, siehst du, sie hummeln vorsichtig im forst, dem künstlichen. lasz uns den alten honig jetzt keltern,

denn es blüht das lindenherz und die akazien

und wenn wir ausgetrunken haben, liegen wir

fett im hirn

unter den eiben…

7163.

immer nur blau & der himmel, der noch daran zugrunde gehn wird und ich am himmel aber

irgendwo zum glück schon die kohlrüben in der landschaft.

klärschlamm…, wird eigentlich noch unser abort vor der stadt ausgebracht?

meine, hab neulich was gerochen, als ich wieder ausflog… oder war das noch polen. natürlich, kohlrüben auch dort. ich lasse mir eine gans vormerken, bezahle bar & bio.

das sind steckbare landschaften. wasser vorhanden und überall gut kompostiertes.

lese mich auf. setze auf spuren, die irgende ahnen hinterlassen haben mochten.

sprechblau. immer vom himmel. früher musz hier auch sonne gewesen sein. opale etwa, und feldspat/quarz/glimmer - das vergesz ich nimmer.

aufbauten der router, also genauer: verbloses einordnen nach der bestimmung. ich werde nicht gern gesucht.

trotzdem: solln wir verblassen, kochany? kaufe brot zur gans.

7156.2 silberlaube

eignungen also mehr haltungen, an sich, und dann machens um einen das dunkel aus

weise spender, emittenten.

schön hockt ich in der finsternis, nie in worten etwa

licht ausgehaucht, das sie brechen könnte

keine strahlung abgegeben.

doch eignungen haltungen, mehr: -verwurf-…, mutation eben

des materials…, dasz plötzlich schimmern da ausfällt, lichtspalte aufbrechen.

patina. jetzt bitte sofortpatina ansetzen. ich möchte noch irgendwas vererben.

7124.

vielleicht nur die man will meinen -mittel-

die de temps en temps

1 bremsen können

oder -remarquer-
dasz man zu schnell war zu ergiebig zu (unbedacht)

statt aushalten, verhindern den zuwachs, den (krebs,) zu

eigentlich: atmen zuerst und alles ansehen,

das ist doch -wählen-, ist (mutation) sichtbar machen.

aber im whiskey kippen vorgang, entgegen dem fluchtpunkt

mittelmäszig immer mittelmäszig auflesen alles

jeder tausch antizipiert jeden fluchtpunkt berechnet

und nie verschiebe deine perspective...,

darauf etwas bauen? darauf (leben) gründen? der andern?

denn da käme noch ein wort ein satz eine chiffre...

der anderen, der endgültig aufgeschlossenen

und steigt steigt... (flammenwurf. oder?)

und man reicht, ausgetauscht; flüchtender

nie an ihr hirnwort.

7145.

völlig unpoetisch, ab in die kalte glut, aber beiläufig bitte

auch das und unterm vordach entblöszte (zwischengezwitscher)

die kuszfeuchte vielleicht als immeres sediment bewahren, na und, und stetig erneuerung, oder; der (küstenlinie) also der landzone gewissermaszen.

von der promenade abspringen (wie 1 junger hüpfer), die kurgaeste lauern im gesträuch und werfen kippenschachteln leere blister & mit resten vom diner

der sand ist kalt feucht dunkel, irgendwo musz tabak sein…

also wind, oder, oben geht (merkur? weisz nicht…) jdfs. gestirne, der himmel, klar, am horizont die feuer der inseln, unter uns die austernfischer.

schade mit den vielen hunden jetzt, aber siehst du, die leute ham ja auch mehr… (hunde jdfs.)

und rosa canina, glücklicherweise, überall

um die kinder aus den dünen zu, vor allem nachts…

der absatz ist zu verschwinden. ab der absatz in die kalte glut. da hats noch ein feuer gehabt in der nacht und ich weisz

ausgepinkelt haben wirs, ausgepinkelt… mit dem letzten bier von einer tüte voll pfand.

7137.

seegetrieben, und ab, ganz ab, ohne folgen eigentlich. tie day, oder?

da sind wohl

irgendwo

(meine: überhebliche ungewollte vielleicht angebrachte)

gegenstände? subjekt-subjektkonstellationen doch, so übergaben aus eingemachtem der peripherie, dümpelndem also

viel zu spät erkanntem. wieder sediment, das wärs jetzt… oder:

settlement, endlich narbenstrukturen erkennen. die hausse angehen.

das sedierende resultat? genau, das wärs jetzt… gebens gleich auf,

noch eine rochade zu zimmern.

der weiszhain darin wir irgendwann, komm schon, kiesel harken gehn

blendet euch. träummen aber längst

das sind wir… und quallen, so weit gereist

dasz wer uns trinkt, im mond ( )

aber dazu fehlt Ihn immer das kliff.

an zimmern: seegetrieben, meer ab, ganz ab endlich, zimmern!

7135. ab hier: SEDIMENT

eingebung: ich wetze meinen grabstein lieber schon jetzt weiter

und suche mir 1 ruhigen fleck endlich

im herzen der stadt vormerken zulassen

bevor mich jemand um unterhalt ins umland verlegt.

zweitens kaufe schreibmaschinenpapier, einzulagern,

und cassetten, oder? für den digital totalzusammenbruch,

nicht der welt, ach, sondern

des persönlichen, der bald wieder an der zeit ist

und den (papier, tapes) immer gut überstanden.

musik papier farbbänder; achja, aquavit blättchen

und ganz viele kleine… pizzawürfel, zu hydrierende…

werd das mal überschlagen mit dem notquartier

wortequartier eigentlich, wo sie die dürre lang wenn digital aufhört

einziehen, diese (stärkespeichernden) metamorphosen

von blatt sprosz und wurzel. und sagopalmen,

meine anlagen in sagopalmen stecken: erinnerungsnotiz machen! analog! nur: wie find ich die je wieder…

7134.

es ist wie an einem see sitzen

die menschen rauschen

kleinen wellen gleich

auf einen zu, von einem weg...

es gibt die gewitter

regentage, sonnen am abend,

kippen und bier.

aber doch... alles künstlich,

man bildet sich die natur blosz ein

hält fest am glauben

wirklich drauszen zu sein.

nur, die boote sind anderswo

möwen weit weg

und zu pferde

über kunstvollem gesträuch

hält 1 kämpferin ausschau...

nach dem schwachen geschlecht.

das der natur nicht standhalten würde.

7132.

schlangen evtl. schlangen kommen noch dahinter

was diese grabbeigaben zu bedeuten haben.

also schau ich mir ihre köpfe an von innen

denke etwa: wüste hier, wüste oder kargland

in dem wir uns -schlängeln-

alles wüste, irgendwo die katarakte

und sollte jetzt aufschwemmen,

aber jene grabbeigaben…

priester, murmelnde in goldmasken

zwängen pferdewagen hinab.

aufmauern… überlegen Sie; jetzt aufmauern lassen

in rotem sandstein an vier deutschen ecken.

der tinder sandstein… wie er sich abgräbt, wie er sich

der pferde;

mit den schlangen eingräbt

tal um tal und immer nach westen hin.

die städte wachsen um ihre toten.

7125.

was solln jetzt diese fleischblumen tags

wenn ich schon abhebe

warum aus allem boden gelbblütiges

so -reine schönheit-, gut überwintert jdfs...

das biszchen wald lassen wir doch bitte wald sein

das biszchen täglichen wald...

aber emsig im oktober verbuddeln

-freigärtner- ihr gemüse neben der radspur.

also immer die wandernden blicke

rechts, links... nach dem glücklichen gauner mit papptüte,

über den sich noch die omma erregt

wenn sies tetatete daraus ragen sieht...

ich schnippel sie auch ab

und spar mir den plastikbund vom aldi,

natürlich nich für mich, wo denkt die omma hin...

7123.

oder lagavulin nach sechzehn jahren ausstöpseln, endlich

krug voll, aber: ich trink nur aqua vida

und viel rauch gegen den kaspper

saponine, oder..., herz desinfectant.

grubenfeuer, das irgendwas tilgt

das immer auf dem weg liegt.

diese stollentiefe, aus der das erz brüllt

und man möge es endlich

herausreiszen aus dem blei.

scheiden sie... vom schlechten das gute...

7122.

eine möglichkeit im regen haben

eine wie zufluchten sonst der anderen

mit haus und hof vielleicht

gewiszheit über dauer von

(aufenthaltsrechten...)

eine schlange steht nach tabak an

unterm vordach

und hier regnet es oft.

blinzeln der stadtlaternen

brücken häuser auslieferungszustände

und immer wieder leere dort,

wo die post hereingetragen würde.

wenn man sich in ein kissen werfen kann

die blättchen trocken bleiben

wechselt man die mauer nicht gern

nur das zimmer die wand das (gebäude)

die zuflucht...

7113.

machich, dreh der omma ne kippe. omma hockt sich neben mich. jetz sitzen wir beide, als würden wir pinkeln, also sie: pinkeln, ich: naja.

wer redet jetzt? weißich wirklich nicht. chglaub sis die oma. dann antwortich mal.

die oma hat eigentlich schöne hände, keine so gichtigen, mit gelenkfieber gelben putzhände.

ich kenn das. erde umgibt einen. und jetz die toten.

die oma schaut gedankenverloren in himmel. ich meinte ja nich die gänse, aber über die freu ich mich auch unglaublich. mit der tanne haun die gänse ab, und mit den violen komm sie wieder, so ist das…, aber ja nicht zum friedhof.

oma ab.

7105.

lautaushalten; zwänge wie: diese, immer nur

diese eine grad diese nacht (nutzen, leben… also:

nicht nur aushalten.) doch…, auch sie nur aushalten,

irgendwie, irgendeine nacht… egaldoch.

aber so (ist nicht das lampedusa…?) : sirenenhaftes denken,

inselschaffen, nächtens also (die ausgehaltene nacht)

nicht mehr zuzumachen für den morgen,

ist doch zwang ist doch dann umsonst,

wenn -morgen- einfach anfängt ohne schritt zum vorher

ohne sich von der nacht trennen zu können.

also wieder: lautaushalten

dem (zwang…) unter,

sich, für so eine neugeschaffene insel,

nachtinsel unter egal tausenden, immer wieder ordnen

und wachsen und wuchernde landaufbauten

die der morgen eh stürzt.

7102.

es gibt aber -ungereimtheiten-, auch: das mystische

zb. gräberkultur jenseitskulte auferstehungsglauben etc.

und wagnisse. so lindenhonig… oder der eibenschiß der amseln,

boviste im juli, groß wie totenköpfe.

sich an engel schmiegen und andere hilfreiche skulpturen,

im granit sein bild suchen, schwarze spiegel…, alles dinge,

die man irgendwann tun sollte

vor der zeit, möglichst.

wenn der winter geht, die erde frei ist,

in den brunnen das leben beginnt

komme ich wieder. finger im moos nach den kippen des vorjahrs

der ort immer derselbe, wo ich mich verloren habe.

suche nach kaffe in mir, nach resten irgendeiner

schokoladenerinnerung, wie: habe ich nicht hier,

glücklich über den streifenden herbst

mein letztes brot gegessen?

komm kozany, die eiben werden jetzt blühen

hab deine birkenbank gezimmert

und du kannst ausruhn wenn du magst…

794.

diese illusion,

also jetzt -stammhaft- zu denken

nicht mehr den baum, schade,

der baum, der seine äste nach inseln abwirft…

dafür: herb halbschwarz ohne konstrukte

entworfene (glücksmomente, zukünftige).

aber nur nachtschatten, einjährig,

und vom verlust der feinstruktur betroffene

im hirn, da springt nicht einer der boten mehr über;

ich hasse das, mich aufzurauchen beim versuch:

jetzt bloß kein engelhaftes dasein führen, ihnen, entinen.

792.

vielleicht zuerst die waghalsig...keiten? (entfernen)

die gedrängten schmuddelkinder (meiner, der) sprache

um irgendwie zuspruch zu erhalten -

dazu sind sie schlieszlich da

immer sehr zusammen. matschkinder,

regenbuddies enfantes terra, der...

tragen von mienen: ausgereift, und der

gimmick trick zieht. ich möchte auch nachreifen,

aber die schale die hautkunstwerke meines

(corps malade)

können nur immer

den whiskey versorgen in der standuhr

statt mich zu entwässern.

756.

warum jetzt noch ein imperativ aushauchen

der stalljunge hat die kühe nett gefüttert

das gmüs ist schrumpelig

und flocken tut auch die milch.

warum nachfragen, diese silos stehn

auf euerm land

ich esse auch das träge heu noch

mit dem glücksschwein, glückskuh meinich...

alles frohnaturn, die sich die eier aus dem leib

strampeln.

hab ich diesen zaun gebaut

und meine herde legt reinweisz?

ich wollte doch nur ein paar kartoffeln

und im winter n biszchen mehr als trockenfisch

trockenobst und getrocknete fliegen als fleischersatz,

brauchich dafür eine neue steuerkaste...

753.3

auch hier, grade hier: spuren der sedimente

später was wir irgendwann absonderten

so reste von: sprache? irgendwie...

sind wir hart wenn wir aus stahl sind

oder stark, weil wir beton in quader zu gieszen vermögen...

bleibt alles ruine, alles zur geburt schon verfall.

höchstens diese wanderschaft

zwischen sakralbauten und den kulturtempeln

und was man nicht hört musz man erfahren

also wortgerichtete konfirmation...

da sei ein ausgang noch, fern der wehen

doch den nichtglaubenden verwehrt. (schade,

aber) wenn man den stock richtigherum hält

sprühts funken, kiekan. ich meine in der jugend

so tiefe wasser gesehn zu haben

dasz mich heute vor jedem

tümpel weiher löschteich gruselt

und den ringsum baldachinen.

753.2

die lichtgrube zwischen den bänken: dorthin taste ich mich vor.

noch steh ich irgend am rand einer, und die plätze sind eh leer,

könnte eine vorwärtsbewegung machen

doch zuviel kreuze & bücher

753.

warum gehn wir nur im dunkeln, nur dann,

in diese verlassenen gebäude

als hätten wir angst, jemand könnte erforschen

dasz wir nicht niederknien vor dem altar

dasz wir statt unsere stirn an die vorderbank zu pressen

nur dasitzen, die hände in den taschen.

und welches der lichter ist trotzdem unseres,

für das wir ein paar groschen übrighatten…

745.

zeilenexport aufgeben, jetzt

vor allem den fortschritt nicht weiter importieren

jener rückwärtsgewandten (au commencement)

wo (im urschleim) gärenden (varianten), die vor sich hin.

aber auch ich dämmere aus.

: und blackness… eigentlich: endzustand statusbekräftigung

auch endlich festschreibung der willensäußerung

bevor der export in ätherfunktionen sie

aller semantischen eigenheiten normalisiert

die: blackness dämmerung schwebendem

heimat sind. also hier vor allem ungesicherte herkunft,

nur die fenster sagen etwas aus, ihre beschaffenheit

über die ausweitung des begriffes

freiheit… der herberge.

743.

auch in diesen tasteinheiten, units

und immer ist alles gleich nebenan...

ich meinte einmal

mich vor folk zeichen stupsgebärden,

wenn einer dir die nas in dein whiskey hängt

für alle zeit, kumulativ,

geschützt zu haben -

und sagte, ca.: okay, jetzt wir...

der mangold hob zu sprechen an

und fand sich... nein, die kohlrübe,

in diesem feld, das die alten längst nicht mehr bestelln.

wo ist euer teuer gemüse denn heute

wage ich in den raum zu werfen;

nur es sind eben alles noch kohlrüben;

der boden mag fett sein

unsere sprache unendlich weit

aber mit den knöcheln bleibt der bauer im kraut hängen

und spritzt gift eher

als ein vernünftiges wort

demeter zu schenken.

das feld wächst nicht mit der vermehrung der rüben,

die schieben sich nur gegenseitig

wie zähne im kindsmaul

aus dem tübinger kiefer, dem nordischen.

wer sie nicht irgendwann erntet

braucht sich über den inzest nicht zu wundern.

741.3

und wenn sich doch nocheinmal leben ließe, liesze würde die wienerin schreiben sich diese seltsamste aller eigenen vergangenheiten nicht so einfach mehr auf den balkon, in den kalten morgen verschieben… schließlich sind genug von dort abgehende verbindungen zum nächtlichen, diesem ganz und gar irren element, wie sie mir manchmal schreibt, lange dann nicht mehr nachzuvollziehen, wenn man schon wieder am blumengießen ist und mit dem rauchen aufgehört hat seit einer stunde. ob man sich später noch an die worte erinnert hänge natürlich mit dem geträummten direkt zusammen, weniger von der für seine zeichnung verwendeten sprache ab. man kann sich noch so sehr mühn, die bilder zu bewahren - es gibt keine sprache des traumes außerhalb des traumes. wenn ich der w. so einen guten morgen schicke und denke sie wird das traumbild vielleicht auch verstehn, sehe ich schon vor mir, wie sie zerknirscht das blatt aus der faxmaschine zieht - es ist noch dunkel, sie sitzt an ihrn eigenen sachen und ich habe ein großen scheiß zusammengeträumt. nicht auszudenken, wie sie fluchen wird ob dieser immeren naivität, mit der hier ein papier nach dem andern im fax verschwindet. der traum ist aus und: man möge sich davonscheren… diese silben, wenn die amsel da reinquatscht, weil sie alle denken der frühling ist on, sind dann stets durchbrochen. da fehlt eindeutig ein dativ und ein subjekt, sagt sie ohne hast, aber das weiß ich, erinnre mich daran und schlage vor: von ihrn bösen splittern selbst das nötige zu ergänzen. wenns kaffe alle ist, werdich faul und denk nicht mehr an ihr hohes alter…

741.2

741.

ob man nachher es immer mit sicherheit weiß?

gabs keine rüben?

735.2

der mittag ist immer um, vorher. ich habe gelernt, das aquarium kann den fernseher nicht ersetzen. also vielleicht das gerät wieder aus dem keller holen. ich habe den anschalter verlorn, mist auch… nur deshalb einen neuen superbildschirm holen? lieber bierkisten & aquarium muß reichen, brauch man kein anschalter. dazu ein wiener dudelsender, ein brummndes telefon wär noch gut, aber die fische habn aufgehört zurückzuschreiben. okay, dafür gibts definitiv ab jetz weniger futter, leute… der mittag is eh um und wien ist jetzt sehr dudelig, dann kann man auch kurz die wohnung verlassen.

gut. kurz die wohnung verlassen. ich weiß nicht mehr, was ich gemacht habe, auf dem weg zum edk sind mir die zettel abhanden gekommen, auf denen steht, was zu machen ist. deshalb war der ausflug eher ziellos-ungerichtet und deshalb weiß ich auch nicht, was ich alles angestellt habe draußen. jdfs. liege ich wieder rum, & habe wegen der verlorenen zettel natürlich vergessen, das bier zu erneuern. tee geht auch, irgendwo muß noch eine flasche balalaikarum stehen. die fische sind jetzt sehr ausgeglichen, also schleichen durchs wasser. ich zähle nochmal, ja, ca. alle noch da. ich hatte eine zeitlang das gefühl, sie würden gern durch den spalt nach hinten entfleuchen, nachdem ich das futter rationiert habe. ich lasse eine der sparsamen tabletten zu boden sinken und beobachte die aufregung. fernsehen, ohne die dummen sprüche, sie kämpfen ziemlich stumm um die plätze. ich habe manchmal versucht, sie mit einem bambusstäbchen zu sozialerem verhalten zu erziehen, hat aber nicht geklappt, die kleineren, behinderten und sonstwie schwächeren sind als letzte dabei.

ich muß noch zettel schreiben: neues bier, tablettenvorrat auffrischen, neues bier (besser zweimal notieren), post aus dem briefkasten holen, brief an den polizeipräzidenten schreiben wegen ermahnung wegen nicht beglichener rückstände wegen kleinerer verkehrwidrigkeiten, nein kleinerer ordnungswidrigkeiten das verkehrswesen betreffend, kann man das so sagen? ich glaube schon. ich mag diese richtige fensterpost sehr, aber vom polizeipräzidenten die nicht so. dabei habich nochnichma ein auto… aber die gesetzmäßigkeiten sind der auffassung man könne auch als fußgänger genug schaden anrichten, um das haushaltsdefizit auszugleichen. nicht meins, das wird ungewöhnlich stark belastet von vielen berliner gewohnheiten. die franzosen sagen, selbst schuld wenn du an der ampel plötzlich stehen bleibst, man brauche sich dann nicht zu wundern warum man ständig zu spät kommt, die bvgapp plant schließlich sowas nicht ein, kommt ja aus berlin… also lieber an die landeskasse überweisen, als die franzosen zu versetzen, die immer pünktlich an ort und stelle (erscheinen.) so war das, mit der wm 2006.

okay, dann noch ein zettel mit: neue zettel besorgen, ich habe einen wahnsinnsschwund an zetteln, seit ich dieses zeug rauche. manchmal vergesse ich auch, ins bett zu gehen und wunder mich dann, warum es schon wieder dunkel wird, oder aufzustehen und wunder mich ob es hell ist. so ist das, sicher spielt auch das alter eine rolle, oder? Oder.

735.

(flensploppen)

(taxirauschen, neonbrizzeln, straßenbahnquietschen)

(zippoklacken, feuersteinrasseln, laute tiefe züge ein & aus)

(kapuzerascheln)

(fraunschuhe - nee, ommaschuhe, eher weich)

(protagonisten entfernen sich. nehm ihre bierflaschn gefälligst mit.)

727.

in unregelmäszigen abständen

bites of drunk happiness

oder in regelmäszigen a.

das freitagsgeld vertrinken...

und diese wiederkehrenden

(bites of drunk happiness)

ersehnen

arbeit... geiszel der menschheit -

wenns geld dafür gibt...

7527.

vielleicht die gräben weiter ziehn

zwischen den baumreihen

den alten schulen

und freier atmen.

die marsch, und wenn man geht,

stets gegen den wind

alte teerstraßen

jede führt zum deich.

der das land vermessen war,

vergaß, seine steine zu schichten

aber die ordnung besteht im holunder.

immer drehn die räder den wind

vielleicht wird ein graben tiefer gehoben

weil die herbste feuchter werden

doch wie jedes jahr und ewig

die gänse im reet

inzwischen erneuert sich der mensch.

7534.

ich will die gänse wieder auskotzen

die fettschwemme des jahres

und mich nur noch von zigaretten ernähren

kaffe und anderen substanzen

alkohl, zu rein medizinischem zweck,

fettabbau zb, nachhaltig.

wenn ich laufe, schwappt es im hirn,

das bier war wohl überflüssig...

könnte sein, ich hab den weinaksmann verärgert,

kein hemd paßt, stifte laufen schon aus

nur die umschläge mit dem heiligen geld

diesmal nicht im papiermüll entsorgt,

sondern schon brav zur bank gebracht.

ich melde dem hof Bin krank, kann nicht zur arbeit erscheinen,

weil sehr überfressen und brauche schnaps jetzt.

und dazu sturm über der stadt,

aber die berge stehn noch

und richtung meer die windradbatterien.

es können wieder gänse ausgepflanzt werden...

7501.

papier without data, und

ich möchte jetzt abgeschminckt werden

noch bevor das bier zu ende ist,

ich werde nicht wieder ausholen

die trimzeit ist vorbei der genossen.

dieses datenlos liegengebliebene blatt

umrandet

feuchtgestaltet, kein wirkliches bild

nur erst ein wie wasserzeichen

oder sigel bevor man noch jemanden erwähnen könnte,

anteilige etwa, nutznießer meiner worte -

nur steht keins da.

ich im hofdraußen

und die ewigen sirenen

zwischen kippe und fallender asche

die ins mainboard dringt

und die singen: immer/nur/die/alten/lieder…

also schließe ich jetzt ab und verdonnere sie

den deckel dichtzuhalten mit ihrm kleister.

dann: kippe raus - bier an - klops aus.

7491.

ich habe geträumt, an eine mauer gelehnt

daß es ein paar worte gab

minderworte eigentlich, ohne bestand jetzt

doch ich habe sie geträumt

der stift war aus

und das bier getrunken

es gab noch etwas tabak

und zu den worten gesichter

vorübergehendes.

aber da war stillstand vor mir

der gesichter

alle ohne sprache

jedes sich selbst genug.

sie könnten leben, dachte ich

aus dir

deine mauer kalter stein

wie man ewiges meint zu kennen

und in den fugen der alte quark

der sie zusammenhält

eine schützenturmmauer

irgendwo, elsaß vielleicht

oder wintergarten, nicht daß der ort eine rolle spielte…

ich schlief halb

halb sah ich in die fließenden gesichter

und was davon blieb

sind diese worte, die ich nur geträumt hab.

7487.

man meint schon drauszen zu sein

und vergiszt

mit dem hirn ist man immer innen

und legt sich

obwohl haut darüber spannt

und knochenartiges

die hand auf.

aber man spürt das nicht

nicht innen

nicht auszen

nicht an sich.

es ist nur ein fremdstück.

7475.

auf einem stein sitzen

milch trinken, die einer mulde entspringt

ausharren.

ist das wirklich zeit, was vergeht,

nicht das leben vielleicht...

gibt es dazu ein ende

muß man bestehen?

7464.2

vase stein besteck

eine rätselschale – wie schärengewitter, odgl.

und dann taucht man auf

wieder am rand der welt

mit den alten scheibenfragen,

wie immer aber hat sie sich weitergedreht.

nein, du bist nicht die umnachtung

du kommst selten aus deiner hüllung

und reißt mir trotzdem ständig haare aus

die du sammelst, wie goldfäden…

und nachts um erleuchtung angehst.

nur, meine träume haben kaum licht

das wenige ausufernde

hast du längst begradigt.

früher bin ich, wenn vollmond war

neben dem bett aufgewacht.

das bett heute

steht mitten in der nacht.

7464.

ich könnte wohl singen, aber lassen wir das

die schweigeminuten sind angezählt

und sowieso hört keiner mehr zu

die vögel: nüchtern…

etwa schwelgen? pathos rausholen?

die nüchterlinge schweigen sich aus über

randfiguren

also besser alles stecken lassen

nichts erzählen

den gesang abtun wie die andern.

7462.

diese steigbügel, für den phantomschmerz,

wenn man seinen rücken nicht mehr loswird

also klettert, balzend mit sich selbst

aufs mark. und sich anhebt… ins eisen,

das am körper herabbaumelt. eingeschirrt.

das element fliegen, wie man es zu kennen glaubt

nur wenn man aufsteigt, vergißt zu atmen

und die nebelstreifen feuchten wiesen pferdeanger

wie in irgendeiner fremden kindheit liegen sie da,

die man sich noch zuruft

als wäre nicht jede kindheit jetzt fremd

wo alle hirtenlieder ausgesungen

auch die häßlichen.

vielleicht noch ein wald, den man wittert

oder deichkronen

aber hier auch, wie überall

die lieder zu ende. man schläft sich aus.

neu nur, daß man regen liebt.

7457.

die blauen epops sind schmiegsamer jetzt

aber blau heißt doch immer noch

rauchig klaviertunes jazztrompete

ein whiskeytumbler für sich allein

vielleicht ardberg, auch jameson

wenn sie den nicht haben.

kennen Sie das? - und die ringe auf der bühne

an der hand, die das mikrophon umklammert…

drei, für den abend

aber mit ihr wird es nicht spät weiß ich.

wenn die leute gehen

raucht sie endlich.

es fegt einer, wischt, putzt die clos wie früher

und morgen ist einfach nur schule gewesen immer

aber man konnte noch rauchen im quasi

und der die clos putzt hat trotzdem abi gemacht.

bloß wie hält man dies dumme glas

in das die nase nicht paßt?

7455.

ewig den ursprung suchen

dieser geraden

die vor uns liegt, immer

und bindet, wie holz,

die entflammbaren gedanken,

unterholz waldläufte schuppenbäume…

all das fossile.

es wird kein mensch mehr erwachen nach dem menschen,

der unseren glutkern entbindet,

die gerade führt nicht zu ihm hin

sondern nur durch ihn hindurch.

eine wand schluckt jedes signal

das er aussandte

und wir stehen schwarz und allein

im unbewegten all.

7452.

gibt es aus der nacht einen weg? gibt es

nach der nacht einen?

möglich, daß nochmal ein schlaf an uns zehrt

ein schmerz ein ohne geschlafen zu haben wird man ausgehen.

da kommen schließlich noch winter nach der neige

wenn die rotgefüllten kelche langsam zu ende gehen.

soll man noch einmal leben? noch einen tag anfangen?

es ist kalt.

die stubben sind naß, sagt der dr.

der vogelschutz aufgehoben.

ich kläre mein wunschdenken

und über auf und ab der gewinne

rede ich nicht mehr. der baum fällt.

ich trage eine warnweste und rufe es den leuten zu,

daß er fällt. die omma wird misteln brauchen…

7446.

was zählt

wenn 1 die mandeln ausgehen,

was zählt man danach

nach diesem jenseits der schrift,

zählt man plötzlich den verlust mit dazu?

was worte bringen…

all die ausgetauschten verwendungen,

damit ein bild nicht mehr wackelt

und man an seinem ufer nicht so allein steht;

ein wort wie bleiberecht, genießen Sie es

bevor man Sie abtreibt.

nur die ungewisse sehne mit dem fisch daran

bleibt aufgehoben

bis ein neuer fisch

1 neuer see

und weiteres land nach uns ruft.

7443.

die antwort ist einfach: man hängt den tag lang über gräbern rum,

hat am ende schmerzen von gräbern und menschen

und kennt seine grenzen, in jeder hinsicht.

aber manchmal ist es nicht so

und man trägt von gräbern, menschen noch

und geht ein bißchen einsam herum,

vor all dem karneval.

auf dem hof scheint alles eins zu sein

bäume gräber menschen

und die findigen tiere. niemand ist hier allein.

doch da ist eine große stille,

die einen aushält und bestimmt

und von der zu zehren ist.

7442.

der grundraum ist sicher, denke ich noch, aber da fängt es schon an über mir zu wackeln. „ich denke der grundraum ist sicher…?!“ sage ich zu dem betretenen und füge noch zeichen der eindeutigen betonung hinzu. ob er das interpretieren kann? chweißnich… der betretene ist etwas langsam. er holt tief luft (schnieft) und wendet den kopf schräg aufwärts von mir weg. „der grundraum ist immer sicher!“ woher er das weiß, frage ich, aber er ist jetzt eingeschnappt, deutlich zu sehen. er hat diese räume konstruiert, schließlich. ich taste mit den händen an der decke entlang, fahre mit den fingern über die gnubbel aus stuckresten. „es bröckelt, sehen sie…, auch scheint die wand zu atmen, hier, hören sie mal hin.“ es stimmt, leises röcheln, aber er wird es nicht zugeben. er fingert einen stab herbei, mit welchem er die gnubbel abklopft. „alles sicher!“ ich glaube die gnubbel jetzt miteinander reden zu hören. „…wat dit soll, ej…“ - „spast!“ usw. ich stimme ihnen zu. der betretene ist ein spettat. sie müssen es wissen, sie hausen hier in seiner konstruktion schon eine weile. ich bin froh daß wenigstens sie ehrlich sind, aber das wird mich nicht dazu bringen, hier einzuziehen mit wertvollen gütern. ich habe schon einmal in einem haus mit sprechenden gnubbeln gewohnt, und das war noch auf dem land, wo die bewohner zumindest länger in ihren hütten verbringen als hier in der großstadt. was diese gipsreste alles schon gesehn haben will ich gar nicht wissen. ich werde forsch: „könn sie sich vorstelln, den stuck noch zu entfernen, wenn ich zusagen sollte?“ ich glaube er hat grad angewidert ausgespuckt, ich könnte mich auch täuschen. „entfernen… diese letzten zeichen kultivierten wohnens? ziehn sie doch nach marzahn!“ ich überlege wohl eine sekunde zu lange, bevor ich okay sage, denn er hat den fingerstab schon drohend in meine richtung erhoben, als von der wand her lautes husten vernehmbar wird, klopfen auch. „entschuldigen sie, ich bin wohl… etwas laut geworden… ich werde über ihren vorschlag noch einmal mit den… nachbarn… beraten. wir bleiben in verbindung…“ aber ich bin schon ausgetreten, denke ich, aus allem, was mich je an dieser einheit interessierte. zur seite, richtung der wand sage ich leise, daß sie sich vorsehen sollen mit diesem konstrukteur und es raschelt einvernehmlich. ich bin jdfs. in frieden mit der vergangenheit aus dieser zelle geschieden, denke ich, packe den rollkoffer hoch und poltere die treppen hinab. ich stelle mir vor, wie der betretne fürsorglich hinter mir meinen atem von den wänden entfernt.

7441.

der kopfhörer piept. ja, siri, ich weiß, ich dürfte hier nicht langgehen, die sichere verbindung vom hof nach hause ist nicht über diese straße, sondern über den zebrastreifen in zweihundert metern.

ich nicke kurz und marschiere weiter. die straße ist leer, immer um diese zeit. verunsichert wie immer bleibe ich dennoch stehen, schaue nach rechts, schaue nach links und überquere, diagonal. als kind habe ich mir dafür einen tadel von der klassenlehrerin eingefangen, daß ich mich nicht habe lotsen lassen sondern den kürzesten weg wählte. danach nahm ich eine andere quere, die etwas gefährlicher war, weil sie nicht von einem anger geteilt war aber immer noch besser als an dem übergang anzustehen vor dem wimpelnden hampelmann. dieses verhalten wurde weiterhin nicht toleriert und ich wurde, jahre später, nachtragend als hampelmann regelmäßig eingesetzt und mußte eine halbe stunde früher aufstehn als die andern.

siri piept nochmal.

nein, nicht das. ich nicke heftig und laufe dabei angestrengt gradeaus. ohne die musik würde ich meinen weg nicht finden, das wissen die bastler und haben seit einiger zeit die telephone mit olfaktoriksensoren ausgestattet. deshalb wird es gleich wieder piepen, sehe ich. und richtig, piep.

da ich mit dieser funktion noch nicht so vertraut bin schüttele ich vorsichtshalber aber deutlich den kopf.

ich schüttel nochmal den kopf und sage laut auch nein. die frau dreht sich natürlich nach mir um. schade auch. aber so ist siri, jetzt kann ich nicht mehr zurück, das verbietet die anonymitätsklausel im vertrag. ich hätte lieber meinen musikplayer behalten, aber ich hatte mein guthaben an überpielten cds hören ausgeschöpft und muß jetzt mit der verfügbaren masse frei zu hörender musik vorliebnehmen, die mir von dem gerät vorgeschlagen wird. ich habe auch gehört, es sei bald illegal, musik zu speichern, der verkauf von playern ist sowieso seit dem letzten freihandelsabkommen der vereinigten staaten von ewropäa und den ucas eingestellt worden. und das hat den nachteil, daß man jetzt mit so einem navigator am handgelenk rumlaufen muß, wenn man unterwegs musik hören will. anrufen tut dort eh keiner, dafür gibt es seit geraumer zeit den inheadset. nur jetzt laufen die leute neben dir her und quatschen dich von der seite an und du siehst noch nicht mal, daß sie telefonieren, das war früher besser. und weil es so viele sind, ist es wirklich nötig, sich mit whitenoise zu umgeben. das merkt man aber wahrscheinlich nur, wenn man selbst nicht die ganze zeit nachrichten ins phone diktiert, sprechen tun die menschen eh nicht mehr. aber es piept schon wieder. was habich jetzt gemacht?

da ich es nicht mal gemerkt habe, schüttel ich den kopf. häh? ich hätte mich beizeiten auch an diese usbzigaretten gewöhnen sollen, dann könnte ich mein guthaben für nikotin einfach erneuern, indem ich leute anzeige…

7437.2 kopfsalat: machen telephone wirklich glücklich?

immer noch plötzlich das nikotin ablösten,

zu finden unter mmm.lunapark.moon/white trash earth/misanthropist heaven&hell,

so selfies et kirka, die keiner glauben will,

weil sie meinen, ne, ach, telephone, was fürn gespenst.

dann doch lieber kopfsalat et solanaceen

und infinite regresse

die meinen ehrlichen körper zumindest zu transzendieren vermögen,

im gegensatz zu gemüse, fleischloser kost und der mineralölsteuer.

logistik ist auch logik

aber hedonist kann auch ein feind des lebens werden.

7437.

schon diesen kopfsalat und laß ihn etwas weg vom grün gehn

die blüte ist schon fast aufgebraucht

nur der nachtschatten daneben

der das hirngespenst peitscht

zählt 1 die lieben sekunden. ich sitze so sehr draußen,

in den feuergebenden sphären,

daß mir die zeit dabei gar nicht mehr vorkommt.

es ist eher so, einheiten zu begründen aus einatmen ausatmen, bewußt,

und dem rauch hinterherschauen,

der in der kerze verschwindet.

das sind alles erinnerungen, alte, die aufgerufen werden

urzeitenerinnerungen aus menschenurzeiten

und bei jedem zug sitzt man am feuer der ahnen.

nehmen sie lieber nikotin zu sich,

verbannen sie soziale netzwerke

und streifen das ab das sie streifende nur,

das selbst nichts bewahrt als die spur seiner weg,

von anderen aufgerauchten erinnerung.

fragen sie sich ob in den netzen sonst nur fischfang vor sich geht,

gesunder versteht sich, nachhaltiger, der menschheit dienender.

bis zum ende des lebens leben heißt auch nur leben.

7434.

diese friedhöfe, tägliche der andern,

jenes wetterdasein, die eibenkelche

noch rot vom sommer her,

die sich langsam entblätternden linden…

und dann - irgendwann, kehrt wohl ruhe ein

die schattensteine glimmen morgens auf, der granit

im winterfeuer der schwachen sonnen hier.

man legt sich ab

wandelt

natürlich schweigen die toten.

aber immer, zwischen den zeiten

wie flüstern, zischen, raunen

geht die lebenden an.

teilhabe der vergangenen? längst nicht,

eher daß man meint, noch etwas besorgen zu müssen

daß noch irgendwo eine schuld lauert

doch hinter uns schließt sich das tor zur nacht.

mit der schuld lassen wir die toten allein.

7433.4

die langen schon nächte, oktoberkälte

noch himmel irgendwo, diese

sonnenunwahrscheinlichkeit, immer.

nur rauchen hilft scheinbar,

weil man wieder ins zimmer;

also weiterzündeln und am wetter arbeiten

den wein trinken, der schon nicht mehr temperiert ist

die ziehenden gänseschwärme zählen, wirklich…

das außen. ein wesentliches geräusch

wie der sound von verbitterung, der vorbeifliegt,

man läßt alles gehen, besonders die verbitterung

alle die heiklen um selbstdarstellung kreisenden gedanken

also alles gehen, nämlich die kreisenden selbstgedanken.

7433.3

es gibt wohl einen austausch. der naive mag das nicht, es hängt ihm zuviel modern daran. aber der austausch besteht. vielleicht hat man etwas gelernt, vielleicht ist alles verwenden neuer worte nur ihm zu verdanken, dem naiven, der sich dagegen sperrt, das alte aufzugeben, und so muß ich statt mich an seinem wortschatz bedienen zu können, selber ausdenken. zb. es röche nach zahnarzt im hof. jemand mag eine wanne eingelassen haben, denke ich. dem naiven ist das nicht wichtig, aber die neuen worte gefallen ihm trotzdem. er malt zahnarzt auf einen zettel und hält ihn mir hin. ich kann nur sagen, ja, zahnarzt, schön oder? aber was er meint ist ja das wort und daß es eben kein poetisches wort ist, mehr noch, daß es ihn drängt, seine primitive sprache zu überwinden. doch er hat es hingemalt und da steht es. ich könnte es ihm wegnehmen, sein neues wort. aber ich bin froh um jedes, das er verwendet. also lasse ich es ihn aussprechen und er sagt zahnarzt… immer wieder. dabei kommt nichts raus, zischlaute. man muß ihn gewähren lassen, sonst denkt er nachher, es gibt das wort nicht. und jeden tag lernt er neue dazu; deshalb schreibe ich - um mir ihn heranzubilden. er bleibt der naive und ich sein erzähler, aber seine spärlichen worte sind mein werkzeug, das ich von der welt haben darf. es gibt darüber nichts zu wissen.

7433.2

doch aus den fugen kratzen wir vielleicht noch was,

etwas aufgespartes

irgendwas, das sich darin lange verloren hat,

von vor unserer zeit

als die fugen noch allgemein waren.

und bleiben, das bleiben alter begebenheiten,

die schon immer wie ohne sinn sich häuften

mahnten: wir haben die zeit doch,

etwas genau auszudrücken.

schären. lava. steinwüste. rumex acetosa.

wie auf einem fernen mond,

nur der regenpfeifer erinnert an die menschheit.

7433.

wir haben uns längst ausgetauscht…

vielleicht braucht es länger für bekannte zeichen

aber austauschung wie diese,

die über die grade geht, längst

und atempausen vernichtet…

immer nur wieder interpunktion

immer ausgehaltene atemanweisungen zwischen den sätzen

lange ausgehalten.

also tauschen, das wort gegen das wort,

vernünftig erscheinen. und dann?

ersetzungen austauschungen der bleibenden, der gedanken.

7432.

die dinge regeln sich. ungefährlich wie teelichter

und doch feuer,

alles dinge under control. weiße hemden, krawatten,

aber aufgeknöpft, hochgekrempelte ärmel.

alles, sagen wir wohl, nur katalysatoren, oder...

das lauschen ins zimmer

rauchen am balkon und die vielen umgetopften erinnerungen

in irgendein neues leben, das schon mal ohne uns losgeht.

warum erst als schößling anfangen damit

es gibt doch die kalluskultur

aus der wir treiben, ungerichtetes wachtum

nach überall hinaus nur nicht unserem eigenen wünschen entsprechend;

das würde uns schon verworfen haben

lange bevor 1 diesem sinnlosen austrieb richtung verleihen konnte.

knochengewächse also

schlüsselfiguren, aus dem auge des gegenüber entworfen

nach denen man strebt, heilsuchend

oder im spiegel...

7431.

man kann eben nicht zum baum mutieren,

allein im wald eh nicht. es gibt die mykorrhiza, klangewig.

aber sehr nah, schon in verwesung, liegt man

denkt noch das war mein leben, circa,

und diese flatternden vögel jetzt.

es bleibt auch so noch angst, etwa

der wiedergeburt. und waldschemen,

die einen verfolgen, klar, wildschweine, ich weiß.

die kirsche im garten des nachbarn wär einfacher zu sein

und man bleibt in der nähe der familie, vögel auch hier,

kletternde bälger und im schatten der säugling.

doch man wird nur mineral

so bodenverbesserer

sinkt ins grundwasser ab. es dauert seine zeit.

7427.

was ist, wenn es nur diese erinnerung gibt,

immer in der zeile geblieben

und löst sich auf im bruch. wieder ein wort,

das die erinnerung vertreibt

immer mich aus der zeit

als wäre nicht ich es, der sie entstehen ließ.

und flüchten in die zeile hält nicht auf,

daß sie geht

kein weiteres wort bewahrt sie mir.

da ist irgendein rand noch,

da mag ein punkt irgendwo stehen

aber auch dann, jenseits,

kein wartendes lied

nur etwa ein halber satz, der

zuende gesprochen auch keinen sinn ergibt.

er fängt nur an, wellen zu schlagen;

ich werd taub vom hall.

innen keimt es

und wenn es der haut entrinnt

ist das wort schon vergessen;

aber ich weiß: innen keimte es.

7426.

blende auf geht immer,

aber auch nur bis die grenze der iris erreicht ist,

schade also um diese nachtgestalten, die tummelnden, lungernden;

ihre nächte sind noch dunkler als meine erinnerung daran.

aber suchen im licht der gaslaternen,

wo, weil hell der schlüssel schon liegen wird

ich als penner mir geliehen habe.

dann eben hocken in den eingang gequetscht der stadt und warten,

bis du endlich nach hause kommst.

deine nachbarn haben vorbildlich jede tür verschlossen ab dunkel,

nur wer will hier denn klauen aus diesem loch.

einmal in der woche trug ich dir 2 eimer kohlen hoch.

7425.

die finger sind eh kalt. dann kann ich auch weiter rauchen,

diese blinden zeigefinger bis sie brechen

fügen weiter wort an wort, wollen das so.

es gibt ja noch wein, ilja...,

nur, was haben wir damit

der spiegel zeigt nicht uns

sondern zwei abgetriebene gesichter,

es sind beides meine

und ich sehe, eins davon ist der fremde

den du aus mir gezogen hast

ein kind ohne namen.

wenn wir wieder den anderen aus uns vertreiben

laß u. diesmal etwas länger glauben,

daß es schon richtig ist

zurückzukehren

immer zum anfang der alten spiele

und versuchen

die maske des zweiten echt sein.

du kennst deinen zweiten

ich den meinen

und wer am gegenüber seine eigene maske aufgetragen sieht

hat mit den falschen farben gespielt.

7421.

Sie müssen sich nur vorsehen, daß es nicht anfängt, zu glitzern, sagt die dame vom empfang. ich bin mir sicher bei ihr zu hause glitzert jede menge, aber ich nehme den rat an. entferne also jegliches, das irgendwie an glitzer glitter konfetti erinnert. was habe ich danach? ein glitzerfreies kostüm, das ich nicht mehr richtig tragen möchte. doch wollte ich ja in den club hinein und empfangspersonal weiß bescheid. nun, ohne glitter. was zieht man dann an? ich entschied mich für weiß. und schwarz, mehr schwarz und ein bißchen weiß irgendwo. und schuhe. sonst trage ich selten schuhe, was ich dann trage nennt man wohl anders. aber jetzt schuhe, hose, hut und dazwischen was weißes. ja, so kann ich gehen, denke ich. meine haushaltshilfe ist anderer meinung. Sie brauchen noch etwas untenrum, ein asssesssoirrre... irgendwas, das zum hut paßt. ich nehme den hund und stiefel los. der empfang ist geöffnet und es warten leute, in die hinteren räume eingelassen zu werden. es haben mehrere an einen hund gedacht, mist. man kommt aber ins gespräch, hundethemen, halterängste usw., die stadt als solches... ich bedaure das mit dem hund fast, einige der damen haben eine katze mitgebracht und ich würde mich viel lieber mit jenen unterhalten und über die hundehalter herziehen können. doch man kann zumindest ab und zu rausgehen um rauchen und pinkeln zu lassen. es stehen ein paar bäume im weg und dort sammelt man sich. irgendwann entschließe ich mich, den hund draußen anzuleinen und ohne ihn wieder die halle zu betreten. es ist mir wohler dabei, ich habe ja eigentlich gar keinen. so komme ich auch tatsächlich ins gespräch mit einigen, die ihre hunde wohl zu hause ließen und wie ich völlig vom glitzer auch befreit nun in einer ecke stehen und bier aus plastikflaschen verzehren. ich habe etwas eigenes bier mitgebracht wegen der plastik von der ich wußte dank der dame vom empfang, und dieses trinke ich nun mit viel lust am trinken. eine katzenfrau schräg durch den raum prostet mir mit einer weiteren glasflasche zu. wir werden uns einig, die hinterzimmer aufzusuchen, sie läßt ihre katze in der halle streunen, ich vergesse den hund vor der tür und wir lassen die gläsernen bierflaschen klingen. ich komme mit glitzer an der schwarzen hose, an dem weißen zwischenoberteil und am hut, den ich nicht mehr in sicherheit bringen konnte, am nächsten morgen nach hause und die gehilfin meint nur, die gerade bügelt, was ich schon wieder ausgefressen habe, der hund kucke so bedröppelt...

7416.

ob in den schläuchen dann der wein aufgeht?

ist am ende ein lied, nach diesem reigen,

das die alten worte noch kennt

und glücklich sagt Ich bin deine weise

immer schon. gibt es das lied wirklich?

vielleicht soll man besser glauben

daß das ende schön sein kann,

damit die zurückgekehrten auch bleiben

und uns bestärken wollen, den weg selbst zu versuchen.

man muß das können: mitten im weg umkehren,

zurück an den anfang gehen -

ohne den verlust zu denken

aber auch ohne das ziel zu verlieren.

es wartet da mehr als das lied

auf der anderen seite.

6414.2

immer in der umnachtung als wenn nicht

alle bilder längst

als wäre nicht jedes wort taghell schon

wiederholt worden

aber nein, immer dieses nächtige darin

und aufbewahrt unter

mond/sternen/nebelgeflüster.

doch die heide wächst ohne den einsamen und der wald

der klare gebirgsbach ist kälter noch ohne den gesang;

und wenn tiere wollten, daß über sie

lieder geschrieben sind

hätten sie dem dichter eine sprache erfunden.

nur die nacht ist nie ohne uns nacht

und kein tag muß sie erst gebären.

sie steht, heimat dem suchenden,

über jedes andere wort erhaben

immer am selben ort, immer im eigenen

und bewahrt ihn davor, im licht zu verschwinden.

6414.

sinnvoll, durchaus, diese wechsel von wort und kippe.

gradeausstarren, in den aufwuchs

und überlegen, ob es sich lohnt, das alles zu überwintern,

diese wortkartoffeln.

einfacher ist, ein buch zu kaufen,

statt es sich zu schreiben.

kartoffeln lassen zumindest kraut stehen,

mit dem man sich noch anständig

vergiften kann...

aber diese wortgewächse, ausgelöscht,

geben nichts mehr her, an der wurzel begriffen.

jetzt ein nachtschatten sein,

ein sonnenluder,

und dem gift substanz geben.

doch da, sie, die selbstleuchtende grube,

fängt das feuer ein

und läßt den dämon klappern.

raus mit ihm, ein satz eine kippe

und ein wort wie Kartoffelfeuer

als würde man daran verbrennen

das gift nicht einen stärken.

doch am ende dieser sätze immer komma, und, oder,

so daß man nie die kartoffeln

zu sehen bekommt

die für sich allein

ungeerntet überwintern.

6412.

ist biertrinken (konstant) und viel rauchen eine ernstzunehmende alternative? also zum schaffensprozeß allgemein? sich lieber immer wieder eine zigarette anzünden statt etwas zu schreiben? man könnte meinen schon. das bier steht ja friedlich neben mir, ohne sich wirklich aufzudrängen, während die sprache immer einen wie bekloppt anruft, daß man doch jetzt endlich sich bekennen soll... dieses friedvolle heineken, der geliebte aschenbecher, selbstgetöpfert natürlich in der heilanstalt, und die willkommene nachtkälte, wenn es jetzt endlich herbst und winter werden wird. was ist schon an dieser tippetastatur, daß man sie doch immer wieder geräuschvoll angeht um die paar schäbischen sätze. es sind wohl jene nächtlichen weideglocken, die mich noch immer verfolgen, so als wären die paar komischen almen einmal tatsächlich heimat gewesen und nicht der moloch; ach was, ich nehme lieber doch den moloch und die unkünstliche geburt in kauf, mir immer wieder sagen zu können, die alm ist nichts für mich. aber weideglocken... das kann man verstehen, und holzofengeruch über dem saubergeleckten kaff, und an der tanke haben wir uns früher auch getroffen, am scholzplatz. aber deshalb die vorstadt vergöttern? den schwarzwald gibt es doch nur, um dort wandern zu gehen...

6411.2

vielleicht ist das am anfang noch ihre idee gewesen aber ich kann ihnen sagen, spielen sie lieber nicht mit dem fremden wort. das war es was mir der mentor vor meinem ausbruch in die wallachei riet. einige worte muß ich dort wohl verloren haben, denn als ich ging hingen die fahnen der bewohner der kleinstadt nicht mehr auf halbmast. kinder hatten mich wie den zirkus, der die stadt verläßt begleitet, wie ich die hauptstraße lang auswärts marschierte. nein, weniger, eher schleppte ich mich von einer laterne zur nächsten aber irgendwann hatte ich die felder erreicht. ich zählte mein geld nach. sortierte meinen kram im rucksack. der finne hatte gute arbeit geleistet, die mantelkappe war noch erhalten obwohl total zerstoßen, ich mußte mir im wald eine neue schneiden, worte hatte ich ja genug gegessen. ich bin warm geblieben.

6411.

stimmen...

wie aus dem dunkel von kapellen, eine

die nicht zu wissen scheint,

wem sie zugehört. es könnte deine sein

aber liegst du nicht längst

im unterboden...

mein vergrabener geruch

mein gezähltes haar - alles ausflüchte,

deine stimme nicht wiedererkennen zu müssen.

ich möchte nur in der nische

das flackernde licht sein,

endlich ausgelöscht von der bewegung

im raum

die ein pilger in die luft wirft

wenn er seinen mantel umlegt;

zufällig ausgelöscht, mehr von seiner andacht überwältigt

als vom seinem bestreben, etwas zu verändern

ich möchte selbst der lufthauch sein

den er ins land trägt.

6405.

warum die gänse ihren weg über diese häßliche stadt nehmen müssen, weiß ich nicht. aber ich freue mich über die schwärme, und jede zehn minuten fliegt einer über den hof. es ist eines der schönen, immerwiederkehrenden zeichen, die der nahende winter auch hier zeigt, berlin, zivilisierter großklotz am bein der mark. im januar folge ich ihnen nach dem norden auf eine der inseln. und wenn sie im frühjahr zurück über die höfe ziehen, klingen sie genauso zuversichtlich wie ich, daß auch der nächste sommer fruchtbar sein wird. ich möchte nicht mit ihnen tauschen, aber diese ihre sture gewißheit, daß ein begangener weg schon der richtige ist, nimmt mich für sie ein und läßt mich meinen weg in der zeit der welt genießen, in einfachheit, zurückgezogenheit und dem beruhigenden wissen um die beständigkeit der stillen natur, die wohl nie vergeht, was der mensch auch tut.

6403.

es käme nicht so sehr darauf an

die dinge beim namen zu nennen

wie, ihnen angemessene bedeutung zukommen zu lassen.

diese drehende welt

mit allem obendrauf

ist vielleicht schön, ja…

aber das weltdings, wenn es sich entfaltet

und seinen spott auffährt,

gewichtungen verteilt -

messen, anmessen

kann dort das eigene urteil trüben

wo man noch meint

sicher im wort

sicher im drehen der belange zu sein.

ein gedanke am rande

der das gebilde zum einsturz bringen kann

trägt mehr zur sicherheit des urteils bei

als das selbstgesuchte, lange wort.

die gläser sind getönt

irgendeines blickes scheint eine

grammatik hindurch

die nicht zu ergründen ist,

nur ehrfürchtig anzunehmen.

lesen ist, schreiben, die drehende welt anzuhalten

und ihr etwas rauben, das ihr nicht gehört.

die worte gehören nur dem satzbau

und heute ist der satzbau das primäre.

6401.4

ich kratze meine worte

über dem tisch zusammen

der sonst nicht viel trägt

ich lasse ihn das wenige gut machen

das ich ihm anvertraue

und fürchte doch, er wird sich irgendwann wehren

gegen die vereinnahmung.

manchmal spuckt es mich an

aus dem monitor

aber ich spucke zurück; weiß er auch.

6401.3

die stadt fährt ubahn

das ghetto ist als begriff schon verschwunden

abgeholzt

man geht zum fußball in 1 käfig

kein blaster dort

nur lautes polyphon

aber das auch mal.

kennt einer noch benn?

der hat hier früher operiert

an scham und geschwulst

bis sie ihm seine politik ausstritten.

kennt rheinern,

diesen gottverlogenen lümmel

der alles außer koks verweigerte

und vom dienstarzt total untauglich erklärt

nach sachsen ging, leider.

diese ganze epoche

mit dem bratenrock an

hat sich stets selber geschwängert

bis alles ausgedrückt war

also zutiefst expressiv.

wer das kennt und nicht den starken

drang spürt

dem heute die hosen auszuziehn

daß sich etwas auch ausdrücken soll

hat diese dekade nicht verstanden.

wenn ich beim dr. sitze oder bei rheinern

nah bei ihren knochen und dem weiteren unrat

der um die jahre neben ihnen

angeschüttet wurde

dann riecht es nicht nur nach kiefern

sondern echt auch nach entblößtem zahnwerk

und geschlechtskrankheiten.

6401.2

jemand soll mal den naiven anschubsen, sagt der mentor. dann geh ich hin, also rüber zu ihm, lege ihm eine hand auf die schulter und sage, ca.: hej... du kannst auch als naiver hier durchkommen, wenn du nur wirklich an dich glaubst, glaube mir. er will schon anfang zu weinen sehe ich, so schiebe ich noch hinterher, daß ja jeder mal schlecht anzufangen weiß, da helfe es, einfach weiterzuatmen und die dinge eben ohne das eigene gesicht dabei anzuschauen, sie drehten sich dann von alleine weiter. ich weiß nicht, ob er mich verstanden hat, aber erstmal nickt er und steckt die tränen wieder ein. er zeigt auf einen stoß papier, alles unbeschriebene blätter. meine woche, sagt er, und, ich muß es dann weiße bögen nennen, mein neues buch. (ich) versuche, nicht doof zu lachen, sondern sage, nicht witzig, du hast einen abgabetermin. irgendwas murmelt er in sich hinein und es hört sich wie mein eigener bauch an, der mir was erzählen will. oder seiner. aber auch das, erkläre ich ihm, kann kein grund sein, mit dem schreiben aufzuhören. das wird eh keiner verstehen, aber weiße blätter, grummelt er, das ginge noch irgendwie rein in die meute. ich setze da einen titel und da ein paar kapitelüberschriften, epilog, impressum, ein schönes bild vornedrauf von einem schneeweißen blatt mit ohne alles, drucken, binden, fertig, das geht... nein, wird es nicht, bremse ich ihn, die leute wollen buchstaben, glaub mir, und wenn sie erst dafür bezahlt haben, wollen sie auch noch teure, gute und vor allem sehr viele buchstaben. das ist so in der literatur. der mentor schüttelt den kopf. eigentlich weiß nur er wie es ist in der literatur, und vielleicht lehne ich mich zu weit raus, wenn ich als schäbischer protagonist versuche, meinem naiven auf die sprünge zu helfen. wir warten beide sehnsüchtig, was der mentor sagen wird, um uns aufzuklären über das bisness. wir warten ganz schön lange und ich denke schon, vielleicht wollte er gar nichts sagen, als er plötzlich doch den mund aufmacht. hört mal zu jungs, fängt er an, und, so geht das nicht. ja, man kann einen stoß weißen papiers auch zu einem buch binden lassen und sagen, man habe sehr viel mühe darauf verwandt, es genau so zu schreiben. aber unter uns (und damit war die katze aus dem sack): — der doktor hat recht, bestätige ich, aber davon will der naive nichts wissen. er habe sich jetzt grade dazu entschlossen, dies weiße buch zu machen und dabei bleibts, betont er. er ist eben wirklich ein naiver und sein starrsinn macht ihn ja auch aus. ich werde wohl eins dieser bücher lesen müssen und dann rezensieren gute nacht.

6401.

dein immer gehen

nach entfesselungen

oder was man erwartet, kommt nicht.

nur die kohlrüben, vor dem winter her,

wachsen heiter voran.

stubbenkälte, wenn man sich auf 1 nackten stumpf setzt

nässe und die ausgehenden jetzt nesseln

sowie alles weitere, das sich für den

winter zudeckt

die zeit bedeutet sich wieder einzupacken.

aber diese entfesselung, gegen die person klima aufwendung...

vielleicht dornen noch zu schneidender rosen

vielleicht dornen... die einem mit ihrer verwendung drohen;

man hätte dieses wort schon sicher

oder man wäre viel zu früh bereit,

den stumpf mit jemandem zu teilen, die nässe vielleicht.

ich fälle und fälle baum um baum

und jeder fallende (stein, auch)

erinnert mich nicht weiter.

wer die namen sich ausdachte

dieser weltläufigen menschen... wer wohl

ihre vielleicht nur rastlosen stimmen zählt.

gehört werden sie nicht

alles stimmlose namen.

6397. von dem der auswar und als schlingel wiederkehrte

da weiß man einiges zu berichten, so morgengerötete augen, blindstolpern im flur danach und diese derbe katze auf dem rücken (der augen natürlich.) nur weiß er denn noch, wie er heißt, der liebe? ich nehme an er schreit seinen namen im wilden tanz um diese leuchtefeuer der umsonst strandhilfe gebenden, namengebenden, gebärden aushauchende katzen und taugenichtse, immer am morgen danach, wenn die welt wieder angeht. soll ich sie einmal nicht anmachen? es ist nur die eine (welt,) hinten, augenrücken & stets aufmerksam. also es lassen... wär aber nur so trostantwort, daß man erinnert wird es gibt scheinbar etwas, das sich noch tummelt. nein, besser 1 bier getrunken und in den schlaf, damit sich das bloß nicht reimt. es gab schonmal diese aufgabe, die dr. benn gelöst hat, indem er jeder katze, die ihm ans bein fuhr, mit einer zeitung übern kopf, egal welche (zeitung, katze.) ich laß sie noch ein wenig streunen und um sich beißen, draußen sind ihre gegner besser bewaffnet und sie wird lernen, sich zu benehmen. wenns wiederkommt, nies ich sie kurz an und dann verzieht sie sich schon. auch lieber schonhaltung annehmen, der augenrücken dämmert halb weg. nur leider klappt gerade das bier so gut. ausstellen, man muß sich das einmal wirklich am eigenen leib ohne bild und ton, nur diese windkerze noch und dabei zusehen, wie alles wild zu ende flackert.

6395.6

es gibt den naiven, der sagt, ca. wir haben, du und ich, als protagonisten uns längst überlebt. ich finde es reichlich seltsam, daß er sich auch schon als protagonisten sieht. ich müßte einmal mit ihm über diese unsere hierarchien reden. er ist immerhin nur der naive und nochnichtmal ich bin ein richtiger protagonist. er klemmt sein seifenbrett unter den arm, zückt äußerst gekünstelt seinen bleistift und tut so, als würde er gradeausschreiben. dabei kann er keine zwei worte so aufreihen, daß dabei grammatik hervorkommt. diese bleistiftschreiber. er tippt auf ein schwarzes buch, das er in der arschtasche trägt und sagt, meine gedichte... hier... was denn noch. ich nehme ihm das ab und übertrage einige in reinschrift. es ist ein krampf. das will keiner umsonst tun. aber, naiv auch ich, denke ich schulde ihm noch einen gefallen und lese sie einmal jemandem vor. nichtmal ausgelacht wurde ich. lese also weiter. auch diesmal, keine reaktion. hat der naive seine stimme aufgegeben? es sei nur ein schäbisches, in fettigem leder gebundenes notizheft like moleskin, aber er habe minutiös darin seine ergüsse verwahrt und es würde groß rauskommen. ja sicher, meine ich und tippe aber weiter seinen schwachsinn ab. vielleicht, denke ich, ergibt sich noch ein mir bisher verborgener sinn, er hat auch zeichnungen angestellt und pflanzen aufgeklebt, recht ordentlich. hätte man dieses heft in irgendeinem dunklen turm hinter modernden türen, verschlossen in einer geheimen schublade gefunden, wäre man (etwas) interessiert. doch er trägt es in seiner arschtasche mit sich rum und penetriert damit die leute. und es gibt ein haufen leute, die ihn ermutigen, anstatt zu sagen man was für ein speckbrot. dieser schwachsinn! nur manchmal kämpft der naive mit sich selbst und dann tönt er den protagonisten um ein wort an und tut aber weiterhin so, als hätte er sich alles allein ausgedacht. ein bißchen mitleid habe ich schon und deshalb (schone) ich ihn auf seinem weg zu den menschen, deshalb bringe ich seine sachen ins reine und hoffe nur, er wird anständig ausgelacht. brot hatter ja, dieses speckbrot...

6395.5

nein, ich werde weiter nichts tun,

als diesen ewigen sonntag im gemüt (haben…)

aber das sagt schon der andere (herr,)

ich muß mir also meine selbst geige stimmen.

josef, als reiter, rechts oben, winkt ab -

agitiert nur, agitiert nur

und ich nehme ihn am wort: was für ein sonntag

was für eine nacht, wenn der wind voller weltraum

(am angesicht…) was für ein tag heute,

es ist welttag. ich gehe brav zur schule...

die kinder trinken ihr bier ebenfalls erst

im abend

und wenn ich aufstehen werde

geht schon die sonne auf.

langsam, k., meint der josef, macht anstalten,

mir seine fiddel übern dez für diesen trott,

ich soll spielen, sagt er, spielen, dieser kaspper.

6395.4

seamus... seamus finnegan, armer biertrinker

die hoden lahm weil rauchen, angebliche

also hier jetzt hängesack, beutelweib vielmehr alte vettel,

aber da ist, fern der libido, ein vages

drängen... er sagt,

meinetwegen auch die alte, meint seine alte, ich meine

ich weiß nicht.

ob er nochmal aus dem haus?

er liegt im kram, die decke oben verwunderlich nah,

ein stuhlbein irgendwo, das kratzt, in der küche wohl.

blutwurst, er hatte sich blutwurst gewünscht

und daß sie vom fleischer irgend nicht mehr zurückkehrte.

doch es hatte pürre, kraut und blutwurst,

wie immer

und bier

bis er ins bett kotzen konnte. warum?

es gefallen mir

(seine) tierischen laute, mehr als wenn ich ihn

am fernseher beschriebe.

aber heut trinkt er mäßig, raucht sich

die hoden auf,

bleibt allgemein sittlich, wozu auch... die dinge sind getan.

6396.

weckvogel: wecker des nachbarn, hier vogel 1, damnation, 6:00!

ajona stomaticum, danach wohlgemerkt,

toast, selbstgekochte brombeermarmelade von muttern,

kakao. 1 brot mit rindfleisch, roh, für den tag.

im hof die ersten frauenabsätze,

während ich noch rauche mit banane/milch.

es ist 6396. nicht mehr dunkel,

ich beginne, die schule zu liken. ich habe 40 ans

und wachse jetzt unter bauarbeitern, kindern

und anderen proleten auf. nur ein weiterer

stein in der willkommenen biographie.

die maske hält, was sie verspricht.

das zweite, neue locoscript

und die einzelne krähe

in kreissenden bewegungen

zwischen kirka und autobahn.

ich merke, daß die sonne jetzt aufgeht,

auch im hinterhof

es ist so eine unruhe im licht.

6395.2

no, am balkony herrscht keine ermüdung

es ist kein weg außen, return dot

und manchmal verschwinden die sirenen hinter den augen

aber dann, schon ohne das gewitter

sind doch noch fragen, etwaige zb.

was der wortherkunft, meinige, mennige etc.

aber das alles perlt ab

das läßt ein gedicht an sich fallen.

wenn man... wenn man am ausgang dieser zirkulationen stünde

ein ebenbild erschüfe und rings

aus den reihen eines wohlmeinenden auditoriums

tönte es plötzlich und heiter -

ließest du dich darauf ein? nicht mehr

einem einsamen wahn folgend

was die auguren sehen in dir aufzuschließen?

diese vogelkundigen können einem das blatt schon wenden.

still meint man da etwas über krähen gar zu wissen

doch ihrn törichten flug erkennt nur

der mit einem von ihnen verfolgten bussard nicht leidet,

sondern sieht: er bringt ihnen das fliegen bei.

7286. calibration

wenn Sie diesen text lesen und die 1. zeile >| <an dieser stelle umgebrochen wurde, haben Sie die richtige schriftgrösze eingestellt. wenn Sie keine probleme mit den augen haben, sollte das buch dergestalt gut lesbar sein.

6395.

deine wiesen sind grauer asphalt

auf dem die schafe hungern gehen.

wenn du an einem wort züngelst

läßt du keine syntax mehr zu.

dein alberner wortschatz

deine sinnlosen geflechte

die vielen ungeschriebenen heiterkeiten

die du mit dir trägst,

das läßt alles trotzdem kein gedicht aufkeimen.

was soll ich lesen, fragst du

wenn jeder satz nur ein erinnertes ist eines,

der keine worte mehr übrig hat.

du sollst nicht weiter lesen

sondern selbst denken

und wieviel geist willst du noch verschwenden

den die moderne dir (vorhält.)

schreibe, lerne und erinnere dich

deine zeit ist da, ich habe brot gekauft.

10215.preformat @begin</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10215preformat/</link>

<pubDate>Sat, 23 May 2020 16:30:37 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

sie haben mir erlaubt auf einem der alten geräte zu schreiben. ich finde eine musik. ich schreibe einen satz. irgendeinen satz. circa:

wir vermuten uns hier zu beginnen also

@begin

@participant: BEN, interviewee m19she

@participant: NP, interviewer

@set: OUTDOM, haus A3, com cabin

<set class=1 timestamp=10215 output=primaere/>

<np> warum haben Sie angerufen?

<ben> mir war langweilig.

<np> nur langweilig?

<ben> ja.

<bridge flow=3.54722/>

<ben> ich durfte schreiben.

<np> worüber?

<ben romconsult match=10207/>

<ben> über das solar. ich betreibe das jetzt. die winterarmatur staubt. ich meine das keyboard.

<np> Sie schreiben auf dem silbernen?

<ben> die anderen durfte ich nicht mehr.

<np> hat die hexe gesagt?

<ben> hat die hexe gesagt.

<np> schreiben Sie aus dem fong?

<ben> der bulle hat den fong weggekippt.

<np> echt?

<ben> hab ihn rausgeschmissen.

<np> hättich auch gemacht.

<ben> ächt?

<np> echt.

<ben rom=-11437 tilt=yes/>

<np> haben Sie ihn nochmal gesprochen?

<ben> alles paletti.

<ben rom=-15265 tilt=no/>

<np> das die hexe, oder?

<ben> der ihre schwester.

<np> machen Sie da kein tilt=yes?

<ben> kannich nich.

<np> warum?

<ben> siblingsgeschichten.

<np> siamesische?

<ben romconsult match%=86/>

<ben> nee.

<np chkdistribution=true>

<np> wirklich nich?

<ben> nich mehr.

<np> verstehe.

<ben> verstehn Sie nich.

<np> doch.

<ben> okay. vielleicht.

<np> okay.

<ben> aber es war eine siamesische.

<np> verstehe.

<ben> verstehn Sie?

<np> ja.

<ben> verstehn Sie nich. ich leg auf.

<bridge stack=560.4611/>

@end

10177.5</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/101775-2/</link>

<pubDate>Fri, 24 Apr 2020 22:26:00 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

nur dreiszig minuten vor. ein kleiner step. diese dehnungsfugen…, hier unter dem geländer wo ich

aber aus dem hof: wenn man nicht hinhört, wird alles still.

10177.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10177/</link>

<pubDate>Fri, 24 Apr 2020 20:47:08 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

hiers dunkel. habe dein wein getrunken. dein lied irgendwo gehört auf diesem gerät. dein wein bald alle, bald hell und die schemen geräusche der vögel im hof auf. vielleicht das streiche ich lieber aber vielleicht

hast du den regen heut gemerkt. irgendwo war sehr viel wasser unterwegs. chweisz chstell mich damit dumm an aber

hast du den regen wirklich nicht gehört? da war sehr viel. du sagst geduld auf dem trottoir zb., das lange aushalten der fugen zwischen denen wir springen. wir werden uns daran erinnern oder. wo du gewohnt hast wo die ufer.

turm jetzt links. mehr nach links, siehstdu? der fassaden gedächtnis du sagst wände das komisch es sind doch häuser. wir legen an. zb. exerzieren du meinst bestimmt exzerpieren, aber ich weisz was du meinst; etwa die kleine französische welt im kopf. es sterben schon…

10127.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10127/</link>

<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 22:16:37 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

the write into memory. instant meine ich…, das haus voller bezüge.

<ol>

<li>bezug: jana irmert. cusp. flood. absence. bezug hier der ephemeridenmusik, so als hätte ich grad noch zuviel zu tun.

es schaltet sich von selbst aus, wenn ich nicht aufpasse. also stern, diese vielen gabelungen dann, von denen aus immer tiefer ins arkkiv die wege.

jeder des sterns der nochnichtmal mehr leuchtet. habe 8min29sec gewartet. es leuchtet nichts cvd. die belange hier</li>

<li>zweiter bezug: not found on 404. hier werden wir wenn einander aus dem weg

<ol>

<li>stern hier auch: aus dem weg gehen also weg. schreibens englisch.</li>

</ol>

</li>

<li>the whole life: what sound nestcepas? if you could hear her treating desk..., synapses osä. die den rausch vermeintlich nur aber man spürt das, there might be endangered species we are not im nullpunkt im sober im still</li>

<li>die referenzfläche, die sich selbst findet zb. und verneint, dasz auch sie zusätze ausbildet, die am kern des problems</li>

<li>des pudels kern: jeden morgen lese ich einen brief. ich bin nach um vier jahren damit jetzt bei f. also fontane. der pudel is next to the core, ich habe bei A angefangen, klar…, wie jeder depp.

<ol>

<li>absence slow now. inhale. keep emtpy the jever. inhale. jever. die landungsbrücke empty the jever strand. strand dort ufer wo die schalen…, ich habe einen sprung in den deich gerissen glaube ich. es sickert mehr ins land es sickern auslaufmenschen ins meer durch den spalt. wir versprechen uns tonfugen. es gibt keine acht dort, da sind nur haftteilchen des schlick, aus dem das land sich jetzt endlich fügt.</li>

</ol>

</li>

</ol>

10125.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10125/</link>

<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 21:03:51 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

wir stehen jetzt irgendwo. hoffen ca. s wär nix passiert. keltern die belange. und staub…, also seine formel zuerst. der staub der morgens, wenn ich über die autobahn mit dem fahrrad zb.

ich habe den ring abgenommen. die hitze wenn es jetzt wärmer wird läszt meine gelenke anschwellen. sie sagen

tretens aus dem ufer, oder: tretens nicht ins gleisbett. ich trete in kein gleis keine sorge. sie sagen nur eine rolle bitte und ich denke ich will gar keine eigentlich. von den eiben staub auch. vom wacholder. über der spree jetzt. sie haben das parkhaus gespritzt, in zwei wochen sind die ahörner dran. sie sagen leerstellen…, alles leerstellen diese belange und ich weisz, die alten

keltern den most, haben immer den most gekeltert aber so schnell wird das nicht schlecht, daraus könn sie auch im herbst noch…

sammle die ratten ein. daphnien, aus dem :wimmelbuch im brunnen: für aufs brot zb. ja soweit kommts noch pisz die wand an… machich.

10104.am, chalk.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10104am-chalk/</link>

<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 22:13:16 +0000</pubDate>

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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

bouwdweelen riggvärtelling. im jarbuch: die schnepfenjagd (so der pfarrer) heut zu allgemein, barken müszte man jetzt…, den schnee übersetzen. der pfarrer, im jarbuch (also ich jetzt): „schnepfen. da sollte ein punkt gesetzt werden.“ nicht :barken:. grenzen ziehen! nach der schneejagd: pizza zb., aber warum das abknicken, das kookie :vogelmot:.

doch immer nach der schnepfe sehen (so ich, so der pfarrer) bis der hals. ich kann nur noch die laufschrift lesen unter dem

vogelmot :schlich:, als wenn alles streifen hier alles streunen abstreunen der wege sofort URTICA riefe und ich hätte mich damit total daneben was solls

nasz sind die stubben, rauch hängt über dem friedhof nur mein rauch denn niemand sonst und das meer hinten sowie blauweit himmel und marsch, immer ineins gegangen, eigentlich hintüber, vom deichfell.


10143.good morning vr.

allfine, justceque manque de t.paper.

10081.shelley</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10081-shelley/</link>

<pubDate>Sat, 15 Feb 2020 22:23:42 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

see this some very slow approach. to the phenomenon :participation: herr miessen. genaugenommen sit i just commedhabitude comme externer nimporteou. mais. si ete (also sommer) le situation etais different. ich stelle mir vor (präauer): laub, das noch immer neben der (brücke?) liegt. abseits der (bridge) sumpflandschaft (es hat viel geregnet in jenem sommer...). dazu: evtl. frösche. vögel jdfs., abends, wenn die laube langsam schlieszen möchte. ich sasz ein paar wochen in der (nikomachischen ethik) und von so viel enthusiasmus war ächt angetan. wenn mir qn das blackboard ermöglicht hätte, wärch wohl öfter (present) gwesen, nur..., lernen..., ach..., komm kozany, dieser quark... lange zeit usw. früh schlafen, du kennst das, der tag :in den gräbern: und urnen über den hof tragen..., ich weisz, du kannst den bauarbeiter nicht mehr sehn. ich zweifle, wirklich, ob es ihn jemals gab. das schlingern..., also das: flegelhafte dieser grünen hosen..., seeds ausstreuen, oder..., die aus den taschen falln, wenn man nach dem feuer greift für eine (nein, keine alliteration bitte) grazie. diese gestelle, ächt. zumal im winter.... ich möchte patina ansetzen, sofortpatina...; möchte noch irgendwas

vererben.

10063.insertion piece, kozany.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10063-insertion-piece-kozany/</link>

<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 23:08:20 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

<h4>reduktion zu: unterm laken.</h4>

ich erinnere mich. beide lagen wir unter laken, jedes sich selbst dasselbe. damit uns nicht kalt würde, hatte man die herde gerufen. wärme war, was :sie: geben sollte. die schwestentiere wachten darüber, dasz niemand ausbräche. ich versuche es: an hölzerne umgebungen gewöhnt, froren die schafe in der chirurgischen stallung. alles sah gleich aus hier. nur die rosa flecken auf ihrem fell leuchteten im uv. manchmal, denke ich, müssen sie das muster doch gesehen haben, das scheinbar willkürlich auf der weiszen ebene (ihres gemeinsamen rückens) der ereignisse fortgang kartographierte. im reinen fell wirkten die muster nicht wie eine vom bauern gewollte vertiefung, aber wie als wenn er einfach blind der den rücken eignenden textur gefolgt war..., der deckenzeichnung osä.

10494.absatz vor dem fenster, von drinnen gesehn.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10494absatz-vor-dem-fenster-von-drinnen-gesehn/</link>

<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 23:01:49 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

Zitat: „wenn die musik (…)“ SELA, palmende. nein, es fehlt nix. die wedeln mich von der bank sonst und sperrn mich ein ins gewitter. drin ist heisz. zuviel gestöber. und die fugen eh ausgekratzt, ich habe

sämtlichen quark verzehrt. auf der liste steht: brotklaun bitte! heute! ich werde sehn, wo das bier mich hinkullert. vernünftigerweise notierte ich -stopfen- nicht vergessen, sonst wäre ich jetzt ohne socken aus dem haus; ohne stiefel…, ohne pferd…, und ohne hut! vor allem ohne hut…

bist noch da? sitzt drinnen, klar. komm auch gleich wieder rein… meine ummantelung ist plötzlich flöten gegangen, jemand hatte ein anstrengendes -wärmebedürfnis-.

10477.phanes</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10477phanes/</link>

<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 22:14:01 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

no dis content. know to overbridge if some (beerenpause) occurs &amp;behave. somewhat discomf no was not thy (mesure) (professionel) onto (körperschaften vielleicht oder) wenn was saal osä. sal also -sold-. gedankennotiz n.s. benachrichtigen über absatz

freimut. irgendwie das gegenteil von demuth. hier..., in der bibliothek, also manchmal jdfs., das pingpong im fenster. also vorsätzlich, um sich, statt weiterzuspielen, verabredet zu haben für irgend wochenende. eigentlich haben wir (räume) (träume) (immer geometrie.) wo der verlasz zum glück die milden abende...

10455.kp</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10455-kp/</link>

<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 17:39:05 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

<h4>frage zuerst: (zb.:) #wie entsteht das gedicht?</h4>


ULYSSES: manuale to KP. 10461/manuale.

10455.kp

  1. wir legen an im gewitter. vor uns aber was erzähle ich hinter und überhaupt überall die trojer. ich hake nach. hier: [ping001.]

10455.kp

  1. wir legen an im gewitter. vor uns aber was erzähle ich hinter und überhaupt überall die trojer. ich hake nach. hier: [ping001.]
  2. nein… 0550: also haben wir das schiff doch noch verlassen können. im orbit: brot, kanten von brot…, wir nennen das so, da ihre kanten, des helios, femine ausbuchtungen hier zeitigen wo sie die kette abrollt damit wir nicht verloren…
    1. dann grund. also dasz es nicht abtreibt, oder…; eine hilfreiche konstruktion der (ausgebuchteten) front. glied, glied…, (pause), glied, glied…, (pause), glied, anker. versuchen Sie, nicht abzudriften. 0620.

<hr />

<div>#10455.kp</div>

<div>1819. wir legen an im gewitter. vor uns aber was erzähle ich hinter und überhaupt überall die trojer. ich hake nach. hier: ping001.</div>

<div>1820. nein… 0550: also haben wir das schiff doch noch verlassen können. im orbit: brot, kanten von brot…, wir nennen das so, da ihre kanten, des helios, femine ausbuchtungen hier zeitigen wo sie die kette abrollt damit wir nicht verloren…</div>

<div>1821. 56. dann grund. also dasz es nicht abtreibt, oder…; eine hilfreiche konstruktion der (ausgebuchteten) front. glied, glied…, (pause), glied, glied…, (pause), glied, anker.</div>

<div>57. 10494.1 anker?</div>

<div>58. anker. (du hättest die nebelbanque gesehen.) der see:</div>

<div>59. slaby transmitter? wenn von der anderen seite -habt ihr einen führerschein?- zurückgeworfen wird 3x zb. und das pult klemmt also</div>

<div>60. unterm pult der ipod. eine dämmernde rotunde. ich werfe meine kippen</div>

<div>61. achnein, da noch nicht, also ich bespucke die enten nur, die unter der (reling) vorbei. nora-die-bugfrau will wissen ob ich einen namen habe und ich beja(he.) ob ich ihn auch nennen könnte? nein. ich kann mich an den namen nicht erinnern leider, er fällt mir später wieder ein aber da ist sie schon entfleucht auf die to... to… (huatschiolette.) jungejunge diese birkenjungfern…</div>

<div>62. das war spasz. wir liegen noch lange in der wucht der front und</div>

<div>63. entschuldigung WAS bitte?</div>

<div>64. ich meine ich alleine liege noch eine weile in meinem erbrochenen das langsam fester wird. nich so schön, ich weisz. die bugfrau hat mich scheisze abgefüllt, und da konntich noch kein alkohol</div>

<div>65. hä?</div>

<div>66. das war vor deiner zeit. wir sind eigentlich nur weggegangen, um zu trinken</div>

<div>67. hä?</div>

<div>68. äh…, nein…, ich meine wir sind eigentlich nur nicht weggegangen, weil wir nicht genug zu trinken kaufen konnten (drinnen) aber drauszen rumlungern aus der mode war szsg. bzw. okay es war auch winter und die kippe klemmte grad, deshalb haben wir einfach nicht genug trinken können um weggehn zu können (also vorher) oder zuviel um weggehn zu können (auch vorher.) wir saszen also die meiste zeit bei dir rum, oder bugfrau?</div>

<div>

du würdest an dieser stelle oder sagen müssen, dann würde ich wissen, dasz du es warst. du weiszt ich kann nicht mehr sehen wie einfach das geht. ankern…, im bug. und hinter uns die haie osä.


10504.69.

  1. das numeriert sich selbst. das ammortisiert sich jetzt. irgendwo in der landschaft der ping. kann sein wir übersehen das nicht mehr…, aber anlanden, immer dort wo
  2. meist nur diebstahl. vernachlässigung der referenzkette. wir sind nie beides, nie aufwartung und präsenz gleichzeitig. eher dasz zufällig unter unserm standpunkt das gebiet etwas einbricht und sich konzentrisch darum anhebt. irgendwann werden wir verdeckt sein…

10527.

maske. beibehalten der komma des zittern im schritt. abfall des gelände zum schritt hin. zeichnung: wie in konzentrischen kreisen wulst um wulst das nesselgelände ansteigt. (ebenenverlagerung hier aufs nässende der stubben.) die stubben sind nasz. (&fortdauern der hebung.) also: umbettung. leerstehende felder am morgen, überall grubenluft, die sich entzündet. wir finden noch attribute für den aushub an gelenk. tenside, peelende…; scratching off soil from handhaut&knuckel. off bone of bone, the soil of that. die ton humus komplexe. davon die [maske] und pings of uncertain origin, erste erhebung des ping um 1889. 1889 = [09521] cvd. morgen vor einem jahr.

  1. an dieser stelle ein abwurf. wieder zittern komma vibrieren der netzhaut. vor dem kalk: glätten aller grate. wir haben zuviel in den augen herumgerieben mit den kalkresten und spänen am finger komma splintabrieb des gerätes. ich sehe die grube nicht mehr weisz nur das feld
  2. war leer an dieser stelle daher abwurf.
  3. exportfilter. chequesum absatz primaere komma des satzbaus.

10433.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10433/</link>

<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 21:21:54 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

komm kochanie…, erzähl mir nochmal von deiner blase…, dieser einen zerrütteten freundschaft im brotklaun.

1.

weiszt du, wie der see jetzt schillert? erinnerst dich noch? vielleicht. längst wird am ufer gegraben…; wohin wir saszen, wassergebundene decken. das convenient. niemand, der mehr den hang hinunterrollt. ich musz gehen…, erinnerst dich?

2.

vielleicht. oder: gerade…, um nicht länger das brot klauen zu müssen, lernten wir, wie man sich hier zu bewegen hat, oder? ein stiller fluch wie der gehäckselter sambuci, die nach mir ihre beerenkinder abwerfen in der pause; immer auf die eine, weiszgebliebene schulter. das schuld, ich weisz. weiszt du noch? weichst du noch aus? ich musz gehen…, flegel dir nicht länger…

3.

komm, schneid mir ein biszchen brot. da sind noch kastanien, ich habe streichhölzer, sag, wieviel du brauchst.

4.

ich nehme 4. oder… eines reicht eigentlich. dann nimmst du vier, und die lieder, jenseits, dann sind wir quitt. ich nehme nur 1, kochanie; dasz du weiszt

das klauen musz aufhören und mich das lehrst, wie mit drei hölzern im körper dieses lied, das ich nicht erinnere, zu singen ist.

10426.zur genealogie der bärentraube</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10426zur-genealogie-der-barentraube/</link>

<pubDate>Thu, 17 Oct 2019 04:24:26 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

<ul>

<li>blau like -on blue- you have this two</li>

<li>measurees, here: forms habits constitutions</li>

<li>(constituing) (-t?) also: missing T-elements which (here) represent -any- limits e.g.</li>

<li>the remaining 18min in</li>

<li>coffee (limit: 5 grad celsius witches -dehors- apps. -X/2019-), battery (limit: 54% witches -dedans- apps. -incomprehensable conditions-) and (expected feuchtegrad des straszenbelags) apps. witch i cannot control.</li>

</ul>

10425.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/10425-2/</link>

<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 04:33:52 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

<h4>oder so -20min.</h4>

klar habe ich mich in die nesseln gesetzt. tun wir alle. nur diese sind -nah am hintern-, also ächt. und was machen die urtica?

och…; oder: naja…, treiben einem die demuth ins genick. vermeide also, dem vordermann auf die fontanelle zu kucken. im traum bin ich immer zu sechst, eingangs/ausgangs des portals. im traum musz ich den kopf nicht also -darf- ihn nicht bedecken. also im traum offene fontanellen.

wissen, an welcher stelle der traum endet jeweils des andern, um den gleichklang zu erzeugen. das -stimmportal-: wo der eigene schritt verschwindet. das (urnenfenster zb.), in diesem dann, hinausgetreten, weil nullhall während der zeremonien, man seinen eintritt abwartet.

09351.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/09351-2/</link>

<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 22:11:00 +0000</pubDate>

    <dc:creator><![CDATA[potmaschin]]></dc:creator>
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    <description></description>
    <content:encoded><![CDATA[

kurz...mitteilung..., statt (stadt?) immer wieder worten: nachts oderso. und schwärmen ausschwarm falls jemand..., mittags eine grille auf dem balkon, auch schwarmidee wo die belange längst...

versuch zu tigern: negativ; schläfrig am desktop..., fehlannahmen über -sonstige- kapazitäten, d.h. 4tb bezahlt, 3,6 nutzbar. auch fehlannahmen antiker (communication devices) d.h. hier 3 rollen thermopapier bleiben übrig enfait der defekt der scannereinheit heiszt hier ich kann zettel weiterhin nur empfangen, fr. m.

aber dochnochmal kurz...mitteilung: habe mir das lineup angehört, gästeliste wär schade wg. das mögen andere eher und ich weisz

hier mangelt mein ausdrucksvermögen jetzt zu beweisen, dasz deine musik da an der falschen position steht, irgendwo zwischen kater und mittagsschlaf. ich vermute eine scheune ein abgeerntetes weizenfeld vielleicht wasser am rande, aber weithin wolkenlose so (früher sind hier die jäger rübergebrettert) krasse provinz. wird so sein...

kurz...mitteilung noch: wenn man auf dem deck in die hände klatscht, meint man metallisches darin zu haben, also stahlhände eher blechhände also blechern..., auch alles was glänzt. ich würd gern die trompeterin fragen...

07285.</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/07285-2/</link>

<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 16:47:40 +0000</pubDate>

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und dann drauszen. reiner bezug. milch ist

ein verlangen; vielleicht noch, sich die gabelung merken, den

abbruch. aber selbst das, und (im dunklen modus) abgedichtete

versionen sprechvarianten federn, die mitzunehmen sind aus der

unnacht… wird man aufbrauchen. vergessen den -schotter-.

hier wächst es nur 6 monate. schnee der erst und selbst auf dem friedhof

keine eiben restbestände.

wo schlafen die vögel? wer malt die birken an? wer wohnt in dem berg lesesteinen? kann man die lupinen essen? fällt auch unterm regenbogen regen? warum sind alle kinder blond? warum zählst du die kraniche…


further connotations: ici.


maybe: tag der poesie, CH. call a poem. bis 07.nov!

09271.tp</title>

    <link>https://potmaschin.rotefadenbuecher.de/09271-tp/</link>

<pubDate>Sat, 29 Jun 2019 19:02:59 +0000</pubDate>

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nur die formgebenden elemente bewahren hier, nur

tags und columns. links die t.p.gemeinschaft, rechts wo immer

ufer nach osten weit hin: ausflugsende. ende fahnenstange. ende freistadt.

baut doch kohl an…, nur selbst vertikal gehn eure träume nicht in die realität. wem die füsze noch kühl ins wasser baumelten während westwärts schon die berge von den spacken wieder geräumt sind…, unbemerkt…, weil sie schon euern strand abchecken täglich denn zu holen ist überall auszer beim rewe.

und da werden sie gezählt: